Chumby 8 im Test:
Der Internet-Social-Media-MP3-Player-Gamer-Radio-Wecker

Chumby ist ein alter Bekannter. In der jüngsten Version hat sich der kleine knubbelige Internet-Wecker ordentlich herausgeputzt und ist als Chumby 8 erwachsener und noch vielseitiger geworden. Wir haben ihn für Euch getestet.

Bei einem Sprung vom Chumby One zum Chumby 8 erwartet man schon eine ganze Menge an Entwicklung. Und was die Hardware angeht, erkennt man wirklich keine Ähnlichkeit mehr mit dem kleinen Vorgänger. Statt eines 3,5-Zoll-Displays zeigt der Chumby 8 die gewünschten Inhalte auf einem 8-Zoll-Touchscreen.

Durch diesen grösseren Bildschirm lässt sich der Chumby 8 um einiges besser bedienen. Schon beim Eingeben des Passwortes für das WLAN macht sich die grosse Tastatur angenehm bemerkbar. Und Fotos wirken auf 8 Zoll natürlich auch ganz anders als auf mickrigen 3,5.

Chumby 8 im Test: Der Internet-Social-Media-MP3-Player-Gamer-Radio-Wecker (Bilder: frm)
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Der Chumby 8 als digitaler Bilderrahmen

Bilder kann man nicht nur über WLAN und Flickr oder ähnliche Dienste auf den Chumby spielen, sondern auch, indem man eine CF-Karte, SD-Karte oder einen USB-Stick mit Bildern in den entsprechenden Slot an der Seite des Chumby 8 einsteckt.

Die Schächte für SD- und CF-Karte befinden sich an der linken Seite des Chumby 8, die beiden USB-Anschlüsse auf der Rückseite, so dass die angeschlossenen Sticks vom Gerät verdeckt werden. Übrigens spielt der Chumby 8 auch Musikdateien von diesen Datenträgern.

Einfacher Anschluss, kostenloses Konto

Aber beginnen wir am Anfang. Man packt den Chumby aus, sucht sich einen Standplatz, der nicht weiter als 1,5 Meter von einer Steckdose entfernt ist, schliesst das Wundergerätchen an und lauscht dem sanften Blubbern, das alle Chumbys als Startton von sich geben.

Dann folgt man den Anweisungen auf dem Bildschirm, erstellt sich am Rechner ein kostenloses Konto auf der Chumby-Website, aktiviert den Chumby 8 und loggt sich mit ihm im WLAN ein.

Viele Einsatzmöglichkeiten

Nun kann man sich überlegen, was der Chumby eigentlich anzeigen soll. Will man ihn als Wecker verwenden? Immerhin stehen momentan 226 verschiedene Uhren zur Verfügung.

Oder betrachtet man Fotogalerien von Facebook, Picasa, Flickr, instagram oder anderen Web-Diensten? Auch hier gibt es immerhin 43 verschiedene Widgets.

Einige dieser Widgets muss man zuerst über die Website personalisieren, anderen lassen sich direkt über den Chumby einrichten. Klar, bei einer Uhr muss man kein Passwort einrichten.

Die meisten Kategorien sind leider sehr auf die USA ausgerichtet, aber auch für den deutschsprachigen Raum gibt es einiges zu entdecken. So kann man sich auch über das Wetter informieren oder den FAZ-Ticker anzeigen lassen. Andere Inhalte sind sehr persönlich, wie die Anzeige der E-Mails, des Facebook-Nachrichten oder des Twitter-Streams.

Die beiden virtuellen Chumbys zeigen, wie eine Chumby-Anzeige aussehen kann.

Fazit

Chumby 8 ist nicht ganz billig, aber wirklich vielfältig einsetzbar. Einen Nachteil hat der grosse Chumby 8 allerdings gegenüber dem kleinen Chumby One – er lässt sich nur am Stromnetz betreiben, einen optionalen Akku gibt es nicht. Ausserdem gibt es beim Chumby 8 scheinbar (noch) keine Möglichkeit, eigene Internetradio-Streams einzugeben wie beim Chumby One. Immerhin kann man Napster oder Shoutcast Radio hören.

Überhaupt liegt die Stärke des Chumby 8 eher im Visuellen, in der Anzeige diverser Internet-Daten, RSS-Feeds, Mails und Social Media Streams. Das macht der neue Chumby wirklich gut. Und selbst ohne WLAN ist er immer noch als digitaler Bilderrahmen zu gebrauchen. Dafür allein wäre er allerdings etwas teuer.

Den Chumby 8 gibt es bei unserem Sponsor getDigital für EUR 179.

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2 Kommentare

  1. levian
    schrieb am 6. September 2011 um 15:08 Uhr (#)

    klingt auf jeden fall interessant. werd aber noch warten wie die testergebnisse zum archos home connect
    (http://neuerdings.com/201…oid-fur-alle-gerate/)
    ausfallen werden.

  2. Herby
    schrieb am 13. November 2011 um 09:23 Uhr (#)

    Übersehe ich etwas, oder kann mein iPad das alles nicht auch schon?
    Von den Slots mal abgesehen…

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