Jabra Halo2:
Heiligenschein-Haarreif-Kopfhörer

Das Jabra Halo2 soll die Schwächen seines Vorgängers ausbügeln und kann ab sofort auch in Deutschland erworben werden.


Jabra Halo2 - Übergroßer Haarreif mit angeblich gutem Klang, ein Test wird das demnächst herausfinden {pd GN Netcom;http://www.jabra.com/sites/mobile/de-de/products/pages/jabrahalo2.aspx}
Jabra Halo2 - Übergroßer Haarreif mit angeblich gutem Klang, ein Test wird das demnächst herausfinden (Quelle: pd GN Netcom)
Ein «Halo», also ein Heligenschein für Teufelchen und Engelchen gleichermassen hört sich verlockend an. Doch wie ein Heiligenschein sieht der Bluetooth-Kopfhörer Jabra Halo2 nicht gerade aus, eher wie ein zu dick geratener Haarreif. Aber solcherlei muss nunmal ertragen, wer In-Ear-Kopfhörer nicht tragen mag oder kann. Und da bietet sich der Halo2 ideal an. Amerikaner werden das wissen, schliesslich ist der Halo2 in den USA schon länger im Handel, nun kommt er auch nach Deutschland.

Das Datenblatt macht einen überzeugenden Eindruck, allerdings hatte ein Test von heise dem Vorgänger zu starke Bässe und Höhen ohne Detail bescheinigt (Ausgabe 22, 2011). Nun soll es gar noch mehr Bässe, noch mehr Klangerlebnis geben. Um dies zu erreichen implementierte man AM3D und Virtual Surround Sound. Besser geht immer, der Kopfhörer zeigt gute acht Stunden Akkulaufzeit und 13 Tage Standby.

Weitere gewohnte Standards sind: Pairing mit zwei Geräten gleichzeitig, Media-Tasten und ein eingebautes Mikrofon. Sehr gut ist die Möglichkeit, ein normales Klinkenkabel einzustecken, wenn der Strom alle ist. Da hat man mal mitgedacht! Mit zwei Mikrofonen und der Noise Blackout-Technik sollen Gespräche auch bei lauten Umgebungen mühelos möglich sein. Wie sehr diese Werbe-Versprechen der Praxis entsprechen, wird sich in unserem anstehenden Test zeigen.

Das Jabra Halo2 (Affiliate-Link) kostet zur Zeit um die EUR 66.
Mehr Infos bei Jabra.

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12 Kommentare

  1. Hansjörg
    schrieb am 25. November 2011 um 15:09 Uhr (#)

    Ts ts ts… auch in der Schweiz erhältlich, wirklich! ;-)

  2. Stefan B.
    schrieb am 25. November 2011 um 16:22 Uhr (#)

    Hallo,

    ich hatte bereits HALO1 und bin von HALO2 ebenso endteuscht wie vom 1er. Mir als Brillenträger ist es nicht möglich das Teil länger als 15 Min. zu (er)tragen. Jabra würde vermutlich behaupten das ich die falsche Brille trage oder falsche Ohren habe. Weil über dem Gehäuse des Lautsprechers aber kaum mehr als eine Lage Stoff ist denke ich das es daran liegt. Und mit Hutgröße 54 habe ich sicher keinen Rießenschädel. Eigentlich schade denn auf den Bildern hatte es so ausgesehen als wäre der 2er wenigstens etwas gepolstert. Der Klang war zwar besser als beim 1er, aber nicht so gut das ich mich dafür quälen würde.

    Gruß Stefan

  3. Kalsan Saran
    schrieb am 27. November 2011 um 18:32 Uhr (#)

    Mir waere vielleicht auch wichtig von der Redaktion oder von Kai Zantke selbst einen Vergleichkopfhoerer zu haben. Der Vergleich bei dem Kopfhoerer mit In-Ear BT Kopfhoerern hilft mir nicht viel.

    Ein Vergleich waere fur mich der Jaybird, ist es moeglich von jemanden ein Feedback hierueber zu bekommen. Des Weiteren wie sporttauglich ist das der Halo2, kann ich Gespraeche annehmen, auf wieviel Meter ist die BT Reichweite. Stoppt die Musik (langsam oder wird leiser) wenn ich es mit dem Smartphone oder Iphone verbinde und ich kann mein Gespraech annehmen und wenn ich es beende geht es automatisch dort weiter wo es aufgehoert hat. Beim Jaybird SB2 (http://jaybirdgear.com/sb…phones-features.html) wurde damals die schlechte Tonqualitaet angesprochen, ist es noch so?

    Peter Sennhauser hat am 13.06.2010, 20:16 Uhr von “….Das hat Konsequenzen, nicht nur in der Bedienung, sondern auch im Klang.” gesprochen und ein Tag spaeter am 14.06.2010, 18:52 Uhr schreibt er ueber “Mir macht das Schwergewicht auf den tiefen Frequenzen allerdings auch beim Filmegucken Spass, wenn ich in meiner winzigen Karton-Wohnung in San Francisco mal frühmorgens ein Actionflick via Netflix streame und dabei aufdrehen möchte, ohne die Nachbarn ringsum aus dem Bett fallen zu lassen.” also doch gut oder wie.

    Nun endlich ist es rauszufinden, welches der beiden Geraete besser ist und warum, was ihr auch fast taeglich tut (dafuer danke) und wie steht es nun wirklich mit dem Ton im Sportband2.

    Danke vielemals.

    1. Schreibt hier auf dem Blog Kai Zantke
      schrieb am 1. Dezember 2011 um 10:04 Uhr (#)

      Verzeih’ mir die späte Antwort Kalsan. Dein Kommentar ist mir wichtig und in meinem Test berücksichtigt – ja, er kommt in den nächsten Tagen.
      Einen Jaybird habe ich hier nicht. Als Referenzkopfhörer nutze ich beispielsweise die Koss KSC 75, http://amazon.de/Koss-155…hörer/dp/B0006B486K (viele Audiophilen-Foren bescheinigen ihm ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis bei ausreichend gutem Klang) oder auch die Plantronics Backbeat 903+. Ich nehme absichtlich nicht die hochpreisigen Sennheiser zum Vergleich: 1.) der Durchschnitt schaut auch auf den Preis und hält sich im Bereich 50€ auf, 2.) es sind “Unterwegs”-Kopfhörer, da ist für HiFi keine Chance, weil die Umgebung meist zu laut ist.

    2. Kalsan Saran
      schrieb am 4. Dezember 2011 um 00:12 Uhr (#)

      Vielen Dank vorab für die Antwort .

  4. Hansjörg
    schrieb am 29. November 2011 um 12:04 Uhr (#)

    Was mich sehr wundert, es wird ein “HALO2″ und ein “HALO2 Apple” – vielleicht auch ein “Privileg für den Schweizer Markt – angeboten, wobei zweiterer CHF 20.- teurer ist. Ich bin bisher nicht genau dahinter gekommen, wo der Unterschied liegt. Es gibt Hinweise darauf, dass es sich einzig um ein “Apple-Logo” auf der Verpackung(!) handelt, was dann eben wieder Abgaben an Apple bedeuten würde, die dann ziemlich dreist auf die Kunden überwälzt werden. Weiss Kai mehr dazu?

    Zum HALO2 kann ich (noch?) nichts sagen, da ich im Moment nur den HALO besitze. Grösstes Manko bei diesem ist aus meiner Sicht die schlechte Qualität der Samt-Überzüge, welche schon früh die Fasern verlieren und dann ziemlich löchrig aussehen. Zudem funktioniert die berührungsempfliche Bedienung nur solange man nicht ein wenig schwitzt. Danach können weder Lautstärke noch Skip bedient werden – Pause/Play und Rufannahme funktionieren noch, da auf eine mechanische Taste gelegt.

    Störend beim HALO1 war auch das zwar sehr leise, aber bei sehr leisen Passagen (oder Pause) trotzdem hörbare “Surren” in der linken Hörmuschel. Ob das der HALO2 auch noch so hat? Auch die Selbstentladung des Akkus ist nicht prickelnd. Dafür läuft er auch lange.

    Ach ja, ich bin Brillenträger und habe Hutgrösse 62 – kein Problem mit dem HALO!

    1. Schreibt hier auf dem Blog Kai Zantke
      schrieb am 1. Dezember 2011 um 10:07 Uhr (#)

      Hy HansJörg,
      Danke für Dein Feedback. Die Apple-Version ist Apple-zertifiziert und nutzt einen anderen Chipsatz, der “optimal” mit Apple zusammenarbeiten soll.
      Folgende Zusatzinfos: BT ist ein Standard, an den sich auch Apple im Großen und Ganzen hält. Das Jabra Halo/Halo2 unterstützt den vollen BT-Standard. Jetzt kann sich jeder ausdenken, wozu die Apple-Version gut ist – getestet habe ich sie allerings nicht.

  5. Hansjörg
    schrieb am 1. Dezember 2011 um 20:33 Uhr (#)

    Rundumschlag. Habe mir der HALO2 heute geholt.

    Aussen alles genau gleich wie beim HALO1, ausser die silbernen Applikationen.

    Aber beim Sound… Naja. Der HALO1 offeriert mehr Hochtonanteil, der wurde beim HALO2 gehörig reduziert wie auch die maximale Lautstärke. Dafür kommt der HALO2 nun mit einem wirklich netten “spatial-ähnlichen” (kennt das noch jemand von früher?) Effekt und erweitert so psychoakustisch den Hörraum vom kleinen Zimmer auf Jugendtreff-Grösse. Die Bässe haben noch den g*** Tieftonanteil des HALO1 (Stichwort “fleischig”, copyright by Hansjörg) und bauen den sogar noch leicht aus, werden aber (zumindest bei einem meiner Referenzstücke, Thomas D. – Speicherstadt 11.0) unangenehm mit unterem Mitteltonanteil “vermatscht”. So wird aus dem Büffelfilet auf einmal nur noch Gulasch. uns es entfällt ein grosser Teil an Klangdifferenziertheit, welche der HALO1 doch bot. Brutal gut hörbar wird das bei Stücken mit Mitteltondominanz, wie zB “The Lord’s 115th Dream” von Teddybears STHLM – da möchte man den HALAO2 im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger wegschmeissen… und genau umgekehrt bei “You Love Me To Death” [Moore Sweet Music] von Hooverphonic, wobei da die dB-Beschneidung ein wenig ärgert.

    Mein Fazit… ist eh alles subjektiv. Wer kann, soll unbedingt mit einem ihm bekannten Kopfhörer probehören vor dem Kauf (ich nehm da gerne den KOSS PortaPro). Wer gerne tiefe Bässe hört, hat Kauffreigabe für alle 3 erwähnten Hörschädiger.

    (Übrigens: die STREET2 von Jabra geben mir noch Rätsel auf. Auch leiser als der Vorgänger, aber dazu noch viel leiser, wenn man das neue Original-In-Ear stöppselt anstelle der bereits eingespielten O-Teils des STREET 3030).

    1. Schreibt hier auf dem Blog Kai Zantke
      schrieb am 1. Dezember 2011 um 20:50 Uhr (#)

      …ende Datenübertragung.
      Ich habe da ein Problem mit Deinem Kommentar HansJörg: Der nimmt mir all das voraus, das ich bereits geschrieben habe und nur darauf wartet veröffentlicht zu werden – mit der gleichen Einschätzung.
      Guter und fundierter Kommentar!

    2. Hansjörg
      schrieb am 1. Dezember 2011 um 22:02 Uhr (#)

      Do-it easy… lösch einfach meinen Teil, wenn du deinen reinstellst. Denn auf deinen bin ich auch gespannt! Zudem bewerte ich die ganze Telefon-Funktionalität nicht, da darfst du dich doppelt austoben. Für ein “Notgespräch” reicht es bei beiden HALOs eh und sonst (Ausfilterung wirklich aller Nebengeräusche, inkl. HiFi-Anlage im Auto) habe ich mein Jawbone… ;-)

    3. Schreibt hier auf dem Blog Kai Zantke
      schrieb am 1. Dezember 2011 um 22:05 Uhr (#)

      Hier wird gar nichts gelöscht. Finde ich doch super, dass unsere Leser gut informiert sind.. und sich ihre Informationen auch bei neuerdings.com holen!

    4. Hansjörg
      schrieb am 1. Dezember 2011 um 22:11 Uhr (#)

      Ich kann mir es mir einfach bald nicht mehr leisten, mich hier immer vom “Haben-will”-Virus anstecken zu lassen, hihi! ;-)

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