Wacom Inkling im Test Teil 2:
Vom Stift in den Rechner.

Im ersten Teil unseres Tests haben wir die Hardware des Wacom Inkling vorgestellt, der Kugelschreiber, der analoge Skizzen und Zeichnungen digital speichert, so dass man sie am Rechner weiterverarbeiten kann. Jetzt zeigen wir, wie die Dateien auf den Rechner kommen.

Das Zeichnen funktioniert wie mit jedem Stift, nur dass der Wacom Inkling vielleicht etwas dicker ist als ein durchschnittlicher Kugelschreiber. Und auch das Überspielen auf den Rechner ist ganz einfach. Wenn man Adobe Photoshop oder Illustrator benutzt, kann man die Dateien gleich weiter bearbeiten.

Zunächst aber heisst es, den Clip (oder noch besser die ganze Ladestation) mit dem beiliegenden USB-Kabel an den Rechner anstöpseln. Die nötige Software für Windows und Mac sowie das Handbuch in mehreren Sprachen sind auf dem Clip gespeichert, der eine Speicherkapazität von 2 GB besitzt.

Doppelklickt man eine der Dateien im Ordner «My Sketches», öffnet sich automatisch der Inkling Sketch Manager. Von hier aus kann man zu Photoshop oder Illustrator exportieren, die sich ebenfalls automatisch öffnen.

Wacom Inkling im Test Teil 2: Vom Stift in den Rechner.
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Man sollte allerdings in der Lage sein, ohne Radierer etwas Brauchbares hinzukritzeln: Das Anlegen einer neuen Ebene und Übermalen führt nicht immer zu den gewünschten Ergebnissen. Betrachtet man die Zeichnungen genauer, fällt auf, dass es beim mehrfachen Übermalen einer Stelle zu Ungenauigkeiten kommen kann.

Auch darf man nicht zu nahe am oberen Rand des Blattes ansetzen, zwei bis drei Finger breit sollte man Abstand zum Clip halten, wenn man nicht möchte, dass der obere Rand der Zeichnung abgeschnitten wird. (Im Original ist diese auf einem DIN A4-Blatt entstandene Datei übrigens 4961 × 7016 px gross und belegt 2,4 MB Speicherplatz.)

Von diesen kleineren Mankos abgesehen ist der Wacom Inkling eine wirklich einfache Möglichkeit, seine Skizzen in den Rechner zu bringen. Besonders für Menschen, die unterwegs ihre Einfälle zeichnerisch festhalten wollen, gibt es (ausser dem A2 Smart Pen) kaum Alternativen.

Mit knapp EUR 170 bei Amazon ist der Wacom Inkling (Affiliate-Link) allerdings nicht ganz billig. Zu diesem Preis bekommt man schon einen ziemlich guten Scanner, mit dem sich ebenso analogen Skizzen digitalisieren lassen. Allerdings ist das dann etwas umständlicher, und bietet nicht die Möglichkeit, Vektordateien zu erzeugen und mehrere Ebenen anzulegen.

Mehr Infos über den Inkling gibt es auf der Produktseite von Wacom.

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5 Kommentare

  1. Markus
    schrieb am 18. November 2011 um 11:58 Uhr (#)

    Da scheint es sich wirklich gelohnt zu haben, eine Illustratorin beizuziehen :-)

    Aber danke für den Test!

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 18. November 2011 um 15:56 Uhr (#)

      War nur eine schnelle Kritzelei zwischen zwei Tassen Kaffee. Immerhin kann man etwas erkennen. Das war bei meinen ersten Versuchen nicht wirklich der Fall ;-)

  2. TT
    schrieb am 18. November 2011 um 12:31 Uhr (#)

    Vielen Dank für diesen Test! Sehr spannend das Ganze! Kleine Frage: Kann ich die Ebenen auch in`s Adobe Photoshop Elements importieren und damit weiterbearbeiten, oder nur im teureren, grossen Bruder Photoshop? Das Elements kann ja auch mit Ebenen umgehen..

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 18. November 2011 um 16:00 Uhr (#)

      Das kann ich leider mangels Elements nicht beantworten. Aus dem Sketchmanager heraus öffnet sich direkt Photoshop (oder AI). Man kann die Zeichnung aus dem Sketchmanager auch in andere Formate exportieren, aber dann ohne Ebenen. Es stehen folgend Formate zur Verfügung: png, jpg, pdf, svg, bmp, tiff

  3. TT
    schrieb am 18. November 2011 um 17:15 Uhr (#)

    Danke trotzdem! Ich wünsche ein schönes Wochenende!

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