getDigital.de Anyloader im Test:
Ein Ladegerät für alles

Der Anyloader von getDigital.de lädt so ziemlich alles was eine Ladebuchse hat. Mit dem 1100mAh starken Akku werden auch stromhungrige Geräte gefüttert.


Die Urlaubszeit ist in vollem Gange und wohin man auch verreist, vor dem eigentlichen Urlaub kommt der Urlaubsstress. Da wird geputzt, gehamstert und gepackt – und natürlich dürfen die lieben elektronischen Begleiter nicht im Reisegepäck fehlen. Hat das Hotel WLAN, welchen Stromadapter benötige ich? Die Tochter will unbedingt ihre DS mitnehmen, der Sohnemann kann ohne seine Playstation nicht mehr Leben, die Gattin braucht einen eBook-Reader und das Navi, die GPS-Uhr und das Smartphone nebst Laptop benötigen auch ein Ladegerät. Ach ja, und noch der MP3-Player und, und, und… Will man das alles wirklich mitnehmen, geht ein Koffer alleine nur für Ladegeräte drauf. Oder man spart sich den Aufwand und vertraut auf den Anyloader von getDigital.de

Was

Der Anyloader verspricht fast jedes Smartphone oder andere Gerät zu laden und dank der 12 mitgelieferten Adapter, habe ich großes Vertrauen, dass dieses Versprechen auch eingehalten werden kann. Vorallem neuere Geräte werden problemlos mit Strom versorgt. Die standardisierten microUSB- und miniUSB-Stecker machen’s möglich und ein Adapter für eine USB-A-Buchse kommt auch mit exotischeren Steckern aus – solange sie über einen USB-Port geladen werden können.

Wie

Der Anyloader von getDigital.de lädt dabei entweder über den integrierten 1100mAh Akku und/oder über die Solarpanele. Allerdings ist die Betankung über die Sonnenstrahlung recht langwierig: Der integrierte Akku benötigt dafür zwischen 6 und 8 Stunden, solange würde ich mein Gadget dann nicht in der Sonne brutzeln lassen wollen. Die Außenhülle ist aus angerauhtem Metall und verbirgt in der oberen Hälfte ein zweites Modul. Den Status der Batterie und der Solarzellen kann man über die seitlichen LEDs ablesen. Für Ungeduldige empfiehlt sich die Ladung über den USB-Port, die dann nach 2-4 Stunden abgeschlossen ist – ein extra Netzteil dafür ist nicht im Lieferumfang enthalten, schade.

Wieviele
Im Prinzip lassen sich alle Geräte, die man unterwegs dabei hat, problemlos damit laden. Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass der integrierte Akku von 1100mAh die PSP zum Beispiel eben auch nur bis dahin laden kann (wenn man elektrische Verluste einmal unterschlägt). Der Standardakku der Playstation Portable fasst 1200mAh, und würde somit nur zu knapp 90% geladen.

Fazit
Insgesamt macht der Anyloader einen guten Eindruck, die Verarbeitung ist okay und die Akkukapazität ausreichend, einzig ein Netzteil für die Steckdose hätte noch dazu gehört – auch wenn fast jeder so ein Teil sein eigen nennt.

Den Anyloader gibt es bei unserem Sponsoring-Partner getDigital.de für 34,95 EUR.

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2 Kommentare

  1. Chris
    schrieb am 16. August 2011 um 17:59 Uhr (#)

    Mal eine Frage an die Testet: habt Ihr gemessen, dass der Akku des Anyloaders 1100mAh abgibt, oder habt Ihr das mit den 90% nur gerechnet? dann von den 1100mAh wird er niemals nie 100% abgeben! Der Ladenvorgang würde dann schon wesentlich früher abgebrochen. Versucht doch mal folgendes: komplett leeres iPhone 4, das sich vor lauter leerem Akku ausgeschaltet hat zu laden. Auf wie viel % Akkukapazität wird das iPhoe geladen?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Kai Zantke
      schrieb am 17. August 2011 um 18:09 Uhr (#)

      Hy Chris, danke für den Hinweis, den ich im Artikel indirekt schon beantwortet habe “wenn man elektrische Verluste einmal unterschlägt”.
      Das wirst Du sicherlich selbst schon wissen, wie weit ein Gerät tatsächlich geladen wird, kommt sehr auf die interne Elektronik und deren Leistungsaufnahme an.
      Aufgrund der Fülle an Geräten kann ich das nicht für jedes nachprüfen, weshalb ich auf den Umstand explizit hingewiesen habe – das kannst Du bestimmt verstehen.
      liebe Grüße

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