Philips Design Line im Test (1/2):
Smart und sexy

Philips präsentiert mit der neuen Design Line einen Fernseher, den man auch gerne anschaut, wenn er gar nicht läuft.


Philips Design Line 42 mit Ambilight {pd Philips;http://www.flickr.com/photos/press_philips_schweiz/sets/72157623225157327/}
Philips Design Line 42 mit Ambilight (Quelle: pd Philips)
Seit gut einer Woche steht in meinem Wohnzimmer ein überraschend elegantes Ungetüm, Vertreter einer Spezies, die ich vor einiger Zeit aus meinem Leben verbannt hatte: ein Fernseher. Worauf ich mich hier also einlasse, ist weit mehr als ein einfacher «Was-kann-der-neue-Philips-Design-Line-Flachbildfernseher-alles-Test». Vielmehr läuft alles auf die eine Frage hinaus: «Kann sich mit der Philips Design Line etwas zurück in mein Leben schleichen, das ich vor fünf Jahren ohne Not verbannt hatte?»

Meine alte Flimmerkiste hatte vor Ihrer Entsorgung schon ein eher tristes Dasein gefristet: Ich hatte sie in meinen übergrossen Studentenbudenwandschrank verbannt, denn das schwarze Kunststoffgehäuse kam hinter verschlossener Schranktür eindeutig am besten zur Geltung.

Der neue Philips dagegen braucht sich nicht zu verstecken. Die elegante Vollglasfront fügt sich trotz (für mein Verständnis gigantischer) 42 Zoll Bildschirmdiagonale unaufdringlich in mein nicht sonderlich durchgestyltes Wohnzimmer ein. Die meisten Gäste registrieren das Gerät erst wenn man sie drauf aufmerksam macht; dann aber fallen die Reaktionen durchwegs positiv aus – allein Apple-Jünger können sich die Bemerkung nicht verkneifen: «Sieht ja aus wie ein aufgeblasener iMac der zweiten Generation» – mit Blick auf das Display dieser Modellreihe lässt sich das nicht bestreiten.

Home Theater System {pd Philips;http://www.flickr.com/photos/press_philips_schweiz/sets/72157623225157327/}
Home Theater System (Quelle: pd Philips)
Passend zum Display hat Philips ein Heimkinosystem entwickelt, das aus einem BlueRay-Player, einem Subwoofer und zwei Satellitenlautsprechern besteht. Letztere sind im gleichen Winkel nach hinten geneigt wie der Fernseher – ein gelungenes optisches Detail. Ebenfalls sehr hübsch geworden sind die passiven und daher angenehm leichten 3D-Brillen. Sie sehen aus, als hätten ihnen die Designer von Ray Ban den letzten Schliff verliehen. Der Geek kann sich also getrost anschicken, die Geekesse zum 3D-Date zu sich nach Hause einzuladen. Allein bei der Filmauswahl wird’s vielleicht etwas schwierig: Im Moment gibt es nur sehr wenige Filme, die als BlueRay 3D erhältlich sind. Avatar (Affiliate-Link), den 3D-Film schlechthin, gibt’s zumindest in Zürich weder für Geld noch gute Worte – bei Amazon werden derzeit (21.9.2011) sagenhafte EUR 100,00 für diesen 3D-Blockbuster fällig.

Die Nerven, die draufgehen beim Versuch einen passenden Film zu finden, spart man sich dafür beim Konfigurieren des ganzen Systems; das vielleicht mühsamste dabei: ein paar Sprach- und Ländereinstellungen sind vorzunehmen, bevor es losgehen kann. Dann aber kommunizieren BlueRay-Player und TV dank Easy Link (unbedingt den HDMI-ARC-Anschluss am TV verwenden) auf Anhieb und ohne grosses Zutun des Users. Und auch das Apple TV, an die zweiten HDMI-Buchse angeschlossen, wird sowohl vom Fernseher als auch vom Soundsystem problemlos erkannt. Um den Konfigurationsreigen abzuschliessen, kann man das Heimkinosystem und den Fernseher noch ins heimische W-LAN einbinden.

Rein optisch, um zur Eingangs gestellten Frage zurück zu kommen, hat sich die Design Line bereits erfolgreich in meinem Alltag eingenistet. Wie sich das Gesamtsystem im Alltag bewährt, erfahrt Ihr im zweiten Teil des Tests. Dort werde ich auch allfällige Fragen beantworten, die Ihr via Kommentarfunktion oder Twitter (#designlinefrage) stellen könnt.

Die Datenblätter (pdf) zum Design Line TV und Home Theater gibt’s bei Philips.

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2 Kommentare

  1. Andi
    schrieb am 23. September 2011 um 16:58 Uhr (#)

    Vielleicht etwas off-topic, aber mich würde interessieren, ob jemand Erfahrung mit dem SoundHub im Zusammenhang mit Samsung LCD TV(in meinem Fall UE46D7080) hat.
    Spielt Easy Link und/oder Smart TV irgendwie mit dem Samsung TV zusammen?
    Sind bei einer solchen Kombination irgendwelche Probleme zu erwarten?

    Besten Dank schon mal fürs Feedback.

  2. Florian
    schrieb am 24. September 2011 um 09:03 Uhr (#)

    Fehlt noch die schwarze Hochglanz-Fernsehwand mit eingelassenen LED`s unter den Milchglas Tableaus und Playstation 3 , damit auch sofort jedem klar wird was vorrangiges Thema in diesem Zimmer ist. Und als Startbild der GTI oder der Strand in Mallorca ;-p

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