Nokia Lumia 800 und Lumia 710:
Finnische Windows Phones

Nokia macht ernst und präsentiert nur acht Monate nach dem Microsoft-Deal seine ersten Smartphones, die unter Windows Phone 7.5 aka Mango laufen. Willkommen in der Höhle der Löwen Android und iOS, Lumia 800 und Lumia 710.


Heute hat in London der «Nokia World Event» begonnen; und welcher Zeitpunkt wäre besser geeignet, um die Windows Phone 7 Geräte vorzustellen? Die Nokia Geräte erhalten die Namen Lumia 800 und Lumia 710.

Viele waren enttäuscht, als bekannt wurde, dass das N9 mit Maemo Betriebssystem nicht in Deutschland verkauft werden würde. Zumindest das robuste Äussere des N9 findet nun in Form des Lumia 800 seinen Weg zu uns. Das schlagsichere Plastik, welches in Hockeyhelmen Verwendung findet, wurde auch hier eingesetzt und der abgerundete Touchscreen erinnert klar an die Designsprache des N9. Unter dem 3,7 Zoll grossen AMOLED-Display verbergen sich ein 1,4 GHz Prozessor, ein dedizierter Grafik-Prozessor und 512 MB RAM. » weiterlesen

iGo Green:
Alkali auch in Akkus?

iGo Green – das sind wiederaufladbare Akkus, die mit Alkali gefüllt sind und damit umweltfreundlicher sein sollen.


iGo Green Alkali-Akkus {pd iGo;http://corporate.igo.com/press_center.aspx}
iGo Green Alkali-Akkus (Quelle: pd iGo)
Alkali-Batterien soll man keinesfalls wieder aufladen – mantraartig bekommt man sowas überall zu hören. Und jetzt soll es plötzlich doch gehen? Tatsächlich: iGo Green sind keine Batterien, sondern Akkus. Die sollen laut Hersteller deutlich weniger giftig sein als die übrigen wiederaufladbaren Stromspeicher auf Nickel-Metallhydrid- (NiMH), Nickel-Cadmium- (NiCd) oder Lithium-Ionen-Basis (Li-Ion).

Ein weiterer Vorteil: während konventionelle Akkus häufig an Selbstentladung leiden, sollen Alkali-Akkus ihre Spannung bis zu sieben Jahren lang halten können. Sie eignen sich deswegen für den Einsatz in Geräten, die vergleichsweise wenig Strom verbrauchen, wie etwa in Uhren oder Fernbedienungen. In punkto Anzahl der möglichen Wiederaufladungen sieht die Bilanz nämlich weniger gut aus: nur etwa 40 Mal lassen sie sich wieder befüllen. Wobei: ich habe schon viele Akkus anderer Technologie gehabt, die auch nicht länger durchhielten.

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Pearl LED-Uhr:
Astronauten-Digitaluhr für Nostalgiker

Wer erinnert sich noch an die allerersten Digitaluhren mit roter LED-Anzeige? Sauteuer. Einen Nachbau kann man nun für weniger als EUR 15 erwerben.

Die ersten Quarz-Armbanduhren hatten noch keine LCD-, sondern rote LED-Anzeigen. Die leuchteten nur auf Knopfdruck kurz auf, um Batteriestrom zu sparen. Nur Kinder ganz reicher Eltern trugen so etwas. Und das auch nur wenige Wochen, dann war ihnen leider die Uhr abgezogen worden die Batterie leer, weil sie vorher jedem die tolle Uhr mit rot leuchtender Anzeige hatten zeigen müssen.

Pearl hat nun einen Nachbau für knapp EUR 13 im Programm. Wie die damaligen Originale kennt sie zunächst nur die US-amerikanische 12-Stunden-Anzeige – ob es 3 Uhr nachmittags oder nachts ist, muss man da dann selber wissen, aber es ist «echt retro».

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Google Translate Konversationsmodus:
Dolmetscher für die Hosentasche

Google hat eine neue Version seiner Übersetzungssoftware für Android veröffentlicht. Diese ermöglicht eine Unterhaltung zwischen zwei Leuten, die verschiedene Sprachen sprechen. Das Smartphone agiert dabei als Dolmetscher.


Den Konversationsmodus für die Android-Version von Google Translate hat das amerikanische Unternehmen bereits Anfang dieses Jahres vorgestellt, jedoch war dieser bisher auf die Sprachen Englisch und Spanisch begrenzt. In der neusten Version sind mit Deutsch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Holländisch, Polnisch, Tschechisch, Türkisch, Russisch, Japanisch, Chinesisch und Koreanisch nun zwölf weitere Sprachen dazugekommen.

Im Konversationsmodus übernimmt das Smartphone die Funktion eines Dolmetschers, womit zwei verschiedensprachige Personen eine Unterhaltung führen können. Mithilfe der Spracherkennung wird das Gesprochene der jeweiligen Person dabei automatisch übersetzt und über den Lausprecher des Smartphones in der Sprache der anderen Person wiedergegeben. » weiterlesen

Switcheasy Card:
Bezahlen Sie nur mit Ihrem guten Namen

Switcheasy bietet jetzt eine iPhone-Hülle an, in der man eine Kreditkarte verstauen kann.


Switcheasy Card {pd Switcheasy;http://www.profil-marketing.com/seiten/pressecenter/fotos/details/folder/switcheasy/gallery/card.html}
Switcheasy Card (Quelle: pd Switcheasy)
Können Sie sich noch an die Werbung einer Kreditkartenfirma erinnern, in der ein Mädel nur mit Bikini einkaufen ging und dann mit der Karte bezahlte? Wer auch im normalen Geschäftsalltag möglichst wenig mitschleppen will, der braucht aber auf jeden Fall – da sind wir uns doch einig – ein Mobiltelefon. Wer also unterwegs ist und auf ein dickes Portemonnaie verzichten will, für den bietet Switcheasy das passende Accessoire an: eine iPhone-Hülle, in der die Kreditkarte verstaut wird.

Card nimmt aber auch EC-Karte, Personalausweis, Führerschein oder die Clubkarte fürs Fitnessstudio auf – alles, was nicht grösser und/oder dicker ist als das “Plastikgeld”. Damit die wertvolle Fracht nicht verloren gehen kann, muss immer zuerst ein Knopf gedrückt werden, bevor der Schieber das Zahlungs- oder Legitimationskärtchen freigibt.

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In eigener Sache:
neuerdings.com sucht ambitionierte Tech-Blogger

Die Kommentarspalten unter unseren Postings zeigen: Unsere Leser sind nicht auf den Kopf gefallen. Daher die Frage an ebendiese: Wer möchte nicht nur kommentieren sondern auch Diskussionsthemen vorgeben, das heisst für uns bloggen?

Die Redaktion von neuerdings.com ist in den letzten Monaten um zwei Autoren gewachsen und soll noch grösser werden. Daher suchen wir Dich, einen technisch versierten Schreiberling, der seine fundierte Meinung zu Gadgets gerne einem kritischen Publikum zur Debatte stellt.

Und so stellen wir uns die neuerdings-Geekesse, den neuerdings-Geek vor:

  • Seit Du denken kannst, liebst Du alles Technische. Aus Freude an der Sache hast Du als Sechsjähriger den Staubsauger Deiner Eltern demontiert und erfolgreich wieder zusammengebastelt – «Sieht doch viel hübscher aus mit dem vielen Klebeband, der Sauger, oder?»
  • Neben Deiner Leidenschaft für all die elektronischen Dinge dieser Welt, liebst Du Sprache. Denn Du weisst, dass eine Geschichte nur so gut ist, wie sie erzählt wird. Deine Skills hast Du bereits bei einer Studentenzeitschrift, einem Blog oder anderen On- oder Offlinemedien unter Beweis gestellt.
  • Du arbeitest gerne mit Andern zusammen, weil Du überzeugt bist, dass gute Ideen meist da entstehen wo mehr als ein kreatives Hirn denkt. Andererseits macht es Dir auch nichts aus, dass Du in einem virtuellen Team arbeitest; unsere Autoren arbeiten in der Schweiz und Deutschland, unser Sitzungszimmer ist Skype.
  • Du übernimmst gerne die Initiative: Bemerkst Du, dass Deine Mitstreiter etwas vergessen haben, ergreifst Du die Initiative, löst das Problem selbständig oder machst gegebenenfalls einen Kollegen oder Deinen Teamleiter auf das Problem aufmerksam.
  • Du willst Dein Hobby zum Teilzeit-Beruf machen: Du weisst, dass Du längerfristig pro Monat mindestens fünf Postings für uns schreiben kannst. Wenn Du mehr schreiben willst, kein Problem :)

Was wir Dir bieten können:

  • Du bekommst coole Gadgets zum Testen und kannst endlich Deinem Spieltrieb freien Lauf lassen – unabhängig von Deinem Budget.
  • Wir sind der Meinung, dass jeder an konstruktiver Kritik wächst. Daher schauen wir uns bei Bedarf Texte ganz genau an und diskutieren, was man hätte besser machen und was schlicht perfekt geworden ist. Ebenso freue wir uns über jede fundierte Kritik an einem unserer Beiträge.
  • Deine Meinung zählt: neuerdings.com ist der grösste unabhängige deutschsprachige Gadgetblog; Deine Postings werden von Zehntausenden gelesen und werden vielleicht sogar von Spiegel Online syndiziert.
  • Du bist Teil eines motivierten Teams, welches sich das bescheidene Ziel gesetzt hat, gegen die Konkurrenz aus Übersee anzutreten und zu bestehen. Mit Deinen Ideen kannst Du vielleicht sogar die strategische Weiterentwicklung von neuerdings.com prägen.
  • Abgesehen von grenzenloser Liebe und Respekt bekommst Du von uns sogar Geld: Euro, Schweizer Franken, Dollar oder Yen, je nach dem, wo Du wohnst.

Das alles klingt für Dich nach einem guten Deal? Schicke uns einen kurzen Lebenslauf und zwei Textproben an [desk.neuerdings ät blogwerk.com] – Bewerbungen ohne Arbeitsprobe wandern direkt in den Papierkorb. Wir freuen uns auf Deine Unterlagen.

Intel Prozessoren:
Neuer Core i7 und Ivy Bridge

Intel hat einen neuen Core i7 Prozessor vorgestellt und angedeutet, dass die neuen Ivy Bridge CPUs später kommen könnten.

Nicht weniger als eine Revolution hat Intel für das kommende Jahr angekündigt. Die neuen Prozessoren, die bei Intel unter dem Codenamen «Ivy Bridge» laufen, sollen nicht nur deutlich flotter sein. Dank ihrer 22-nm-Bauweise dürfte der Energiebedarf auch deutlich nach unten gehen. Intel spricht von einer Ersparnis von bis 30 %, zumindest bei den Desktop-Rechnern – zur Notebook-Linie der neuen CPUs ist noch nichts bekannt und das ist wohl auch der Grund, warum sich die Auslieferung an die Hersteller etwas verzögert.

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Der grosse Bluetooth-Headset-Vergleichstest (4/7):
Jabra Sport und Motorola S10

Jetzt gibt’s was auf die Ohren: Fünf Stereoheadsets für Jogging, Regen und Freizeit müssen halten, was Marketingabteilungen versprechen – Ausdauer, Sportsgeist und guten Klang. Ob sie diese Versprechen halten können?


Wir starten den grossen Bluetooth-Headset-Vergleich mit der Sportdisziplin. Hier treten die folgenden Geräte gegeneinander an:

  • Jabra Sport
  • Motorola S10
  • Nokia BH-111
  • Plantronics Backbeat 903+
  • SonyEricsson HBH-IS800

Alle Headsets im Test müssen Stereoton ausgeben können, gegen Schweiss geschützt sein und bei sportlichen Betätigungen nicht aus dem Ohr fallen. Bis auf das Motorola S10 und das Jabra Sport sind die restlichen Headsets nicht explizit gegen Feuchtigkeit geschützt, beim Nokia BH-111 ist das nicht allzu kritisch, da man den Empfänger nach belieben am Körper platzieren kann. Das Plantronics Backbeat 903+ und das Sony Ericsson HBH-IS800 dagegen müssen direkt am Ohr getragen werden.

Wie Peter Sennhauser bereits am Vorgänger des Plantronics zu bemängeln hatte, übersteht das Backbeat schwitzende Köpfe nur mit Glück – der Nachfolger scheint äusserlich nicht besser gestellt, weshalb man das Plantronics mit Vorsicht einsetzen sollte. Ähnlich könnte es sich mit dem SE HBH-IS800 verhalten, dessen Mikrofonverdickung am Kabel nur bedingt geschützt ist.

Motorola S10-HD
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Pioneer Steetz Boomboxen:
Equipment für Strassentänzer

Die neuen Steetz Boomboxen fallen schon bei ersten Blick durch ihr ungewöhnliches Design auf. Das ist auch beabsichtigt, denn als Zielgruppe für Steetz hat Pioneer vor allem Strassentänzer im Auge.

Pioneer STZ-D10S Steetz Solo {Pioneer;http://www.pioneerelectronics.com/PUSA/Portable/STEEZ}
Pioneer STZ-D10S Steetz Solo (Quelle: Pioneer)

Pioneer selbst nennt seine Steetz Boomboxen «ernsthafte Tanz-Ausrüstung». Allerdings nicht, weil die exzentrische Gestaltung gut zu abgefahrenen Moves passt, sondern weil das Steetz-Equipment ein paar technische Finessen aufweist.

So kann man zum Beispiel beim Proben mittels Geschwindigkeitskontrolle das Tempo der Songs verlangsamen oder Beschleunigen. Eine andere Funktion namens Dance Cue markiert eine bestimmte Stelle im Song, zu der man schnell wieder zurückkehren kann. Beherrscht man den ersten Teil bereits, springt man so schnell zu der Stelle, ab der noch Training nötig ist. Aber nicht nur beim Proben sind die Funktionen von Steetz hilfreich.

Pioneer Steetz Boomboxen: Equipment für Strassentänzer
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Pencil Stand:
iPad-Halter aus 7 Bleistiften und 10 Gummis

Pencil Stand ist ein Selbstbausatz-Ständer für das iPad, der aus 10 Gummis, 7 Bleistiften und einer Filztasche besteht.

Pencil Stand iPad-Halter {pd Pencil Stand;http://www.pencil-stand.com/presse.html}
Pencil Stand iPad-Halter (Quelle: pd Pencil Stand)

In einer Welt, in der man beim Stöbern in der Tiefkühltruhe des Supermarktes tatsächlich auf ein tiefgekühltes Rühreibrot für die Mikrowelle stossen kann, sollte einen die Existenz des Pencil Stands für iPad und iPad 2 eigentlich nicht überraschen. Macht sie aber trotzdem.

Schliesslich besteht dieser Selbstbausatz für einen iPad-Ständer – wenn man von der schönen Filztasche einmal absieht – eigentlich nur aus 7 Bleistiften und 10 Haushaltsgummis, also Gegenständen, die man in jeder gutsortierten Schreibwarenhandlung erhält. Oder in der Materialausgabe der Firma. Warum also extra das iPad Pencil Stand im Internet bestellen?

“Pencil
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