Geroco Ecowizz im Test (2/2):
Ich zeig’ Dir, was Du verbrauchst

Der Alltagstest zeigt: Mit den Smartplugs des Schweizer Startups Ecowizz lässt sich einfach und effektiv Strom sparen.


Gerocos Ecowizz (Foto: pd Geroco)

Gerocos Ecowizz (Foto: pd Geroco)

Das Walliser Startup Geroco möchte seine Energiespar- und -management-Lösung Ecowizz neu auch in der Deutschschweiz, Deutschland und Österreich vertreiben – in der französischsprachigen Schweiz ist Ecowizz bereits in über 4’000 Haushalten installiert. Wir haben während rund eines Monats einen Ecowizz getestet.

Registrierung und Setup

Ein Ecowizz ist in vier Schritten in Betrieb genommen: 1. Ecowizz-Account einrichten, 2. Ecowizz-Applikation installieren, 3. Smartplug anschliessen und 4. Smartplug konfigurieren. Das Ganze lief dank der konzisen Kurzanleitung weitgehend problemlos ab:

  1. Der Ecowizz-Account
    Ecowizz ist nicht als Offlinelösung zu haben. Wer seinen Energieverbrauch nachvollziehen und sein Smartplug so konfigurieren will, dass Strom nur zu definierten Tageszeiten fliesst, muss auf ecowizz.net einen Online-Account einrichten. Dabei müssen persönliche Angaben wie E-Mail- und Wohnadresse, Alter, Geschlecht und Telefonnummer angegeben werden.
  2. Die Installation
    Wer sich registriert hat, kann die Ecowizz-Software herunterladen. Unterstützt werden Windows XP, Vista und 7 sowie Mac OS X Leopard, Snow Leopard und Lion (unter letzterem haben wir Ecowizz getestet). Ein kleines, aber entscheidendes Detail gilt es bei diesem Schritt unbedingt zu beachten: Auf der Webseite, auf der man das Programm herunterladen kann, ist unterhalb der Schaltfläche «Programm Herunterladen» eine persönliche Nummer zu finden, die man in die Zwischenablage kopieren und während der Programminstallation einfügen muss. Ist dies erledigt, muss der Ecowizz-USB-Dongle an den Rechner angeschlossen werden.
  3. Anschluss des Smartplugs
    Nach der Installation legt die Software ein kleines grünes Icon in der Menuleiste an. Will man einen Ecowizz mit dem Account verknüpfen, muss man auf selbiges und dann auf «Add device» klicken. In unserem Test war der erste Versuch nicht von Erfolg gekrönt – erst ein Reboot des Rechners führt dann doch noch zum erhofften Erfolg. Etwas irritiert hat, dass, nachdem Dongle und Smartplug verbunden worden sind, das Installationsprogramm automatisch eine Webseite öffnet, jedoch nicht jene, die man aufgrund der Kurzanleitung erwartet hätte. Ein Klick auf «My account» in der Menuleiste hilft weiter.
  4. Konfiguration des Smartplugs
    Nun gilt es im Ecowizz-Account den Standort des Smartplugs zu definieren: Ist er in einem Büro angeschlossen oder zu Hause? Weiter will Ecowizz wissen, wie viele Zimmer die Wohnung respektive das Bürogebäude hat? Und weiter: Wo im Raum ist der Smartplug genau angeschlossen? Bei welchem Stromanbieter bezieht man seine Energie und wie viel bezahlt man pro KWh? (Marginales Detail: Einige der Dialogfenster sind auch in der deutschen Umgebung französisch und vereinzelte Übersetzungfehler sind auszumachen.) In unserem Test war der Smartplug im Blogwerkbüro placiert und überwachte respektive schaltete die Stromschiene an meinem Arbeitsplatz; angeschlossen waren ein Drucker, das Netzteil meines Laptops sowie meines Telefons.

Geroco Ecowizz im Test
Ecowizz WochenverbrauchEcowizz TagesverbaruchEcowizz StartseiteEcowizz Shop
Ecowizz Konsole-ZeitplanEcowizz Konsole-StandbyabschaltungEcowizz Blog und Artikel

Die Website

Die Website ist in fünf Bereiche aufgeteilt: Startseite, Konsole, Analyse, Blog und Shop.

  1. Die Startseite
    Auf der Startseite werden in einem Balkendiagramm der Wochenverbrauch angezeigt, die Verbrauchstendenz sowie in einem Kreisdiagramm der aktuelle Verbrauch. Unterhalb diese Übersicht sind die neuesten Artikel aus dem Blog aufgelistet, ebenso alle verbundenen Ecowizz’. Mit einem Klick auf das Steckersymbol in der Liste der Smartplugs kann der Stromfluss manuell unterbrochen und wieder geschlossen werden.
  2. Die Konsole
    In diesem Bereich kann ein Zeitplan für die Schaltung des Smartplug definiert werden. Damit dies klappt, synchronisiert sich die Uhr des Smartplugs mit jener des Rechners, an dem der Dongle angeschlossen ist. Wir haben im Test festgelegt, dass der Smartplug an Wochentagen von 19.30 Uhr bis 8 Uhr und an Wochenenden dauerhaft unterbricht. Alternativ kann ein Standby-Abschaltwert (in Watt) definiert werden – wird dieser unterschritten, trennt der Ecowizz den Stromfluss.
  3. Analyse
    Hier kann der Tages-, Wochen- oder Monatsverbrauch angezeigt werden. Neben den einfachen Verbrauchszahlen werden auch Trendwerte sowie Umrechnungen angezeigt. So erklärt mir Ecowizz beispielsweise, dass mein Tagesverbrauch auf ein Jahr hochgerechnet drei Quadratmetern Waldfläche zur CO2-Kompensation entspricht beziehungsweise Ausgaben von CHF 28.70 oder 0.1 100-Watt-Glühlampen im Dauerbetrieb.
  4. Blog
    Im Ecowizz-Blog findet sich eine Mischung aus News, Geschichten und Gewinnspielen rund ums Thema Energie- und Ressourcensparen. Erklärtes Ziel von Geroco ist es, innerhalb der Ecowizz-Community Diskussionen anzuregen, so richtig klappen will das auf dem Blog aber noch nicht. Kommentare gibt es – Überraschung! – fast ausschliesslich bei Wettbewerben.
  5. Der Shop
    Im Shop können weitere Ecowizz’ bestellt werden.

Was im Testbetrieb negativ auffiel, die Ecowizz-Website verlangte meinem Rechner ganz schön was ab. Sowohl Prozessor- als auch Arbeitsspeicherbelastung waren erstaunlich hoch (erstere lag bei bis zu 70%, im Schnitt um 40%, zweitere bei rund 400 MB) Das dürfte relativ gesehen bei neuen Rechnern (ich arbeite mit einem knapp fünfjährigen MacBook Pro) weniger ins Gewicht fallen – dennoch fragt man sich, warum die Website so viele Ressourcen beansprucht.

Etwas verwirrend war auch, dass Smartplug und Dongle nicht immer fehlerfrei miteinander kommunizieren. Häufig sprachen zwar alle Indikatoren dafür, dass Dongle und Smartplug verbunden seien, jedoch wurde weder der aktuelle Stromverbrauch im Dashboard angezeigt, noch die Triggerbuttons, um den Stromkreislauf manuell zu unterbrechen respektive zu schliessen. Als daran mitschuldig erwies sich Apples Browser Safari (in der Version 5.1.2); mit Googles Chrome traten diese Probleme nämlich nicht auf.

Ein browserunabhängiges Ärgernis war der Loginprozess auf ecowizz.net. Die offensichtlich frankophile Website wollte sich partout nicht merken, welche Sprache ich beim letzten Login festgelegt hatte und empfing mich nach jedem Login von neuenm mit einem freundlichen aber sturen «Bonjour Simon Wüthrich» und das obwohl mein Browser Cookies akzeptiert. Dazu passt, dass bei jedem Zugriff auf ecowizz.net Benutzername und Passwort neu eingeben musste – da hätte ich lieber etwas mehr Komfort gehabt.

Die Hardware

Dongle und Smartplug sind in freundlichem Grün und weiss gehalten. Beide sind für meinen Geschmak etwas gross geraten, insbesondere der USB-Dongle. Der Smartplug verfügt über einen grossen Taster, mit dem der Stromfluss manuell unterbrochen und geschlossen werden kann. Einen Druckpunkt hat der Taster nicht wirklich, allein das deutlich hörbare Klicken des Relais im Smartplugs und eine LED, welche von Grün auf Rot wechselt, lässt erkennen, dass der Stromfluss erfolgreich unterbrochen respektive geschlossen worden ist. Da würde man sich mehr haptisches Feedback wünschen.

Generell gilt: Sollen sich Smartplugs unauffällig in einen Haushalt integrieren, müssen sie deutlich kleiner werden – schön wäre, wenn sich die Technologie in Steckdosen oder Stromschienen integrieren liesse. Hersteller drahtloser Mäuse und Memorysticks zeigen, dass in extrem kleinen Gehäusen viel Speicherplatz respektive einwandfrei funktionierende Funktechnologie untergebracht werden kann. Es würde Ecowizz gut anstehen, den Dongle kompakter zu bauen, gerade wenn dieser an einem Notebook angschlossen ist: Wer seinen Laptop mit ausser Haus nehmen will, muss den Dongle ausstecken, wer den Laptop zuhause rumträgt muss aufpassen, dass er mit diesem nirgends hängen bleibt… Diese Überlegungen führen zur Frage: Warum setzt Ecowizz auf den Funkstandard Zigbee?

Zigbee, so Geroco, zeichne sich durch einen sehr geringen Stromverbrauch aus und bietet sich daher für die Datenübertragung in einem solchen Gerät an – schliesslich geht es beim Ecowizz ja darum, Strom zu sparen, auch bei der Datenübertragung zwischen Dongle und Smartplug – Ecowizz verbraucht 0.02 W (inaktiv) repsektive 0.09 W (aktiv). Jedoch gibt es eine ernstzunehmende Alternative: Bluetooth Version 4.0. Der Funkstandard ist beim letzten grossen Versionssprung um energieeffiziente Technologie, Low Energy, erweitert worden, erste Geräte unterstützen den Standard bereits (Kai Zantke hat von einer Casio G-Shock berichtet, die auf diesen Standard setzt). Würde Geroco in der nächsten Version des Ecowizz auf Bluetooth V 4.0 (Smart) setzen, wäre kein Dongle mehr nötig und auch Tablets und Smartphones mit Bluetooth (Smart Ready) könnten mit dem Smartplug kommunizieren. Geroco liess auf Anfrage durchblicken, dass man diese Entwicklung selbstverständlich im Auge behalte und auch in der Lage wäre, diesen Standard zu implementieren… Es ist also wahrscheinlich, dass Ecowizz dereinst ohne Dongles auskommen wird und deutlich kleinere Smartplugs den Stromfluss messen und steuern werden.

Fazit

Der Ecowizz verrichtet seinen Dienst unauffälig und zuverlässig. Ein deutlicher Gewinn für die Usability wäre, wenn der Smartplug direkt aus einer Applikation heraus getriggert werden könnte. Aktuell muss man über ecowizz.net (wo man sich jedes Mal neu einloggen muss) oder mittels Druck auf den grossen grünen Taster den Stromkreislauf unterbrechen respektive wieder schliessen. Einen deutlichen Komfortgewinn brächten in diesem Zusammenhang Apps für Tablets oder Smartphones. Auch wenn Hard- und Software noch nicht perfekt sind, zeigt der Ecowizz, wie einfach es ist, den eigenen Stromverbrauch zu messen und zu optimieren. Mit Sicherheit werden solche Geräte in absehbarer Zeit in zahlreichen Haushalten zu finden sein. Wenn Geroco die Miniaturisierung des Ecowizz konsequent vorantreibt, den Preis senken kann (aktuell kosten ein Smartplug und ein Dongle zusammen CHF 159.00) und seine Plattform optimiert, sollte dem Erfolg des Startups eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

Ein Problem jenseits von Hardware-Design und User Experience dürfen Anbieter von Smartmeters wie dem Ecowizz keinesfalls unterschätzen: Datenschutzbedenken. Wer sein Smartplug steuern will, muss einen Webaccount haben und hat auch nur über diesen Zugriff auf seine Verbrauchsdaten respektive die Möglichkeit, seinen Smartplug zu programmieren oder zu steuern. Das bedeutet, Geroco weiss ganz genau Bescheid über den Stromverbrauch seiner eindeutig identifizierbaren Nutzer – das könnte sensible Naturen misstrauisch stimmen. Geroco sieht in der Plattformlösung hauptsächlich zwei Vorteile: Erstens kann der Verbrauch über mehrere Geräte abgefragt werden und zweitens kann ein Social Network um die Verbrauchsdaten aufgezogen werden, was den Nutzern beispielsweise erlauben soll, sich über ihre Stromspartipps auszutauschen.

Gravierender sind die Befürchtungen, dass Smartmeters zu Schnüffeleien missbraucht werden können. So wurde im September 2011 von deutschen Forschern behauptet, es sei theoretisch möglich, anhand der Schwankungen im Stromverbrauch eines Haushaltes zu eruieren, zu welcher Zeit welches Fernsehprogramm in selbigem geschaut worden sei. Solche (Schauer)Geschichten machen klar: Unternehmen wie Geroco müssen überzeugende Antworten bereithalten, auf die Frage, die ihnen unweigerlich von Konsumenten und oder Regulatoren gestellt werden wird: «Wie schützt Ihr die Daten zu meinem Stromverbrauch gegen Missbrauch.» (Die «European Regulators Group for Electricity and Gas» hat am 8. Februar 2011 entsprechende Richtlinien erlassen.)

 

Mehr lesen

Geroco Ecowizz im Test (1/2): Zeig mir meinen Stromverbrauch

1.12.2011, 5 KommentareGeroco Ecowizz im Test (1/2):
Zeig mir meinen Stromverbrauch

Router, Drucker und Konsorten laufen nicht selten 24-7 und selbst wenn sie automatisch in den Standby wechseln, fressen sie ordentlich Strom. Der Geroco Ecowizz will da Abhilfe schaffen.

Test Wattcher: Energie-Sparen auf einen Blick

27.5.2013, 2 KommentareTest Wattcher:
Energie-Sparen auf einen Blick

Wer seinen Stromverbrauch im Blick haben möchte, schaut entweder regelmäßig im Keller auf den Stromzähler oder vertraut auf den Wattcher: ein Set aus Sensor, Sender und Empfänger, welches einem den aktuellen Stromverbrauch in die gute Stube liefert. Im Test bei neuerdings.com soll der Wattcher nun zeigen, ob sich die Anschaffung lohnt.

Trap Light: Energiesparende Lichtfalle aus Murano-Glas

11.3.2013, 2 KommentareTrap Light:
Energiesparende Lichtfalle aus Murano-Glas

Trap Light ist eine Lampe, die jahrhundertealte Handwerkskunst mit innovativen Ideen zur effizienten Lichtgewinnung verbindet.

Philips ErgoSensor Monitor 241P4LRYES: Der Monitor, der auf dich achtet

16.4.2012, 1 KommentarePhilips ErgoSensor Monitor 241P4LRYES:
Der Monitor, der auf dich achtet

Der ErgoSensor Monitor von Philips sorgt dafür, dass auch der Nutzer vor dem Bildschirm ein gutes Bild abgibt. Mit seinem integrierten CMOS-Sensor analysiert das Display dessen Körperhaltung und korrigiert sie, falls nötig.

Geroco Ecowizz im Test (1/2): Zeig mir meinen Stromverbrauch

1.12.2011, 5 KommentareGeroco Ecowizz im Test (1/2):
Zeig mir meinen Stromverbrauch

Router, Drucker und Konsorten laufen nicht selten 24-7 und selbst wenn sie automatisch in den Standby wechseln, fressen sie ordentlich Strom. Der Geroco Ecowizz will da Abhilfe schaffen.

Marshall Mode ausprobiert: In-Ear-Kopfhörer mit dem großen M

6.10.2014, 1 KommentareMarshall Mode ausprobiert:
In-Ear-Kopfhörer mit dem großen M

Marshall hat sein Kopfhörersortiment um In-Ear-Kopfhörer mit 9-mm-Treibern erweitert. Durch ihre spezielle Form sollen Marshall Mode besonders gut im Ohr halten, dabei aber komfortabel sitzen. Wir haben die Kopfhörer ausprobiert

Wallum A1 und M1: Minimale Börsen bündeln Kreditkarten und Geldscheine und blocken NFC-Signale

15.9.2014, 3 KommentareWallum A1 und M1:
Minimale Börsen bündeln Kreditkarten und Geldscheine und blocken NFC-Signale

Der Wiener Student Maximilian Mueller hat eine Börse für Scheine und Kreditkarten entwickelt, die aus zwei Aluminiumplatten und ein paar Gummiringen besteht. Eigentlich sind es sogar zwei minimalistische Börsen. Wir haben uns die Wallum A1 und die Wallum M1 angesehen.

Bellroy Elements Sleeve: Wetterfeste Minimalbörse schützt Karten, Scheine und mehr

8.8.2014, 0 KommentareBellroy Elements Sleeve:
Wetterfeste Minimalbörse schützt Karten, Scheine und mehr

Das australische Unternehmen Bellroy stellt Geldbörsen aus Leder her. Das Besondere daran: Bellroy-Börsen sind bei hoher Funktionalität besonders kompakt. Wir haben das wetterfeste Elements Sleeve ausprobiert.

6 Kommentare

  1. Ich finde die Idee nicht schlecht und die Datenschutzbedenken, halte ich auch eher für eine Nörglerproblematik. Auch das Beispiel mit der Erkennung des Fernsehprogramms über den Stromverbrauch stimmt mich da nicht mulmiger. Wenn jemand wissen will was ich mir im Fernsehen anschaue kann mir auch ins Fenster schauen oder sein Ohr an meine Tür legen.

    Viel interessanter finde ich die Möglichkeit tausenden oder Millionen Leuten gleichzeitig die Geräte an oder auszuschalten und dabei zu testen wie die Stromnetze damit klar kommen derartige Massenereignisse zu produzieren. Das mag in diesem Fall mit an/aus noch verhältnismäßig harmlos sein. Wenn es aber eines Tages darum geht, die Hauselektronik wirklich zu steuern (Backofen vorheizen, Badewanne einlassen) wird es spannend sein zu beobachten wie sich das missbrauchen lässt und was die Anbieter solcher Lösungen dagegen unternehmen wollen.

  2. Schön und gut, dass Geroco mit einem energieverbrauchdatenverknüpften Account ein social Media Netzwerk aufbauen möchte. Benutzerfreundlichkeit sieht aber deutlich anders aus. So kann der Nutzer – der seinen Strom einfach nur messen möchte – nicht einfach sein Gerät via Plug and Play in Betrieb nehmen, sondern muss sogar diverse Zwischenschritte machen und auch noch Angaben zu der eigenen Person machen…
    Dieses Gerät hat auf jeden Fall KEINE Zukunft…

  3. Hallo Christian,

    warum so aggressiv? hast du schlecht geschlafen? Um den Stromverbrauch “nur zu messen” kannst Du ja ein gewöhnliches Messgerät kaufen (auch noch billiger).
    Mit Ecowizz, falls ich dass richtig verstanden habe, kann man den Energieverbrauch mittels Internetplattform analysieren, richtig?

    Take it easy,
    Ale

  4. internetseite? persönliche daten?? gehts noch. da nehm ich lieber n strommesser und ne zeitschaltuhr. sorry aber sowas geht mal garnicht.

  5. Ich finde das man die Datenschutzbedenken ernst nehmen muss. Zwar veröffentlichen viele ihr gesamtes Leben auf facebook, aber es macht einen Unterschied ob ich dies freiwillig tue oder ob ich für die Nutzung eines Produktes zwingend persönliche Angaben machen muss.
    Allerdings glaube ich auch, dass der geroco-Ansatz, Stromvisualisierung mit social media zu verbinden, Zukunft hat. Stromerzeugung und Stromverbrauch werden sich in Europa aufgrund der zunehmen regenerativen Erzeugung ändern und Unternehmen wie geroco tragen dazu bei, dass Privatpersonen an dieser Entwicklung aktiv teilhaben.
    Preis-, Datenschutz- und Fehlerkritik kann ich nachvollziehen, aber hey es ist ein Start-Up, wer ist schon von Beginn an perfekt?
    Die Idee der Stromvisualisierung ist übrigens nicht ganz neu, es gibt auch Alternativen …

    Grüße

  6. Danke für diesen ausführlichen Bericht. Mein Kaufentscheid überdenke ich nochmals. Ich will die Verbraucherdaten lokal haben, sicher nicht auf einem entfernten Server. Und der Entscheid ob socialnetwork soll bitte der Kunde selber fällen können.

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen.

* Pflichtfelder