Wacom Bamboo Stylus im Test:
Der vergessene Stift auf dem iPad

Kollege Thomas Jungbluth hat den eleganten Wacom Bamboo Stylus auf dem iPhone getestet. Jetzt setze ich den Test auf dem iPad fort und stelle ein paar Apps vor, für die sich der Bamboo Stylus besonders eignet.

So gut die Fingerbedienung kapazitiver Displays auch funktioniert – für manche Aufgaben braucht man einfach einen Stift. Zum Beispiel den eleganten Bamboo Stylus von Wacom, der mit seiner satinierten Oberfläche sehr gut in der Hand liegt und auf den ersten Blick aussieht wie ein ganz normaler Stift.

Auf den zweiten bemerkt man dann die flexible Gummispitze, die dem iPad beim Schreiben und Zeichnen einen Finger vortäuscht. Das Schreibgefühl ist gut, allerdings muss man sich von dem Gedanken verabschieden, genau so flüssig wie auf Papier schreiben zu können. Die Umsetzung der Bewegungen auf dem iPad benötigen doch einige Millisekunden und führen gerade bei hastig hingekritzelten Notizen zu einer Verzögerung.

Test: Wacom Bamboo Stylus: Der vergessene Stift auf dem iPad
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Wer langsam und sorgfältig schreibt, dem wird das allerdings kaum auffallen. Will man Handschriftliches auf dem iPad festhalten oder Skizzen anfertigen, ist man mit dem Bamboo Stylus auf jeden Fall besser bedient als mit den Fingern allein. Es fühlt sich einfach besser an, mit einem Stift zu schreiben und zu zeichnen als mit dem Finger.

Und im Gegensatz zum iPhone gibt es für das iPad jede Menge Apps, bei dem der Bamboo Stylus von Wacom seine Stärken ausspielen kann.

Musik von der Berliner Ska-Jazz Band Jazzbo: Quando, quando

  1. Adobe Ideas (Affiliate-Link) kostet 4,99 EUR und ist weniger zum Schreiben gedacht als dazu, Ideen in Skizzenform festzuhalten. Man kann ein Foto aus dem iPad importieren und seine Zeichnung in einer eigenen Ebene darüberlegen, so lassen sich beispielsweise Architekturskizzen in Landschaften integrieren. Oder das Foto dient als „Pausvorlage“ für die Zeichnung.
  2. neu.notes (Affiliate-Link) ist vielleicht nicht ganz so hübsch, aber sehr vielseitig. Fotos lassen sich ebenso importieren wie Karten, es gibt Stempelvorlagen, viele Stiftfarben und -stärken. Außerdem hat es den entscheidenden Vorteil, trotz des großen Funktionsumfangs kostenlos zu sein. Perfekt, um den Bamboo Stylus ohne Zusatzkosten auszuprobieren.
  3. Noteshelf (Affiliate-Link) kostet 3,99 EUR und lässt keine Wünsche offen. Hier kann man sich ein ganzes Regal mit virtuellen Notizbüchern vollstellen und hat die Wahl unter 20 Papieren mit unterschiedlichen Funktionen, Cornell Notes, Querformat etc. Dazu 17 Stiftfarben und eine stufenlos regelbare Stiftstärke.
  4. Bamboo Paper (Affiliate-Link) ist (im Moment noch) kostenlos zu haben und wurde von Wacom passend zum Bambo Stylus herausgebracht. Die App ist schlicht und schön gehalten und eignet sich mit drei Hintergründen (kariert, liniert und blanko), drei Stiftstärken und 6 Stiftfarben gut für alle Arten von Skizzen und Notizen. Wer mehr als ein virtuelles Notizbuch nutzen möchte, zahlt für einen In-App-Kauf 1,59 EUR und kann dann bis zu 20 Notizbücher anlegen.

Natürlich gibt es noch etliche weitere Apps für handschriftliche Notizen auf dem iPad. In diesem Blogeintrag von App for that sind einige aufgezählt.

Wer sich durch die virtuelle iPad-Tastatur eher gehandicapt fühlt und Notizen gern handschriftlich oder als Skizze festhält, ist mit dem Bamboo Stylus gut bedient. Er bietet von den Stiften für das iPad, die ich bisher ausprobieren konnte, am ehesten das Gefühl, einen „echten, normalen“ Stift in der Hand zu halten.

Allerdings ist er nicht ganz billig: Der Bamboo Stylus von Wacom (Affiliate-Link) kostet auf Amazon rund 35 EUR. Mehr Infos über den Bamboo Stylus findet Ihr auf der Seite des Herstellers.

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2 Kommentare

  1. Alex
    schrieb am 2. September 2011 um 14:33 Uhr (#)

    wie sieht es aus mit der Schrifterkennung?

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 3. September 2011 um 12:11 Uhr (#)

      Bei welchem Programm?

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