Canon imagerunner P-150/P-150M:
Mobiler Schnell-Leser

Canon stellt einen Scanner für unterwegs vor, der nicht auf Steckdosen angewiesen ist – mit Einzug für bis zu 20 Seiten. Das Gerät kann Blattvorder- und rückseite in einem Arbeitsgang einlesen.

Wer viel auf Kongressen und Messen unterwegs ist, kennt das Problem vielleicht: Die Tonnen an Prospekten und Unterlagen nehmen so viel Platz und Gewicht in Anspruch, dass für eventuelle Schnäppchenkäufe kein Platz mehr im Gepäck ist. Dem hilft der P-150M von Canon ab.

Mit dem Einzugsscanner lassen sich Unterlagen einfach in den Computer einlesen. Anders als andere Scanner braucht der P-150M keine separate Stromversorgung. Dabei scannt er mit maximal 600 dpi – selbstständig, ohne eigenen Treiber. Die entsprechende Software “CaptureOnTouch” läuft auf dem Gerät selbst. Für die Benutzung direkt aus anderen Anwendungen werden auch TWAIN-Treiber mitgeliefert.

Außerdem dabei: PaperPort von Nuance zur Verwaltung der Scans sowie BizCardReader zur Umwandlung der Daten auf einer Visitenkarte.

Die 600 dpi reichen aus für eine hohe Auflösung auch bei Fotos. Wird das Gerät mit einem Stapel an Dokumenten gefüttert, kann er in der Minute bis zu 15 Seiten (Vorder-/Rückseite, also 30 Bilder) einlesen – der ADF (Automatische Dokumentenfeeder) fasst 20 Blätter.

Der P-150 punktet durch eine Reihe von Bildverarbeitungsfunktionen wie eine automatische Farberkennung, automatische Bestimmung der Seitengröße, Schräglagenerkennung und Erkennung der Textausrichtung.

Die gescannten Daten werden via USB-2.0-Kabel an den angeschlossenen Computer übermittelt, genau von dort bezieht er auch den Strom (bei mobilem Einsatz sollte jedoch die durch die Speisung des Scanners verkürzte Akkulaufzeit des Notebooks mit berücksichtigt werden).

Den Canon P-150 (Affiliate-Link) gibt es für ca. 300 EUR, die Variante P-150M (Affiliate-Link) bietet statt der Windows-Treiber Software für Mac OS X, ist dafür allerdings auch teurer. Ein SANE-Treiber für Linux-Laptops ist auch verfügbar, sagt Canon.

300 Euro sind viel Geld – vor allem, da es mobile Scanner schon für ein Drittel gibt. Doch diese sind nicht solche “Arbeitstiere”, brauchen in der Regel ungleich länger und agieren oft wenig präzise. Wer will die Abende im Hotel schon mit mühevollem Einlesen von Broschüren verbringen…

Zum Abschluss noch ein kleines Promotionsvideo, das den Canon P-150 im Einsatz zeigt. Auf der Firmenseite zum P-150M kann man das Gerät zudem in einer 3D-Animation von allen Seiten betrachten.

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