Frank Müllers Bilanz und Ausblick:
2011 – ein hörenswertes Jahr

Zum Jahreswechsel erledigt man ja gerne Liegengelassenes, bringt Papiere in Ordnung und versucht, aufgeräumt ins neue Jahr zu starten. Ich habe noch einmal die Postings von 2011 auf der Suche nach ein paar Gadgets durchstöbert, die mir im letzten Jahr besonders aufgefallen sind.

(Rückblick Bilder: frm)

(Rückblick Bilder: frm)

2011 gab es einiges auf die Ohren. Ich habe diverse Headsets, Kopfhörer und Audio-Anlagen für Euch getestet oder im Netz aufgestöbert; meine drei Lieblinge aus den letzten zwölf Monaten möchte ich Euch hier noch einmal vorstellen.

In der Reihenfolge ihres Auftretens:

Die Sennheiser PX 210&nbasp;BT Bluetooth-Kopfhörer.

Ein paar Kopfhörer, das mich nicht nur klanglich überzeugt. Das Paket stimmt insgesamt: Der Kopfhörer sitzt nicht zu locker, nicht zu fest und lässt sich auch über längere Zeit angenehm tragen. Der Klang gefällt mir sehr gut, trotz Bluetooth konnte ich kein störendes Rauschen feststellen. Der Akku hält bis zu 12 Stunden durch, und wenn er dann doch einmal leer ist, kann man ihn herausnehmen, mit dem mitgelieferten Netzteil aufladen und währenddessen per Kabel weiterhören. Dieses Kabel gehört ebenso zur Ausstattung wie die Transporttasche, in der sich alles bequem verstauen lässt. Rundum gelungen. Nur schade, dass es sich beim Sennheiser PX210 BT nicht um ein Headset handelt. Aber man kann ja für Skype-Kommunikation auch zum Mikro greifen, zum Beispiel zum Meteor Mic

Samson Meteor Mic USB-Mikrofon

Das USB-Mikrofon ist das einzige Kondensator-Mikrofon, das Dan Benjamin von Hivelogic in seinem Podcasting Equipment Guide empfehlen würde, sonst finden sich hier nur mehr als doppelt so teure dynamische Mikrofone. Mir fehlt dazu der Vergleich, aber das Meteor Mic klingt schon deutlich besser als das eingebaute, wie man im Testbericht hört. Man kann einen Kopfhörer als Monitor daran anschließen, es auf ein Stativ schrauben, die Lautstärke regeln und es per Knopfdruck stummschalten. Als Skype-Mikro eigentlich zu schade. Eher etwas für Podcaster.

Jahresrückblick Frank: Hörenswert in 2011
xqisit xqBeatsWavemaster MoodySennheiser PX210 BTSamson Meteor Mic
Phillips ONeill The Stretch

Philips O’Neill The Stretch

Das ganze Paket aus Sprechen und Hören bietet dann das Headset Philips O’Neill The Stretch. Wie man im Video zum Testbericht sehen kann, trägt es seinen Namen nicht zu unrecht. Es ist sehr robust, sitzt auf Anhieb perfekt, ohne verstellt werden zu müssen und sieht auch noch gut aus. Klanglich kann es meiner Meinung nach nicht ganz mit dem Sennheiser mithalten, aber dafür taugt The Stretch eben auch zum Telefonieren und Skypen per Smartphone oder Tablet. Durch die angenehm sitzenden, die Ohren umschließenden Muscheln bekommt auch die Umgebung beim Musikhören nicht so viel mit.

xqisit xqBeats Bluetooth Box

Auch mit der xqisit xqBeats Bluetooth Box könnte man Gespräche führen. Der kleine, überraschend druckvolle Lautsprecher verbindet sich per Bluetooth mit dem Rechner und ist dann als Headset mit Monoklang oder eben als Stereobox auswählbar. Der Akku wird über USB aufgeladen und hält problemlos fünf Stunden und mehr, abhängig von der Lautstärke und Musik. Logitech scheint die gleiche Box unter eigenem Namen im Programm zu haben. Das kleine Teil klingt für seine Größe richtig gut und laut. Dank Transportsäckchen und geringer Masse kann man die xqBeats prima überallhin mitnehmen.

Wavemaster Moody Subwoofer-System

Das mit dem Mitnehmen kann man beim Wavemaster Moody, einem Subwoofer mit zwei Satelliten-Boxen, so ziemlich vergessen. Wenn man ihn aber ordentlich aufdreht, kann es sein, dass die Nachbarn auf Dauer etwas mitgenommen wirken. Denn der Wavemaster Moody ist laut. Den Bass hört (oder spürt) man auch noch durch zwei Betondecken. Darüber hinaus klingt er auch noch recht gut und ist mit rund EUR 100 durchaus bezahlbar.

Und sonst?

Das soll für heute reichen. Bei über 300 Artikeln, die ich im letzten Jahr für neuerdings.com geschrieben habe, waren zwar noch jede Menge weitere tolle Gadgets dabei, die auch aufzählenswert wären. Aber wir wollen uns lieber mit denen beschäftigen, die im neuen Jahr auf uns zukommen und über die wir dann schreiben. Im Januar findet wieder die CES in Las Vegas statt, Simon Wüthrich ist für neuerdings.com vor Ort und wird berichten, was es Neues gibt. Ich wünsche Euch allen erst einmal eine schöne Silvesterfeier.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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