LaCie CloudBox im Test Teil zwei:
Ein paar Klicks, und alles wird automatisch gesichert.

LaCie hat mit der CloudBox einen kleinen Network Attached Server (NAS) mit 100 GB Speicherkapazität im Programm, der alle Daten automatisch in der Cloud sichert. In Teil zwei unseres Tests stellen wir die Software vor.

LaCie CloudBox NAS mit automatischer Online-Sicherung

LaCie CloudBox NAS mit automatischer Online-Sicherung

Auf der Cloudbox lassen sich vom Administrator mehrerer Benutzerkonten anlegen. Sehr sinnvoll, schließlich soll ja nicht nur ein Nutzer vom NAS mit Online-Sicherung profitieren können. Durch die recht geringe Kapazität von 100 GB werden bei mehreren Benutzern aber wohl nur die wichtigsten Daten auf die Cloudbox kommen. Schließlich stehen bei 4 Nutzern jedem nur noch 25 GB zur Verfügung.

Backup der Daten

Nach der Installation des LaCie Network Assistant und der Anmeldung beim Online-Speicher stellt man das Sicherungsintervall ein, denn anders als bei Diensten wie der DropBox lädt die CloudBox die Daten nicht bei jeder Änderung in die Cloud, sondern täglich zu einem bestimmten Zeitpunkt, den man nach Wunsch einstellen kann. Dafür werden die Daten aber auch schon vor dem Hochladen mit AES 128 verschlüsselt, was peinliche Leaks verhindern soll. Außerdem kann man den Rechner getrost ausschalten, schließlich hängt die CloudBox direkt am Router.

LaCie CloudBox im Test: NAS mit Cloudanschluss
CloudBoxLaCie CloudBox NAS mit automatischer Online-SicherungLaCie CloudBox NAS mit automatischer Online-SicherungLaCie CloudBox NAS mit automatischer Online-Sicherung
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Übrigens werden nicht alle Dateien automatisch online gesichert, es gibt Ausnahmen und Limits. So sollten Ordner nicht mehr als mehr als 15.000 Dateien oder Verzeichnisse auf Stammebene enthalten. Auch Ordner, die mehr als 100 Unterordner enthalten, überschreiten das Limit, ebenso Dateien über 8 GB.

Bedienung

Die Bedienung der CloudBox erfolgt über den Browser, hier kann man zum Beispiel die Protokolle der vergangenen Sicherungen abrufen, Parameter wie Upload- und Download-Geschwindigkeit einstellen, Benutzer verwalten und die CloudBox schlafen schicken. Alles sehr übersichtlich und einfach gehalten. Hier wird auch angezeigt, wieviele Tage der Vertrag zur Online-Sicherung noch läuft, und natürlich kann man ihn von hier aus mit ein paar Klicks erneuern.

Wiederherstellung der Daten aus der Cloud

Um Daten aus der Cloud wiederherzustellen, muss man sich zunächst die Anwendung CloudBox Online Restore herunterladen, die es nicht nur für Windows und Mac, sondern erfreulicherweise auch für Linux gibt.

Das Programm ist so einfach und schlicht gehalten wie die ganze Box. Man kann seine Online-Sicherung durchsuchen, um bestimmte Dateien wiederherzustellen oder per Knopfdruck alle Dateien aus der Cloud auf den Rechner zurückholen.

Fazit

Die CloudBox ist eine Lösung für alle, die sich keinen Kopf machen möchten und für ein innovatives Paket aus Hard- und Software mit integriertem Online-Backup gerne ein bisschen zahlen. Einstöpseln, Software installieren, anmelden – das alles dauert nur ein paar Minuten und erfordert keine großen IT-Kenntnisse.

Allerdings braucht man eine flotte Leitung, um die Daten in die Cloud zu befördern. Wer Dateien sichern will, die größer als 8 GB sind oder wer mehr als 100 GB Platz braucht, kann mit der CloudBox nichts anfangen. Für alle anderen, die ihre Dokumenten nicht nur auf dem NAS, sondern automatisch in der Cloud sichern (und das verschlüselt), ist die CloudBox von LaCie die momentan wohl einfachste und unkomplizierteste Lösung.

Mehr Infos gibt es direkt bei LaCie. Über Amazon kostet die CloudBox (Affiliate-Link) knapp 195 EUR mit Versand.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

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