Somikon SC-420 USB:
Futterbeschaffer für eBook-Reader

Pearl präsentiert einen Scanner, der vor allem für das Einlesen von Büchern geeignet sein soll.


Pearl Somikon SC-420 USB (Quelle: pd Pearl)

Pearl Somikon SC-420 USB (Quelle: pd Pearl)

Ohne Lesestoff wird das bunteste E-Book-Lesegerät auf die Dauer langweilig. Aber woher nehmen, wenn nicht (via illegalem Download) stehlen? Wer will schon seine ganze Bibliothek nochmal kaufen, um sie als legales E-Book zu besitzen? Da hilft nur Eins: die bestehende Büchersammlung selbst auf den PC bringen. Doch wer das schon mal mit einem herkömmlichen Flachbettscanner probiert hat, weiss um die Mühe und vor allem den Zeitaufwand.

Besser ist da der USB-Scanner von Pearl: Der Somikon SC-420 bringt den ganzen Stoff im Nullkommanix auf den Computer. Stichwort «Nullkommanix»: Über die Zeit, die der Scanner benötigt, um eine Seite zu scannen schweigt sich Pearl leider aus. Interessierte müssen sich mit einem lapidaren «fünf mal schneller» zufrieden geben. Aber da es sich um Digitalkameratechnik handelt, dürfte der Scan Knopfdruckschnell erledigt sein. Eine Matte hilft dabei, die Vorlage richtig auszurichten.

Die maximale Auflösung der gescannten Seite beträgt hierbei 1600 x 1200 px. Die beiliegende Software wandelt die Pseudo-Scans direkt per OCR in einen les- und speicherbaren Text – dann braucht man nur noch einen PDF-Wandler, um daraus eine Datei zu generieren, die aufs eBook übertragen werden kann.

Vorteile gegenüber der klassischen Kopiertechnik: auch unförmige Bücher lassen sich einlesen, ohne dass man sie auseinander reissen muss, und sogar dreidimensionale Objekte erfasst die Optik des Scanners. Mobil ist er auch, so dass er auch unterwegs mitgenommen werden kann, etwa auf Messen und Kongresse. Das ist ganz praktisch, wenn man keine Lust hat, den ganzen Papierkram wieder mit nach hause zu schleppen.

Der SC-420 USB kostet bei Pearl EUR 69,90 plus Versand.

 

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Ein Kommentar

  1. Ich habe den Somikon SC-420 bei pearl.ch für CHF 89.95 gekauft (Febr. 2013). Der Scan einer A4-Seite dauert einen Klick (unter 1 sec.), die Scans mit dem Flachbettscanner sind aber deutlich besser. Die OCR (Texterkennung) wird zwar durchgeführt, es ergibt aber keinen Text, bzw. ist sein Speicherort unbekannt. Man kann Videofilme im avi-Format erstellen, es fehlt aber ein Mikrofon, und die Filme werden nicht von jeder Videobearbeitungssoftware erkannt (Crash-Meldung), bzw. müssen zuerst wieder ins avi-Format konvertiert werden (z.B. mit der Freeware DVDVideoSoft Free Studio). Das Gerät eignet sich meiner Meinung nach vor allem für Präsentationen (Schule) über ein Notebook mit Beamer als Ersatz für den Tageslichtprojektor. Die Zoom-Funktion ist dabei sehr praktisch.

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