Fritsch-Durisotti T2 O:
Schöne grüne Mobilität

Wer in der Stadt möglichst CO2-neutral unterwegs sein will, schlängelt sich mit Vorteil auf einem Rad zwischen Autokolonnen durch. Noch grüner geht das mit einem Bambus-Rad.


Schöne grüne Mobilität: Fritsch-Durisotti T2 O {fritsch-durisotti.com;http://fritsch-durisotti.com/web/projet/t2o-trotinette-bambou/}
Schöne grüne Mobilität: Fritsch-Durisotti T2 O (Quelle: fritsch-durisotti.com)
Wer beseelt ist von einem wahrhaft grünen Gewissen, wird sich vielleicht schon gefragt haben: «Wie gross wohl der Carbon-Footprint meines Alu-Bikes ist?» Schliesslich weiss der informierte Hobby-Umweltschützer, dass nicht wenig Energie nötig ist zur komplizierten Gewinnung und Raffinierung von Aluminium. Da liesse sich die CO2-Bilanz sicher noch ein Quäntchen verbessern. Warum nicht ein Bike (oder zumindest den Rahmen) aus nachwachsenden Rohstoffen basteln?
Schöne grüne Mobilität: Fritsch-Durisotti T2 O (Bilder fritsch-durisotti.com)
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Bambus bietet sich als Rohstoff an: Die Pflanzen wachsen sehr schnell (dabei wird CO2 gebunden!) und das Holz ist stabil und gegen Nässe unempfindlich. Entsprechende Projekte schiessen wie Bambuspflanzen aus dem Boden: treehugger.com berichtet von Luxus-Gefährten und Do-it-yourself Fasereseln sowie Projekten in Ghana.

Das französische Design-Studio Fritsch-Durisotti hat ein Bambus-Trotinett für Designverliebte präsentiert, die nicht ganz so radikal ihren Carbon Footprint zu verringern suchen: Die Designer haben dem T2 O einen Elektroantrieb gegönnt. Der Radnabenmotor soll das «Trotinette Bambou» auf 35 km/h beschleunigen, genug um im innerstädtischen Kolonnenverkehr locker mitzuhalten. Hydraulische Scheibenbremsen sollten dafür sorgen, dass das T2 O auch zuverlässig zum Stillstand kommt.

Mit einer Reichweite von 40 km scheint das T2 O wie geschaffen für den Schweizerischen Individual-Verkehr: Eine Studie des BFS hat ergeben, dass in der Schweiz wohnhafte Personen im Jahr 2005 durchschnittlich 37 km zurückgelegt haben, in den Agglomerationskernstädten lag die Tagesdistanz bei 33 km pro Person. Wenn die durchschnittliche Sonnenscheindauer in diesen Gebieten steigen würde, stünde einem saubereren und vergnüglicheren Arbeitsweg eigentlich nichts mehr im Wege…

Gefunden bei treehugger.com

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