Wacom Inkling:
Missing Link zwischen analogen und digitalen Skizzen

Wacom stellt den Inkling vor, einen Stift, mit dessen Hilfe man ganz normal auf Papier schreibt und zeichnet. Die Skizzen und Notizen werden als Bilddatei mit Ebenen auf dem PC oder Mac gespeichert.

Wacom Inkling - digitalisiert analoge Skizzen

Wacom Inkling - digitalisiert analoge Skizzen

In den letzten paar Tagen hat sich die Nachricht vom Wunderstift Wacom Inkling so schnell und weit in diversen Technologie-Blogs verbreitet wie nur wenige Produktvorstellungen.

Dabei ist die Idee an sich gar nicht mal so neu. Der Staedtler 99001 (Affiliate-Link) zum Beispiel digitalisiert die eigene Handschrift auf ganz ähnliche Weise, arbeitet allerdings nur mit Windows XP und späteren Windows Versionen zusammen.

Vielleicht ist ja das der Grund für diese Aufregung: Der Wacon Inkling ist endlich ein Stift für den Mac (und natürlich auch PC). Und: Mit dem Inkling kann man auf normalem Papier Ideen skizzieren – der Livescribe Pulse Smartpen ist auf Spezialpapier angewiesen. Satt Spezialpapier ist der Inkling auf einen kleinen Empfänger angewiesen. Diesen befestigt man am oberen Rand des Papiers, auf dem man zeichnet oder malt.

Wacom Inkling: Missing Link zwischen analogen und digitalen Skizzen (Bilder: Wacom)
Wacom Inkling - digitalisiert analoge SkizzenWacom Inkling - digitalisiert analoge SkizzenWacom Inkling - digitalisiert analoge SkizzenWacom Inkling - digitalisiert analoge Skizzen
Wacom Inkling - digitalisiert analoge Skizzen

Der Wacom Inkling funktioniert mit Papierformaten von DIN A7 bis DIN A4 und mit Windows 7, Vista oder XP (SP3) sowie Mac OS X, Version 10.4.11 oder höher.

Schon beim Skizzieren kann man mit dem Inkling Ebenen anlegen, folgende Dateiformate sind neben dem originären Vektorformat.wpi möglich: .wac, .svg, .bmp, .jpeg, .png, .tiff und .pdf. Die Zeichnungen kann man als ebenenbasierte Vektordaten in Adobe Photoshop oder Illustrator1 bzw. in Autodesk SketchBook Pro oder SketchBook Designer2 weiterbearbeiten. Dank 1.024 Druckstufen soll die Strichführung ganz natürlich und gewohnt wirken.

Ich würde das jetzt gerne mit dem Apen vergleichen, der ebenfalls Handgezeichnetes und -skizziertes über einen Empfänger oben an einem normalen Blatt Papier digitalisiert – aber auf den meisten Pages gibt es zur Zeit einen Fehler 500. Außerdem ist der Apen in seinen 4 Versionen im Moment nur in den USA erhältlich.

Den Wacom Inkling kann man dagegen schon jetzt für 169,90 EUR bei Wacom bestellen, lieferbar ist er ab 30.09.2011.

Mehr Infos über den Wacom Inkling gibt es bei Wacom direkt auf einer Produktseite und in einem kleinen virtuellen Notizbuch. Dort gibt es auch einige Tutorial-Videos.


  1. CS3 oder höher

  2. 2011 oder höher

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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2 Kommentare

  1. Sieht sehr interessant aus. Werde mit Sicherheit die Reviews hoffentlich kommenden Reviews durchschauen, vielleicht ist das ja was brauchbares.

    Ist es wahrscheinlich, dass dieses Gerät hier auf neuerdings.com getestet wird?

    • Ist angefragt. Wacom freut über unser Interesse und merkt uns

      sehr gerne für den Inkling von Wacom vor. Die Testgeräte werden voraussichtlich ab Oktober verfügbar sein

      Dauert also noch ein bisschen mit dem Test. ;-)

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