Ectaco jetBook Color:
Bunter Lese- und Lernspass mit E-Ink
Die eReader sollen endlich farbige Bildschirme erhalten. Erster Vertreter dieser Sorte neuen Generation will der Ectaco jetBook Color werden.
Laut “The Digital Reader” wird das jetBook Color einen 9,7 Zoll E-Ink-Screen vorweisen und genauso wie das – von mir getestete, aber in Deutschland leider immer noch nicht erhältliche Asus Eee Note EA-800 mit der “Wacom Penabled Technologie” ausgestattet sein. Die erlaubt es mit einem speziellen Stift auf dem Display zu zeichnen und auch drucksensitive Strichstärken einzugeben. Allerdings zeigt sich Ectaco etwas sparsam: Während auf dem 8 Zoll E-Ink des Asus Eee Note eine Auflösung von 768 x 1024 gerade so für klare Kanten sorgte, dürfte die bisher geplante Auflösung von 600 x 800 Bildpunkten eher unspektakulär ausfallen.
Die anderen Merkmale sind nur grob umrissen, wenig überraschend wird noch von WLAN und einem SD-Kartenslot berichtet, auch ein UMTS-Modem soll es optional geben. Angetrieben wird die Einheit von einer 800MHz CPU. Auf der Softwareseite sollen viele Anpassungen vorgenommen werden, um Studenten und Schülern den Alltag zu erleichtern, beispielsweise mit Stundenplänen, der Möglichkeit Testaufgaben auf dem Gerät auszufüllen et cetera. Erklärtes Ziel sei, den Kindle DX preislich zu unterbieten – das hiesse, aktuell müsste der Preis unter 350 USD zu liegen kommen.
Update:
Ectaco plant zuerst Russalnd, die Ukraine und dann die USA zu beliefern. Sollten die Absätze gut sein, wird frühestens Ende 2012/2013 der Rest Europas das jetBook Color sehen.
Die offizielle Produkthomepage von Ectaco hält sich sehr bedeckt.
Eine schöne Bildergalerie ist auf der russischen Ectaco Seite zu finden.






























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18. August 2011 um 19:10
Na das klingt ja sehr gut. Für den Zeitschriften und Zeitungsmarkt sind Farbdisplays einfach attraktiver.
Bei den meisten Büchern kann auf eine Farbdarstellung verzichtet werden, aber mehr Schwung in den Markt bringen können meiner Einschätzung nach die Verlage mit Zeitungen und Zeitschriften – nicht nur wegen der Vorteile hinsichtlich Aktualität, Einsparung von Papier (fällt bei Büchern weniger ins Gewicht) und der geringeren emotionalen Bindung (Wegwerfartikel Zeitschrift – Statussymbol Buch im Wohnzimmerregal).
Ich sehe für ein Abo-Modell in Verbindung mit stark vergünstigter Hardware große Chancen für E-Book-Reader. Bei einem 350-Euro-Reader wird ein 24-Monats-Abo einer Tageszeitung nicht ausreichen, um die Hardware dazuzugeben.
Aber: Wie wäre es mit gestaffelten Preisen? Die großen Verlage haben so viele verschiedene Titel im Portfolio, da könnten ja auch mehrere Abos (etwa Tageszeitung plus Fachzeitschrift plus Programmzeitschrift) zusammen für eine ausreichende Subventionierung der Hardware sorgen. Wer weniger abonniert zahlt halt noch was dazu – aber nicht den vollen Preis.
19. August 2011 um 9:58
ich überlege mir seit langer zeit einen ebook reader zu kaufen. Aber für mich war immer der Grund dagegen, dass diese kein Farbdisplay und kein WLan (bzw. nicht im internet surfen können)haben.
hoffe dieser wird bald in Deutschland erscheinen, und wie der kindle am anfach teuer sein und dann immer billiger werden! :D
LG MoHo
19. August 2011 um 11:39
Leider nicht, sie wollen frühstens 2012/2013 auf den deutschen Markt. Schade.
13. September 2011 um 20:55
800×600 Bildschirm is sehr enttaüchend, in CES am Januar 2011, man sprach über 1600×1200!