Lexar Echo MX Backup Drive im Test:
64 GB mit Anzeige und Backup-Software

Lexars Echo MX Backup Drive ist ein USB-Stick mit richtig viel Platz, sehr guter Geschwindigkeit und einer Speicherplatzanzeige, die auch funktioniert, wenn der Stick nicht im Rechner steckt. Wir haben den MX Backup Drive für Euch getestet.

Lexar Echo MX Backup Vorderseite

Lexar Echo MX Backup Vorderseite

Auf den ersten Blick wirkt der Lexar Echo MX Backup Drive wie ein ganz normaler USB-Stick mit eingebauter Schutzkappe für den USB-Stecker.

Dann fällt der Blick auf die Kapazitätsanzeige, und man merkt, dass anscheinend doch etwas mehr in dem unscheinbaren grauen Gehäuse steckt. Zum Beispiel die eben erwähnte Kapazitätsanzeige, die zwar nicht die allergenaueste ist, aber doch ein gutes Gefühl dafür gibt, wieviel Prozent Speicherplatz schon belegt sind, und wieviel noch auf dem Echo MX Backup Drive verbleiben.

Wir haben den Stick mit 64 Gigabyte Speicherplatz getestet. Dieser Speicherplatz reicht, um den kompletten Inhalt eines kleinen Mac Book Air (Affiliate-Link)
zu sichern.

Backup-Software schon an Bord

Das Backup kann man sowohl auf dem Mac als auch am Windows-PC der mitgelieferten Software Echo Backup überlassen – einer gebrandete Version des bewährten Dmailer Backup, den man kostenlos von der Herstellerseite laden und auch mit anderen USB-Speichern nutzen kann.

Aber auf dem Lexar Echo Backup MX ist die Software eben schon drauf. Den Stick kann man an einer kleinen Schlaufe am Schlüsselbund tragen, die Schutzkappe für den USB-Stecker ist schon eingebaut und kann nicht verlorengehen. Für meinen Geschmack lässt sich die Kappe allerdings etwas zu leicht verschieben und könnte deutlicher in den Endstellungen – offen oder geschlossen – einrasten.

Dafür ist die Geschwindigkeit beeindruckend.

Lexar Echo MX Backup Drive im Test: 64 GB mit Anzeige und Backup-Software
Lexar MX Schreibgeschwindigkeit 23,4 MBsLexar MX Lesegeschwindigkeit bis zu 35,6 MBsLexar Echo MX Backup VorderseiteEcho MX Backup Drive
Lexar Echo MX Backup SeiteLexar Echo MX Backup RueckseiteLexar Echo MX Backup AnzeigeLexar Echo MX Backup Anzeige, 22 GB belegt

Ganz schön schnell

Bis zu 30 MB/s Lese- und bis zu 17 MB/s Schreibgeschwindigkeit soll der Lexar Echo MX Backup leisten. Normalerweise bleiben die USB-Sticks bei meinen Messungen unter den angegebenen Geschwindigkeiten. Der Echo MX ist – gemessen mit MBBench – sogar schneller! Bis zu 35,6 MB/s beim Lesen und bis zu 23,4 MB/s beim Schreiben habe ich gemessen.

Das ist beachtlich, aber auch nötig, wenn man große Dateimengen hin- und herschaufeln will. Auch bei diesen Geschwindigkeiten brauchen 22 Gigabyte, die man auch den Echo MX packt, rund 7 Minuten.

Nicht sehr genau

Die E-Ink Kapazitätsanzeige besteht aus 7 Segmenten und funktioniert auch, wenn der Stick nicht im Rechner steckt. Dafür ist sie etwas träge und nicht sehr genau. Sind alle 7 Segmente dunkel, stehen 100 % der Speicherkapazität zur Verfügung – bis auf die mitgelieferte Software natürlich, die aber nicht viel Platz braucht. Ein Segment bildet also circa 14,7 % Speicherplatz oder – bei meinem Stick – 9,14 Gigabyte ab. Das ist nicht wahnsinnig genau, reicht aber als guter Anhaltspunkt. Es kann vorkommen, dass man den Stick auswirft, bevor die Anzeige sich aktualisiert hat – sie ist nicht die schnellste. Dann muss man einfach noch einmal einstöpseln und ein paar Sekunden warten.

Fazit: Schneller Stick mit praktischer Anzeige und viel Platz

Der Lexar Echo MX Backup beeindruckt besonders durch seinen Speicherplatz und durch seine Geschwindigkeit. Er wirkt wegen seines Kunststoff-Gehäuses nicht übermäßig solide, kann aber dank seiner eingebauten Schutzkappe und einer Öse am Schlüsselbund befestigt werden (etwas fummelig) und zeigt mit seinem E-Ink Display grob in Prozent an, wieviel Speicherplatz noch zur Verfügung steht.

Mehr Informationen über den Lexar Echo MX Backup in Versionen mit 16 GB, 32 GB, 64 GB und 128 GB Speicherplatz gibt es direkt beim Hersteller.

Die Version, die wir zum Testen zur Verfügung hatten, ist momentan auf Amazon nicht aufzutreiben, aber mit 16 GB Speicherplatz (Affiliate-Link) kostet der Lexar Echo MX dort 24,60 EUR, mit 32 GB Speicherplatz (Affiliate-Link) sind es 52,05 EUR, und wer viel Geld übrig hat, holt sich den Stick mit 128 GB (Affiliate-Link) für rund 185 EUR.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

Mehr lesen

19.12.2012, 1 KommentareTransporter:
Die persönliche Dropbox auf dem Schreibtisch

Das Kickstarter-Projekt "Transporter" ist eine Mischung aus Backup-Festplatte und Filesharing-Angebot, kommt dabei aber ganz ohne Speicherplatz im Web aus. Damit kann man also beispielsweise im Team zusammenarbeiten, ohne dass dazu eventuell sensible Daten in der Cloud gespeichert werden müssten.

Kingston DataTraveler HyperX 3.0: Wer die Cloud nicht liebt...

21.11.2011, 0 KommentareKingston DataTraveler HyperX 3.0:
Wer die Cloud nicht liebt...

Kingston stellt mit dem DataTraveler HyperX 3.0 einen Memorystick mit bemerkenswerter Performance vor. Für manch einen mag dieser kleine Speicher eine handfeste Alternative zur Cloud sein.

Clickfree C6 EASY: Backup-Lösung für ganz Faule

13.7.2011, 0 KommentareClickfree C6 EASY:
Backup-Lösung für ganz Faule

Die Clickfree C6 EASY Festplatte nimmt einem die Mühe der Backups ab und ist auch für Laien geeignet.

InkCase Plus: Second Screen für das Smartphone startet Crowdfunding-Kampagne

16.7.2014, 3 KommentareInkCase Plus:
Second Screen für das Smartphone startet Crowdfunding-Kampagne

Das neue Oaxis InkCase Plus ist ein zusätzlicher Bildschirm für das Smartphone auf E-Ink-Basis. Nachdem das Projekt bereits im Frühjahr als Schutzhülle an den Start ging, hat Oaxis dem Gerät nun mehr Autonomie eingehaucht und eine Crowdfunding-Kampagne gestartet.

Oaxis InkCase: Schutzhülle mit E-Ink-Bildschirm

18.3.2014, 0 KommentareOaxis InkCase:
Schutzhülle mit E-Ink-Bildschirm

Das InkCase von Oaxis ist eine Smartphone-Hülle für iPhone 5(S) oder Galaxy Note 2 mit eigenem Bildschirm. Und wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein E-Ink-Display.

Onyx Midia InkPhone E43: Android-Smartphone mit bis zu zwei Wochen Akkulaufzeit

12.3.2014, 3 KommentareOnyx Midia InkPhone E43:
Android-Smartphone mit bis zu zwei Wochen Akkulaufzeit

Der Name des Android-Smartphones, das Hersteller Onyx aktuell auf der CeBit vorstellt, ist offensichtlich noch nicht ganz klar. Aber egal, ob Midia InkPhone oder Onyxphone: Das Besondere daran ist das schwarzweiße E-Ink-Display und die Akkulaufzeit von ein bis zwei Wochen.

Garmin vivofit: Fitnesstracker mit aussagekräftigem Display

23.4.2014, 6 KommentareGarmin vivofit:
Fitnesstracker mit aussagekräftigem Display

Vivofit vom GPS-Spezialisten Garmin ist einer der aktuellen Fitnesstracker, die sich in den letzten Monaten zum Trend-Gadgets entwickelt haben. Wir konnten den Tracker ausprobieren und sagen, wie er sich im Alltag bewährt.

Urban Xplorer HalfPack RT: Halb Rucksack, halb Messenger Bag

7.12.2013, 0 KommentareUrban Xplorer HalfPack RT:
Halb Rucksack, halb Messenger Bag

Urban Xplorer ist eine noch junge Marke mit Sitz in El Dorado Hills, Kalifornien, die in den nächsten knapp zwei Wochen über Kickstarter Unterstützer sucht, die seine HalfPack RT Hybriden aus Rucksack und Messenger Bag zum Sonderpreis bestellen wollen. Wir haben schon jetzt ein Exemplar ausprobiert.

Arbeiten mit dem Tablet auf der Messe: Kann man das Notebook auch Zuhause lassen?

2.10.2013, 3 KommentareArbeiten mit dem Tablet auf der Messe:
Kann man das Notebook auch Zuhause lassen?

Messeveranstaltungen sind für Blogger Stress. Man hat eine Menge technisches Equipment mit, um unterwegs über Neuigkeiten zu berichten und die Leser auf dem Laufenden zu halten. Welche Equipment man wählt, wenn man den ganzen Tag auf den Beinen und auf der Messe ist, spielt eine große Rolle. Es sollte alles können und nicht zu schwer sein. Reicht da ein Tablet?

Photofast i-Flashdrive HD ausprobiert: Speichererweiterung für iOS-Geräte - praktisch, simpel und schnell

25.6.2014, 11 KommentarePhotofast i-Flashdrive HD ausprobiert:
Speichererweiterung für iOS-Geräte - praktisch, simpel und schnell

Der Photofast i-Flashdrive ist ein USB-Stick mit einem zweiten Stecker für Lightning-Buchsen und einer dazugehörigen kostenlosen App. Damit können Inhalte zwischen i-Flashdrive HD und iOS-Gerät ausgetauscht werden - und zwar in beide Richtungen. Wir haben ausprobiert, wie gut das klappt.

Sanho iStick: USB-Stick mit Lightning-Connector

19.5.2014, 2 KommentareSanho iStick:
USB-Stick mit Lightning-Connector

Der Sanho iStick will gleich zwei Probleme auf einmal lösen, die so manchen Besitzer von iPhone und iPad nerven: Zum einen ist es umständlich, Dateien auf die Geräte zu transferieren. Zum anderen kommen sie standardmäßig mit einigen beliebten Dateiarten nicht zurecht.

PKparis K’1 und K’lip: USB-Sticks mit französischem Flair

24.4.2014, 1 KommentarePKparis K’1 und K’lip:
USB-Sticks mit französischem Flair

Das französische Unternehmen PKparis (kurz für Premium Keys of Paris) stellt USB-Sticks her, die man auf den ersten Blick erkennt. Sie sind in der Regel aus Metall, und fallen durch einen Farbakzent in orange auf. Wir haben den kleinen USB–3.0-Stick K1 und den Klip mit Karabinerhaken ausprobiert.

Ein Kommentar

  1. hehe… sieht aus wie mein bayer contour usb blutzucker-messgerät mit stiiiiick

Ein Pingback

  1. [...] die auf eine DVD passen, wirken geradezu kümmerlich gegenüber den Speicherkapazitäten, die USB-Sticks und SD-Karten heute bieten. Trotzdem scheint es noch einen Markt mobile DVD-Brenner wie den Plextor [...]

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

* Pflichtfelder