Jabra Sport im Test (1/2):
Wer Laufen will muss hören
Das Jabra Sport soll, nomen est omen, auch dem härtesten Sportleralltag standhalten. Wer, wenn nicht neuerdings-Sportskanone Kai Zantke, soll das Bluetooth-Headset auf Herz und Nieren prüfen?
Auspacken
Anfassen
Das Design ist sicherlich Geschmackssache, die gelbe Farbe eignet sich jedenfalls nur bedingt für den seriösen Geschäftsalltag. Das ist bedauerlich, denn durch die schmale Bauform trägt sich das Jabra Sport sehr angenehm. Der linke Hörer weist ausser einem Mikrofon an der Seite keine weiteren Details auf, während am rechten neben dem Lautstärkeregler noch der Radio- und Play-Button, sowie der microUSB-Port zum Laden untergebracht sind. Jabra verspricht Spritzwasserfestigkeit nach Militärstandard – davon zeugen auch die gummierten Knöpfe. Daneben sollen die Mikrofone windgeschützt sein und das gesamte Headset auch heftigen Vibrationen standhalten.
Anlegen
Das breite Verbindungskabel sitzt im Nacken und soll «nanobeschichtet» sein. Was auch immer das heisst und bewirken soll, es funktioniert nur bedingt: Sobald man beginnt zu schwitzen, bleibt das Kabel ab und an hängen und zieht ein wenig am Hörer. Glücklicherweise ist es lang genug, dass man ausser einem leichten Zug den Sitz nicht verändert – am besten klemmt man das Kabel unter den Klettverschluss der Schildmütze beim Laufen. Störender wirkt die Placierung der Knöpfe, bauartbedingt muss man den Hörer mit dem Daumen fixieren, um die Knöpfe zu bedienen. In solchen Fällen bietet eine Kabelfernbedienung deutlich mehr Komfort, gleichzeitig dient diese dann dem Smartphone als Antenne für den Radioempfang, was bei Bluetooth bedauerlicherweise wegfällt. Jabra hat vorgesorgt und fand im Headset noch ausreichend Platz für einen UKW-Empfänger, dessen Empfang ausreichend gut und stabil ist.
Vorläufiges Fazit
Die Ausstattungsliste bietet alles, was man von einem Stereo-Headset erwartet, zudem sitzt es bequem und fällt fast nicht auf. Sehr angenehm ist die Gewissheit nach einem verschwitzten Training, das Headset auch mal kurz unter dem Wasserhahn zu spülen, ohne Angst haben zu müssen, dass es danach nicht mehr funktioniert.
Im zweiten Teil widmen wir uns der Tonqualität und der Integration mit Endomondo.


































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[...] mit 4 Stunden etwas kurzatmig (Bild: kaz)Das «Sport» ist ein alter Bekannter, den ich bereits für neuerdings.com getestet habe. Es lässt sich problemlos (vorsichtig!) unter fließend Wasser abspülen, klingt wahlweise recht [...]