Benq MW851UST Beamer:
Weniger Distanz gleich mehr Bild

Weniger ist mehr: Der Benq MW851UST projiziert bei geringerem Abstand zwischen Projektor und Leinwand die gleiche Bilddiagonale, wie vergleichbare Beamer.


Zum richtigen Heimkinoerlebnis gehört nicht nur die Dolby Surround oder gar 7.1-Hifi-Anlage, sondern natürlich auch ein grosses Bild. Aber nicht jeder hat ein entsprechend grosses Wohnzimmer um seinen Beamer optimal aufzustellen. Der Benq MW851UST bügelt dieses kleine Manko aus, indem er auch bei kürzeren Distanzen noch verhältnismässig grosse Bilddiagonalen zulässt.

Man sieht es dem MW851UST sofort an, dass er etwas anders ist als der Rest, denn statt direkt sein Bild an die Wand zu werfen, spiegelt er es zuerst und kann so bei gleichem Abstand ein grösseres Bild darstellen. Dabei löst er mit 1280 x 800 px auf – Cineasten werden sich freuen, dass man zwischen 4:3 und 16:9 umschalten kann.

Trotz des recht hohen Preises von ungefähr EUR 1’400 leuchtet der Beamer «nur» mit 2500 ANSI Lumen, die Konkurrenz (beispielsweise der Sharp PG-D3550W) brüstet sich in diesem Preisbereich bereits mit 3500 ANSI Lumen und mehr.

Was den Benq-Beamer jedoch strahlen lässt, ist die Lampenlebensdauer von 5’000 h. Verantwortlich dafür, der Smart Eco Modus: Dieser reduziert bei überwiegend dunklen Bildern die Lampenhelligkeit stufenlos und spart so nicht nur Strom, sondern verlängert eben auch die Lebendauer der Lampe. Gleichzeitig regelt eine Software das Kontrastverhältnis ständig nach und soll für kräftigere Bilder sorgen.

Zwei eingebaute 10-Watt-Stereolautsprecher sollen zudem in Notfällen zur Unterhaltung beitragen. Die restliche Ausstattung entspricht dem Marktüblichen. So finden sich die bekannten RCA-, HDMI, S-Video und VGA-Schnittstellen wieder, nebst Audio und RS232-Anschlüssen. Und passend zum momentanen Trend ist der MW851UST auch 3D-tauglich. Mit 36 dB bzw. 31 dB im Eco-Modus verhält sich der Beamer in etwa so laut, wie ein aufgedrehter Laptoplüfter.

Der MW851UST wird Ende September 2011 in die Läden kommen.
Via Benq.

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3 Kommentare

  1. Christian
    schrieb am 8. September 2011 um 15:44 Uhr (#)

    Mir ist sowas noch eindeutig zu teuer. Da würde ich doch eher zum grossem LED Fernseher tendieren.

  2. Florian
    schrieb am 9. September 2011 um 13:03 Uhr (#)

    …Trotz des recht hohen Preises von ungefähr EUR 1’400 leuchtet der Beamer «nur» mit 2500 ANSI Lumen, die Konkurrenz (beispielsweise der Sharp PG-D3550W) brüstet sich in diesem Preisbereich bereits mit 3500 ANSI Lumen und mehr…

    Bei meinem Beamer handelt es sich um ein Full HD Gerät welches weit teuer war als das oben beschriebene. Und dieser strahlt “lediglich” mit 1200 Ansilumen. Hat allerdings ein Kontrastverhältnis von 1:65000, 120 Hz, etc. pp

    Es geht mir sicherlich nicht darum, zu beschreiben, das es “vernünftige” Leinwände für den oben angegebene Beamer Preis gibt. Aber wie so oft ist eben weniger doch manchmal mehr. Und wenn vor eine 3000 Ansilumen Lampe 2-3 Filter, Lens Shift, etc. pp. gelegt werden, bleibt (bei einem perfektem Bild) lediglich 1200 Ansilumen übrig.
    Und dann gehts eben um die richtige Leinwand Reflektion (Gain Werte)

    Ich bin der Meinung am Besten lässt sich die Qualität des Projektors durch die Playstation 3 testen. Viele Spiele (bspw. Killzone) besitzen in ihren Konfigurationen einen Modus der da:,, Farbe / Kontrast Einstellung”heisst.
    Hier wird jeweils ein Logo (Bspw. Helghast bei Killzone) eingeblendet, welches in seiner Helligkeit angepasst werden muss. Nunja besitzt der Beamer nicht den entsprechenden Filter, welcher elektronisch vorgeschoben wird, ist dieses Logo überhaupt nicht (!!!) zu sehen. Völlig egal wie hell die Sonne im Beamer scheint.
    Davon abgesehen besitzt der Beamer zu wenig Herz zieht das Bild extrem nach. Spielen macht keinen Spass und beim Fussballspiel im Fernsehen auf Sky verschwindet der Ball (im nichts) sobald der Spieler geschossen hat. Also alles Schei..e!

    Ist so`n bisschen wie bei 1000 Megapixel Kameras. Das Objektiv ist entscheidend.

    Und bei der Kaufentscheidung sollte im Vorfeld geklärt sein ob nun der Beamer oder doch ein Solarium das Objekt der Begierde ist :-)

    Was den Zuschauer in echten Kinos, letzten Endes, erreicht sind ja im Besten Fall auch nur noch 1000 Ansilumen.

    1. SCORPiON
      schrieb am 9. September 2011 um 19:24 Uhr (#)

      Ein wenig Einspruch muss ich hier einlegen… leider:

      Bei digitalen Kameras ist NICHT (!) das Objektiv entscheidend, sondern die Sensoreinheit. Ich kann das beste Objektiv der Welt besitzen, wenn mehr Pixel auf einen Sensor gepresst werden, als dieser eigentlich aufnehmen kann. Ebenfalls ist die Empfindlichkeit entscheidend, wie gut das Objekt farbgetreu aufgenommen wird.

      Das kann man auch auf den Beamer ummünzen.

      mfg SCORPiON

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