Playstation Vita:
Der PSP-Nachfolger bekommt UMTS
Sony hat den Nachfolger der PSP vorgestellt, der jetzt auf den Namen Playstation Vita hören wird. Es gibt sogar ein 3G-Modell.
Braucht man in Zeiten, in denen Smartphones schon recht gut ausgestattet sind in Sachen Grafik, noch eine mobile Playstation? Sony ist der Meinung, dass das der Fall ist, Microsoft sieht das eher skeptisch.
Aber solange die Smartphone-Hardware nicht so stark wird, dass sie Spiele in guter Auflösung quasi nebenbei erledigt, wird der Bedarf wohl da sein. Sony setzt dabei in der neuen Playstation Vita in Sachen Prozessor auf einen alten Bekannten.
Die Vita hat einen ARM Cortex A9 “Sytem on a Chip” im Gepäck, dessen GPU, die unter dem kryptischen Namen SGX543MP4+ läuft, immerhin über 4 Kerne verfügt. Dahinter versteckt sich das PowerVR Chipset Series5XT (SGXMP), das es eigentlich auch noch als SGX543MP8 geben würde: Die letzte Zahl verrät es, dieser Chip hätte dann acht Kerne. Sony verzichtet aber auf diese geballte Ladung Power, weil der Stromverbrauch dann in die Höhe schnellen würde.
Das 5-Zoll-Display im Format 16:9 hat eine Auflösung von 960 x 544 Pixel und ist ein OLED-Bildschirm. Er sollte also sehr hell, sehr klar und recht stromsparend sein. Sechs Sensoren messen die Lage des Gerätes um möglichst flott reagieren zu können. Zudem findet man an der Vorder- und Rückseite eine Kamera.
Interessant ist, dass Sony der Vita sowohl WLAN, als auch optional UMTS verpasst hat, so kann man unterwegs im Netzwerk spielen. Bluetooth gibt es ebenfalls.
Und dann kommt da der Preis. Trotz der wirklich guten Ausstattung soll die Playstation Vita (Affiliate-Link) mit WLAN gerade mal 249 Euro, mit UMTS dann 299 Euro kosten. Ein erstaunlicher Preis, nicht wenige Beobachter gehen davon aus, dass Sony dabei zunächst drauf zahlt. Die Playstation Vita dürfte spätestens im Spätsommer auf den Markt kommen.


















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Dass es nicht sonderlich auf die Grafik ankommt, hat vor rund 20 Jahren der Kampf zwischen Nintendos GameBoy und SEGAs GameGear gezeigt. Nintendo konnte sich – trotz SW-Display immer gegen den Konkurrenten von SEGA behaupten. Dieser war schwerfällig und brauchte mitunter 6 Standardbatterien, was diesen in etwa um die 3h laufen ließ.
Dennoch würde ich heute sagen, dass der Trend – wie bei Facebook – ganz schnell stagniert und wieder umgekehrt laufen wird. Zu viele Funktionen, zu viel Verbrauch – der Mensch wird zu dem zurückkehren was er kannte: Er wird den Kochlöffel wieder zum Kochen benutzen, das Handy wieder zum Telefonieren & SMSen und die Handhelds wieder zum Spielen.
mfg SCORPiON
Da muss ich widersprechen.
Ich war seeeehr glücklicher Besitzer des GameGear`s.
Und ich war der einzige Besitzer in der ganzen Schule und privat.
Das lag ganz einfach daran, dass meine Großeltern (von denen bekam ich das gute Stück zu Weihnachten 94`) sich bei dem Kauf geiirt hatten.
Natürlich wollte auch ich einen Gameboy aber bekam das, zu seiner Zeit, absolute High-End Teil. Der Batterieverbrauch belief sich bei einem kompletten Satz (6XAA) auf 45 Minuten. Es gab allerdings den GameGear AkkuPack. Der brachte es auf bis zu 6 Stunden. Zudem gab es den TV-Pack. Ein Modul mit dem man Farbfernsehen und Videokameras anschließen konnte. Das Display war, im Gegenzug zum Gameboy, riesig und konnte über 4000 Farben gleichzeitig darstellen. Wenn ich das Teil (heimlich !!!) mit in die Schule nahm war ich der Held vom Erdbeerfeld. JEDER wollte mit dem Teil spielen oder in der Mittagspause Baywatch sehen. Wir waren zwischen 12-14 ;-) Der einzige Grund weswegen der GameGear nicht ankam müsste klar sein, der Preis. Der Gameboy lag anfänglich bei DM 199.-der GameGear bei DM599.- das TV-Modul DM199.-, der Akku-Pack DM149.- Die Spiele kosteten mit ca. DM 49 fast doppelt soviel wie beim GameBoy. Also um den GameGear 3 Stunden mit dem TV-Modul und einem Spiel nutzen zu können legte man ca. DM 1000.- auf den Tisch. DAS und NICHTS Anderes war der Grund, dass der GameGear schlussendlich gefloppt ist. Ich besitze meinen tatsächlich immernoch. Liegt irgendwo auf dem Dachboden meiner Eltern :-)
Gesehen habe ich das Teil im Übrigen zum ersten Mal bei. 1, 2 oder 3. Es war der Sonderpreis für das Kamerakind. Und das Teil wurde vorgestellt wie der heilige Gral :-))))) Ich kann mich nicht entsinnen wo ich zu ersten Mal einen Gameboy gesehen hatte…
Ich will nicht widersprechen, dass der GameGear lange seiner Zeit voraus war. Ich habe das gute Stück inkl. Akkupack und TVTuner inkl. einer Box voller Spiele noch im Schrank liegen.
Dennoch hatte Nintendo trotz der damalig besten Technik den Markt mit dem Gameboy & Color erobert. Eventuell war es auch das Gewicht – denn der GameGear war wirklich kein Leichtgewicht in seiner Klasse. Ich vermag es nicht zu sagen an was es gelegen hat, jedoch wurde SEGA leider von Nintento damals zum 1. Mal von Markt gefegt. Das 2. Mal war es auch Nintendo, welche mit dem SNES das SEGA MASTER SYSTEM in den Boden stampften.
Den 3. Niederschlag musste sich SEGA dann von SONYs PSX (Playstation 1) gefallen lassen, welche den SATURN ins Aus beförderten. Einzig und alleine konnte sich Nintendo in dieser Zeit mit dem GameCube behaupten.
Man sieht also, dass Technik nicht unbedingt die Rolle spielt, die Firmen wie SONY & Co. gerne hätten. Als Beispiel gebe ich die Wii an, welche NUR zum Spielen ist. Sie kann nichts anderes. Und dennoch spielt NINTENDO in einer Zeit mit einer eher “schwachen” Konsole einen starken, nicht einzuschätzenden Konkurrenten zwischen Microsoft und SONY.
Ich sehe es so: Ein nacktes Brot ernährt zwar, mag aber niemanden begeistern. Mit Butter schmeckt es schon ganz ordentlich und packt man noch Wurst und/oder Käse; oder sonstiges drauf, wird es wirklich schmackhaft. Garnieren kann man es noch mit Mayo, etc.
Aber irgendwann kommt der Punkt, wo man nichts mehr heraus schmeckt. Es schmeckt quasi alles gleich. Man schreit nach dem gewissen Etwas, was ein Megaburger (so wie er nun geworden ist) natürlich NICHT bieten kann. Man muss abbauen um neu zu begeistern.
mfg SCORPiON
Sehe ich genauso wie Florian und stimme Dir Scorpion glz. auch zu: Der enorme Preis war ein Killerargument dagegen. Wie gerne hätte ich einen GameGear besessen! Andererseits überzeugten bei Nintendo die riesige Auswahl an Spielen und nicht zu vergessen, die altersgerechte Ausrichtung: Als Familienvater konnte man blind jedes Nintendo Spiel kaufen, die Gewalt gabs nur auf dem Sega.
Ähnlich verhielt es sich mit den Sega TV-Konsolen, Spiele waren rar gesät, teilweise gewaltlastig und preislich anspruchsvoll.
Das gilt abgemildert noch heute für die Wii: Der Fokus liegt auf Gemeinschaft und Familie, nicht auf Gewalt und Action – eines der erfolgsrezepte der Japaner. Oder woher kommt der Name “Wii”(= we)?
Wii kommt meiner Meinung nach von Englischen. Nimmt man die Buchstaben auseinander, stehen sie Für “Double U” und i für “ey” (sofern das mit dem i im Englischen korrekt geschrieben ist).
Somit ergibt sich das Bild: Double Your Eyes (2 i = plural = Eyes). Auf Deutsch also für mich eine klare Anspielung auf den Mehrspielerfaktor.
mfg SCORPiON
Deine Meinung in allen Ehren, auch Hut ab vor Deiner Fantasie, aber Fakten und Intentionen sollte man einfach nicht unter den Tisch kehren:
Offizieller Wii Spot auf YouTube.
Damit sollte der Namensursprung geklärt sein =)
Hatte auch ein Gemagear, und war dadurch damals der einzige der abends noch tv gucken konnte, wenn auch nur das was über antenne zu sehen war. War damit dennoch oft der King.
Denke aber das zum vieles zu scheitern begetragen hat. Preis war heftig, Spiele waren seltener, das überallt mitholen udn alles mit machen war viel geringer. Mein Gamegear Lebt heute nicht mehr obwohl ich ihn weit nach dem Gameboy bekommen haben udn viel weniger genutz habe. Mein erster Gameboy funktioniert immer noch hat zwar viel dreck gesehen und das plastik vor dem display fehlt mittlerweile aber für Tetris runden daheim muss das teil immer noch in der ganzen Familie herhalten, mein zweiter großere in Rot wird heute von meinen Verwandten immer noch täglich gequält und dank meiner Riesen spiele Sammlung ist er dort immer noch extrem beliebt.
@Scorpion
…,,Ich sehe es so: Ein nacktes Brot ernährt zwar, mag aber niemanden begeistern. Mit Butter schmeckt es schon ganz ordentlich und packt man noch Wurst und/oder Käse; oder sonstiges drauf, wird es wirklich schmackhaft. Garnieren kann man es noch mit Mayo, etc.
Aber irgendwann kommt der Punkt, wo man nichts mehr heraus schmeckt. Es schmeckt quasi alles gleich. Man schreit nach dem gewissen Etwas, was ein Megaburger (so wie er nun geworden ist) natürlich NICHT bieten kann. Man muss abbauen um neu zu begeistern…”
Finde ich eine gelungene Analogie. Super!
Aber was die neue PSP(Vit) angeht. Nunja ich wünschte mir das Apple mit Sony, Nintendo etc. vernünftige Verträge eingeht um deren Spiele auf die bereits vorhandene Hardware wie: IPod’s,-Phone’s-,-Pad’s für den Kunden nutzbar zu machen.
Ich verzichte lieber auf den Kauf eines weiteren portablen Gerätes und zahle gerne für die Möglichkeit eines ” Sony, Nintendo – App-Store”. Auch bis zu 50€. Quasi als Lizensbetrag für entsprechende Spiele Entwickler an Apple. Über diesen Store kann ich dann sämtliche PSP oder kompatible Gameboy DS Spiele erwerben. NATÜRLICH für ganz reguläre Preise. 30-50€.
Sony beklagt sich ja immer das für jede PS3 oder PSP draufgelegt werden muss…
Vielleicht würde so auch ein SEGA wieder fuss fassen können…
Denn mal ganz ehrlich welche Programme nutzen derzeit die Resourcen der I Geräte? Und welcher Spieleentwickler möchte für 7,99.- DIE genialen Titel veröffentlichen?
Meine Freundin ist total High von dem ganzen portablen Kram. Aber langsam passt nix mehr in die Handtasche. Das mag sich ulkig anhören aber genau darum geht’s. Alles mitnehmen zu können. Aber nach, IPad, IPhone, Digitalkamera, Portemonnaie, Autoschlüssel… ist langsam kein Platz mehr. Auch in Herrentaschen, wo ja meist noch n Laptop steckt…
Das Hauptproblem der Smartphones ist ja nicht nur die Leistungsfähigkeit, die ja z.B. den NDS ziemlich platt macht.
Es ist das Fehlen der Knöpfe, Spielen nur auf Touchscreen macht lang nicht soviel Spaß und viele Gegnres lassen sich gar nicht übertragen.