Hama Avinity HDMI-Kabel:
Stressfest bis 4K

Hama hat jetzt die Avinity-HDMI-Kabel im Angebot, die vor allem bei höheren Auflösungen für das entscheidende Quentchen mehr Bildqualität sorgen sollen.

Hama Avinity HDMI-Kabel {pd Hama;http://www.hama.de/portal/pageId*5185/action*3499}

Hama Avinity HDMI-Kabel (Quelle: pd Hama)

Bei HDMI-Kabel scheiden sich die Geister. Da gibt es die ALDI-Fraktion, die behauptet, Material vom Grabbeltisch sei genauso gut wie die Edelstrippen, die verschiedene Hersteller anbieten, wie zum Beispiel hama mit seinen Avinity-Kabeln.

Dabei zeigt sich erst bei höheren Auflösungen, wo der Frosch die Locken hat – und die hier vorgestellten HDMI-Verbindungen von Avinity, die Hama jetzt anbietet, sollen sogar für Verbindungen von 4K-Quellen zu den entsprechenden Sichtgeräten stressfest genug sein. Das Geheimnis der Kabel ist ein patentiertes Konzept, bei dem die Datenleitung für die digitalen Bild- und Toninformationen räumlich getrennt und separat abgeschirmt sind.

Hama Avinity mit patentiertem Kabelsystem

Hama Avinity mit patentiertem Kabelsystem

Das garantiere einen störungsfreien Datentransfer bei höchsten Datenraten, einen vollendeten 3D-Genuss und eine perfekte Audioperformance, so erzählt Hama. Zudem sind die Kabel doppelt mit High-Tech-Geflecht abgeschirmt und das Leitungsmaterial ist kupfermoduliert und silbervergütet. Symmetrischer Aufbau und parallele Audioleitungen, Ferrit-Filter und mit 24 Karat hartvergoldete Stecker runden das offenbar überlegte Konzept ab.

Die 4K-Gerätschaften, um die Theorien zu testen, fehlen uns, wir glauben jedoch, dass eine grössere Datenmenge bei höheren Auflösungen bessere Leitungen erfordert – das ist ja bei Netzwerkkabeln genauso. Wer keine Kompromisse in punkto Bildqualität eingehen will und bei wem wenigstens die Kabel die Generationenwechsel der Geräte überleben sollen, der ist auch sicher bereit die Preise zu zahlen, die Hama für die Avinity-Kabel verlangt.

Die 1-Meter-Strippe schlägt mit ca. EUR 100 zubuche, die 2-Meter-Verbindung kostet ca. EUR 130 und die 3-Meter-Leitung wechselt für ca. EUR 150 den Besitzer. Auf die Kabel gibt der Hersteller 30 Jahre Garantie. Zu der Zeit ist allerdings wahrscheinlich alles auf schnurlose Verfahren via Gedankenübertragung umgestellt.

Technische Daten

  • Art: HDMI High Speed with Ethernet
  • Typ: HDMI-1.4-zertifiziert
  • Eigenschaften: 3D-Übertragung, 4K-Support, ARC Audio-Rückkanal, x.v. Color- und Deep-Color-Unterstützung, HD Audioformate DTS HD, Dolby True HD
  • max. Geschwindigkeit: Datenübertragungen bis 15,8 Gbps
  • Auflösung max. 1080p (Full HD)
  • Längen: 1, 2 und 3 m
 

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10 Kommentare

  1. Hauptsache irrrrrgentwie mit aufgesprungen und trittbrettgefahren… :-)

  2. ROFL – HDMI ist digital. Entweder kommt es an oder nicht. Wie gut das Kabel dabei ist ist absolut irrelevant aber wer 100 Euro für ein Kabel übrig hat…

  3. Hama als Hersteller von “Edelstrippen” zu bezeichnen ist absurd. Die werkeln hauptsächlich nur im Billigbereich, das ist genauso Aldi wie Aldi selbst. Eventuell ist das hier abgebildete “etwas” besser, aber wer wirklich was gutes haben will, mit deutlichen Differenzen im Ergebnis, sollte sich bei Silent WIRE, Nordost etc. um gucken.

    • Aber es ist schon richtig. Im Analogbereich spielen vergoldete Kabel definitiv eine Wichtige Rolle. Ebenso die Verbindungen zwischen Verstärker und Box. Allerdings bestehen digital kodierte Bits aus einer 0 und einer I . Diesen ist es recht egal durch was Sie fließen. Kommen Sie an entsteht ein Ton. Wenn nicht, kein Ton :-) Ich weiß, schon fast zu einfach um guten Klang zu definieren :p

  4. “Zu der Zeit ist allerdings wahrscheinlich alles auf schnurlose Verfahren via Gedankenübertragung umgestellt.”

    LOL, Dein Fortschrittglauben in Ehren. Genauso wahrscheinlich ist es, dass die Amis uns bis dahin in die Vorsteinzeit zurückgebombt haben.

  5. Natürlich werden nur Nullen und Einsen übertragen, aber mit einer bestimmten Geschwindigkeit, um die Bilder aufzubauen, und da gibt es schon Unterschiede (wenn nicht alle Bits so schnell ankommen wie sie sollen).

  6. Es hat nichts mit der Geschwindigkeit der Bits zu tun, sondern dass fehlerhaft übertragene Bits nochmal übertragen werden müssen, oder halt am Ende ausgefiltert werden (Vergleichbar TCP UDP). Es kann maximal zu Störungen im Bild und/oder Ton kommen.

    Jedoch scheint das “tolle” Verfahren der Adernverlegung/Schirmung einfach nur normale Maßnahmen gegen (Alien-)Crosstalk aus dem Netzwerkbereich auf HDMI umzusetzen… ob das Patentwürdig ist…

    Gruß,
    Flo

  7. Vermutlich geht es eher darum, wie oft ein Signal retransmitted werden muss bzw. ob Signalverlust stattfindet, was durchaus auch bei digitaler Übermittlung stattfindet. Wer mal ein solches Problem mit seiner Internetverbindung hatte, weiss, wie mühsam das ist. Insofern ist es schon denkbar, dass ein besseres Kabel infolge weniger Inferenz zu einer sauberen Übermittlung führt. Dazu müsste man aber die Eigenheiten des HDMI Protokolls besser kennen (wird bei Paketloss wiederholt oder gedumpt? etc), da kenn ich mich nicht aus.

    Dass bei analogen Kabeln das Gold den Unterschied macht ist hingegen völliger Mummpitz. Gold ist kein besonders guter Leiter und dient lediglich dem Korrosions/Oxidationsschutz, weil letztere die Signalqualität empfindlich verschlechtert (weil nicht leitend). Wichtiger als die Stecker, sofern diese nicht oxidiert sind, ist hingegen das Material und der Durchmesser der Kabel. Dicker ist generell besser, Silber > Kupfer > andere Metalle.

    • Ach, dass war mir nicht klar. Ich ging der Annahme es hätte tatsächlich mit der Leitfähigkeit zu tun. Ich kann mich noch entsinnen als in den 90ern plötzlich alle vergoldete Leiterplatinen in Ihren Rechnern besassen. Zumindest die Hardcore Anwender. :-)

      Danke für die Info.

      LG
      Flo

  8. Ihr Schwätzer! digitale Übertragung braucht kein gutes Kabel?

    Und hama ist low Budget?

    Schaut euch die Tests an:
    http://testberichte.de/p/…ion-testbericht.html

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