Nokia 701 und 700:
Hellstes Smartphone, kleinstes Nokia

Nokia erweitert sein Portfolio um die beiden Symbian Belle Geräte Nokia 700 und Nokia 701.


Am 24.8. hat Nokia die beiden neuen Modelle 700 und 701 vorgestellt. Beide laufen unter Symbian Belle und sollen neue Käuferschichten erschließen. Die Preise sind recht happig: 339 EUR für das Nokia 700 und 379 EUR für das Nokia 701.

In beiden Smartphones sorgt ein 1GHz ARM 11 Prozessor für die nötige Rechenleistung. Der Arbeitsspeicher ist mit 512MB, für Symbianverhältnisse bemerkenswert gross geraten und soll für sorgenfreies Multitasking sorgen. Energie liefert beim Nokia 701 ein Akku mit 3,7 V und 1300 mAh beim 700 einer mit 1080 mAh und gleicher Spannung. Ob das genug Kapazität ist für den sorgenfreien Alltagsbetrieb? Nokia meint, ja – Symbian Belle soll unter anderem durch ein verbessertes Powermanagement glänzen. Ich werde die Gelegenheit haben, das in nächster Zeit mit meinem Test-700 zu überprüfen.

In der Software-Riege differenziert sich “Belle” nicht sehr von “Anna”. Was auffällt, Nokia hat weiter an der Geschwindigkeitsschraube gedreht, was dazu führt, dass nicht nur die UI, sondern auch der Browser deutlich an Speed zugewonnen hat. Zudem wurde die Startansicht auf sechs Homescreens erweitert. Widgets können frei verschoben werden, den Platzverhältnissen entsprechend passt Symbian die Größe dynamisch an.

Die neuen Nokias lassen sich erfreulicherweise sowohl über die etablierte Ladebuchse als auch über den microUSB-Port aufladen. Nicht sehr gelungen finde ich, dass kein Hotswap der microSD-Karten möglich ist; diese verstecken sich nämlich hinter dem Akku. Auch bei der Kamera irritiert mich eine Kleinigkeit: Hier kommt nämlich das “full focus” aka EDoF-System zum Einsatz. Das bedeutet, dass Objekte, die näher als ca. 30cm sind, nicht fokussiert werden können. Ob der integrierte Biltz ausreicht, um in ungünstigen Lichtverhältnissen befriedigende Ergebnisse zu erzeugen, wird sich im Alltagstest weisen müssen.

Diese Wermutstropfen sind der kompakten Bauweise geschuldet: Das 9,7mm flache 700 ist Nokias kleinstes Smartphone. Beim Bildschirm hat sich Nokia grosse Mühe gegeben. Das 701 strahlt auf einer Diagonale von 3,5 Zoll heller als jedes andere Smartphone, so Nokia. Dahinter steckt die so genannte ClearBlackDisplay-Beschichtung (CBD), die dafür sorgen soll, dass das Display auch an sonnigen Tagen bestens abzulesen ist.

Die Geräte sind im Herbst diesen Jahres für 379 EUR (Nokia 701) und 339 EUR (Nokia 700) verfügbar.

Update (23.9.2011): Das Nokia 700 (Affiliate-Link) ist bei Amazon für EUR 339,00 zu haben, das Nokia 701 (Affiliate-Link) für EUR 362,69.

Weitere Infos gibt es auf Nokias Homepage.

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1 Kommentar

  1. hebe
    schrieb am 26. August 2011 um 16:35 Uhr (#)

    der Homescreen hat mich auf ersten Blick aber an ein HTC denken lassen…

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