Koreas virtuelle Supermärkte:
Einkaufen in der U-Bahnstation
Im geschäftigen Korea bleibt wenig Freizeit. Daher können U-Bahnpassagiere dort an Haltestellen mit dem Smartphone einkaufen.
In Seoul können U-Bahnpassagiere ihre Lebensmitteleinkäufe mithilfe grosser Poster erledigen. Dazu müssen sie die “Homeplus” Software fürs Handy herunterladen, sich registrieren, das heisst, Zahlungsmittel und Wohnort hinterlegen und schon kann es losgehen mit dem Haltestellenshopping. An den Wänden hängen Bilder verschiedenster Lebensmittel, nebst Preis und QR-Code. Der Kunde fotografiert beispielsweise den Pixelcode Kimchi ab, gibt an wie viel von dem vergorenen Kohl er benötigt und bestätigt den Einkauf. Die Ware wird noch am selben Tag geliefert.
Ware über das Internet zu bestellen ist ein alter Hut, auch Lebensmittel lassen sich nicht erst seit gestern über das Netz ordern. Der kleine, aber feine Unterschied liegt in der Präsentation: Statt sich durch unzählige Seiten zu klicken, pilgert man von Poster zu Poster, muss keinen Einkaufswagen füllen und sich nicht an der Kasse anrempeln lassen. Zu dumm nur, dass ich nicht regelmässig in koreanischen U-Bahnen unterwegs bin…
Das Video zu den virtuellen Einkaufsläden gibt’s beispielsweise hier: http://vimeo.com/27259680
Via Spot Cool Stuff.









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Wir hatten früher Geschäfte bestehend aus reinen Automaten – heute fotografieren wir ab und lassen liefern. Unterschied? Im Prinzip keiner.
Ich für meinen Teil würde das nie benutzen, da ich frische Lebensmittel ertasten/erriechen können muss. Schließlich will man sich von der Frische überzeugen, bevor man kauft. Beim genannten Beispiel der Neuigkeit kauft man jedoch die Katze im Sack.
mfg SCORPiON
Das sehe ich ähnlich, gilt bei Lebensmitteln auch ein 14-tägiges Rückgaberecht ;)
Andererseits birgt das auch Vorteile, keine zerdrückten und von ‘zig Menschen begrapschte Äpfel. Gurken oder keine Tomaten mit weichen Stellen. Kein Schimmel im Champignon, alles “frisch”. Das machen die vielleicht zweimal, dann kaufst Du dort nie wieder ein, wenn die Qualität nicht stimmt. Und da wir ohnehin selbst schon Lebensmittel normieren, wie den Radius einer Banane und ähnliches, sind die Unterschiede nicht mehr all zu groß.