Dallas Austin Beat Thang:
Musik-Studio für unterwegs

Wenn einen die Muse küsst, sollte man sich möglichst unmittelbar ans Erschaffen machen. Mit dem Beat Thang sind Musikkompositionen auch unterwegs möglich. Das Mischpult bietet eine Soundbibliothek, Effektfilter und einen 16 Track-Editor.

Optisch macht es ordentlich was her

Optisch macht es ordentlich was her

Nachdem sogar das iPad mit dem Alesis Studiodock Pro für Musikproduktionen tauglich wird, werden sich Produzenten und Hobby-DJs gefragt haben, ob man nicht von der Couch oder vom Klo aus, die Jingles mixen kann. Der zweifache Grammy-Gewinner Dallas Austin vermarktet das Beat Thang für genau solche Leute. Es soll Mischpult, MIDI-Synthesyzer, Trackeditor und Soundbibliothek in einem sein, dabei aber völlig autark funktionieren, das heisst, ohne PC auskommen.

Was für den Schreiber das Moleskin, soll für den Audiokünstler das Beat Thang werden. Es bringt alles mit was man dafür benötigt – das zumindest ist die Herstelleraussage:

Dallas Austin Beat Thang
Beat Thang - Die Software muss ohne die Soundbibliothek auskommen (Bild: Dallas Austin)Beat-Thang-5Beat Thang - Es soll ohne Steckdose knapp 4-Stunden auskommen (Bild: Dallas Austin)Beat Thang - Dank der vielen Tasten wird das Editieren zum Kinderspiel (Bild: Dallas Austin)
Beat Thang - Optisch macht es ordentlich was her (Bild: Dallas Austin)Beat Thang - Separate Regler für die Eingänge (Bild: Dallas Austin)Beat Thang - Seitlich sind Trackwheels angebracht (Bild: Dallas Austin)Beat Thang - Große beleuchtete Tasten für Live-Auftritte (Bild: Dallas Austin)


Anschlüsse für MIDI-Geräte, Keyboards, externe USB-Festplatten, zwei SD-Slots, zwei Kopfhöreranschlüsse, Mikrofoneingang mit Phantomspeisung und XLR-/Line-In mit separaten Lautstärkereglern. Die vielen hintergrundbeleuchteten Tasten lassen sich individuell belegen und beschleunigen den Produktionsprozess.

Auf dem 3,5 Zoll kleinen Display soll man seine Aktionen kontrollieren können. Alles was man von einem Mischpult gewohnt ist, findet sich auch hier: Reverb, Flanger, unzählige Filter, Kompressoren, Delay. Insgesamt sollen es mehr als 60 an der Zahl sein. Die vielleicht größte Investition bei diesem Gerät stellt jedoch die riesige Soundbibliothek dar. Bei den elektronischen Bauklötzchen für die von der Muse geküssten habe sich die Entwickler nicht lumpen lassen: Über 3000 “professionally mastered sounds” sind vorhanden und scheinbar frei für die kommerzielle Nutzung. Das Beat Thang unterstützt 16 Tracks in 44,1kHz/ 16-bit Auflösung und kann sowohl mit Wave-, als auch AIFF-, AU- und VST-Dateien umgehen.

Wenn es nur um die Funktionalität geht und weniger um die Hardware, dann investiert man statt der 1050 EUR für das Komplettpaket lieber 70 EUR in die PC-/Mac-Software.

Hier gibt es weitere infos zum Beat Thang.

 

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Ein Kommentar

  1. Generell gilt: für unterwegs gibt es kaum etwas, was neu ist und nicht zugleich Scham wie auch Neid verursacht, der sich in der Abwertung des Neuen äußert – selbst wenn es das Leben erleichtert. Dies fing schon so bei Mobiltelefonen an, die letztendlich von ausländischen Mitbürgern durchgesetzt wurden, und geht weiter, egal ob es nun eine neue Form der Kommunikation oder Selbstunterhaltung handelt oder es sich um arbeitserleichternde Produkte handelt. Daher verschwinden viele Neuerungen schnell auch wieder, obgleich sie die Unterhaltungs- und/oder Arbeitseffizienz steigern.

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