Devon Tread 1:
Digitaluhr mit vier Riemen und Motoren

Das kalifornische Unternehmen Devon Works bezeichnet sich selbst als Design Labor, das innovative Luxusgüter entwirft. Neben einem Muscle Car und einem Motorrad hat Devon Works jetzt die Devon Tread 1 entwickelt, eine Uhr, die wirklich ganz anders (und viel teurer) ist als Uhren im Allgemeinen.

Devon Tread 1 Digitaluhr {Devon works;http://www.devonworks.com/#/timepieces/imagery}

Devon Tread 1 Digitaluhr (Quelle: Devon works)

Ziffernblatt und Zeiger? Von gestern. LCD, LED oder E-Ink? Ebenfalls. Bei der Devon Tread 1 liest man die Uhrzeit von Riemen ab, auf welche die Zahlen aufgedruckt sind. Ist das jetzt Steampunk, High Tech oder beides? Die selbsternannte Neuerfindung der Uhr hat auf jeden Fall von beidem etwas.

So sind die Zahnräder und Riemen im Inneren der Devon Tread deutlich sichtbar, die Technik ist aber alles andere als antiquiert. Vier extrem kompakte Micromotoren treiben das System aus Riemen an, auf dem die Digitalzahlen aufgedruckt sind.

Das sieht schon auf dem Foto ziemlich interessant aus, wird aber erst in Bewegung wirklich faszinierend, wie man im folgenden Video sehen kann.

Devon Tread 1: Digitaluhr mit vier Riemen und Motoren
Devon Tread 1 DigitaluhrDevon Tread 1 DigitaluhrDevon Tread 1 DigitaluhrDevon Tread 1 Digitaluhr
Devon Tread 1 DigitaluhrDevon Tread 1 Digitaluhr

Die nötige Energie für diese ständige Bewegung liefert ein Lithium-Ionen-Akku, der per Induktion geladen wird und bis zu zwei Wochen halten soll.

So ungewöhnlich die Devon Tread 1 ist, so teuer ist sie leider auch. Mindestens USD 17’500 (13’251 €) muss man dafür hinlegen. Ein stolzer Preis, dagegen ist die Nixie-Röhrenuhr ein richtiges Schnäppchen – und ausserdem noch etwas origineller.

Mehr Infos über die Devon Tread 1 gibt es auf der Seite von Devon Works. Hier kann man auch schon mal einen Blick in das Handbuch zur Devon Tread 1 werfen, das auch einen deutschen Teil enthält und als PDF verfügbar ist.

Und bei Watchismo kann man die Devon Tread 1 in ihren verschiedenen Ausführungen dann auch gleich bestellen. Wer die normale Version zu gewöhnlich findet, ordert dann eventuell die schwarze Uhr mit orangefarbenen Ziffern für USD 19’500 (14766 €). Auf die USD 2’000 kommt es dann auch nicht mehr an.

via core77

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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8 Kommentare

  1. Gut 15’000 Fränker und dafür alle zwei Wochen noch ‘nen Akku aufzuladen? Ich bin mir jetzt nicht ganz so sicher, ob ich mich angesprochen fühle… – Moment, doch, ich bin mir sicher. Nein, danke. Aber nett.

  2. Eine Uhr zum Neuwagenpreis ist eigentlich nichts neues, das machen die Uhrenmanufakturen schon länger. Und schick und teuer ist auch keine Innovation. Interessant wäre genial und preiswert.

  3. Und um nachzutreten: 1. Groß ist auch keine Kunst. 2. Für die Preise können auch gute lokaler Uhrmacher schon wieder ran. Also tatsächlich nichts besonderes, wenn man arrogant sein will.

  4. Die eigentliche Innovation der Uhr liegt wohl weniger im Preis als vielmehr im Uhrwerk mit seinen 4 Motoren und Riemen, das es so tatsächlich noch nicht gab.

  5. Macht Euch bitte keinen Kopf !

    Die Klientel welche sich für Uhren in jenen Preiskategorien (bis 100.000€) tangieren sind Fahrzeugklassen mit Katalogpreisen bis € 15.000 gänzlich unbekannt.

    Ein simpler Fall deduktiver Logik verrät nun dass Ihr, welche Uhren mit jenen Fahrzeugklassen analog setzen oder (überhaupt) einen Nutzen analysieren, in diesem speziellen Fall nicht angesprochen seit.
    In der 12. hatte ich mal einen recht kritischen Lehrer, welche diese Kommentare wohl mit,,…am Thema vorbei…” beurteilt hätte :-)

    Ich meine hier sollte lediglich das kleine Video einen Einblick verschaffen um für Faszination zu sorgen und weniger einen Kaufreiz setzen.

    LG
    Flo

    • Hallo Florian, versuch’s mal mit einfacheren Formulierungen. Du verlierst nämlich selbst den Überblick über deine Satzkonstruktionen, deshalb stecken sie voller Fehler.

  6. also ich find die Uhr faszinierend,
    bin aus dem Video jedoch nicht ganz schlau geworden.

    Macht die Uhr jedesmal das volle Programm (und leert so den Akku) ?

  7. Typisch Amerikanisch: Klobig und verbraucht zu viel Energie. Das Teil sollte wenigstens wie ein alter Sherman-Panzer quietschen und rattern.

Ein Pingback

  1. [...] Luxusgüter sind edel, teuer und gut und um ein solches Luxusgut muss es sich bei der Devon Tread 1 handeln. Die Devon Tread 1 ist eine Armbanduhr, die mit den herkömmlichen Zeitdarstellungsmethoden [...]

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