Windows 8:
Preview-Version schon
nächste Woche?

Das neue Windows 8 kommt schneller auf den Markt als erwartet. Ob das eine gute Entscheidung ist?

Windows 8 - 2012 ist es so weit

Windows 8 - 2012 ist es so weit

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat Windows 8 offiziell für 2012 angekündigt. Zwar hatte man erwartet, dass Microsoft das neue Betriebssystem relativ flott auf den Markt bringen würde, aber allgemein hatte man mit einem Erscheinen im Jahr 2013 gerechnet. Doch verschiedene amerikanische Quellen, darunter Bloomberg, berichten, dass es eventuell noch schneller gehen wird. Eine erste Preview-Version soll es sogar schon nächste Woche auf der Computex zu sehen geben. Das ist einerseits spannend, andererseits vielleicht auch etwas flott.

Microsoft steht kräftig unter Zugzwang, denn auf dem Markt der Tablets hat man nichts zu bieten und muss Apple und Android zuschauen. Windows 7 ist einfach nicht für den Einsatz auf diesen Geräten gedacht und jeder Monat, der vergeht, bedeutet für Microsoft einen Nachteil.

Klar ist, dass Windows 8 ARM-Systeme unterstützen wird und ebenso werden die User ein App-System vorfinden, mit dem man das Betriebssystem erweitern kann. Das neue Windows soll dadurch auch etwas entschlackt werden, weil User so nur die Komponenten installieren müssen, die sich auch wirklich benötigen.

Problematisch ist allerdings der schnelle Versionssprung schon. Windows XP hat immer noch einen hohen Marktanteil und wurde erst im Januar als meistgenutztes Windows-System von Windows 7 als weltweiter Spitzenreiter abgelöst. Das liegt vor allem daran, dass XP weiter in Büros eingesetzt wird. Die Markteinführung des neuen Systems im Jahr 2012 ist allerdings durchaus bewusst gewählt, weil der Support für XP im Jahr 2013 endgültig auslaufen soll. Damit würden Firmen dann mehr oder weniger auf Windows 8 gelotst, wobei die Frage ist, ob viele nicht erst auf Windows 7 umstellen werden.

Eine Betaversion von Windows 8 soll noch in diesem Jahr erscheinen, was zum normalen Fahrplan für eine Erscheinung für das kommende Jahr gehört.

 

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8 Kommentare

  1. Lohnt es sich dann überhaupt noch Windows 7 anzuschaffen?

  2. Mein persönlicher Ratschlag:

    Windows 7 ist durchaus jederzeit den Kauf wert. Der Grund ist nicht eine Fanboy-Aussage, sondern die Tatsache, dass 7 das Vista ist, das es hätte sein sollen. Somit kann man ohne zu Lügen behaupten, dass 7 das neue XP ist.

    Meine klare Empfehlung. 8 wird erst mit 9 wirklich brauchbar sein – man braucht bei Microsoft erfahrungsgemäß immer mindestens 2 Versionssprünge, dass ein System ordentlich läuft.

    Windows 95 -> Windows 98 -> Windows 98 SE (brauchbar)
    Windows ME -> Windows NT4.0 -> Windows 2000 SP4 (brauchbar)
    Windows XP -> Windows XP SP1 -> Windows XP SP2 & 3 (brauchbar)
    Windows Vista -> Windows 7 (brauchbar)

    Fazit: Microsoft braucht immer seine Zeit, um den Betatestern (Endkunden) ein stabiles System zu liefern. Ich würde nun behaupten, dass 8 ein Fauxpas wie ME & Vista wird.

    mfg SCORPiON

    • Windows ME -> Windows NT4.0 -> Windows 2000 SP4 (brauchbar)
      ?!?! Aua?

      und NT4 als nicht brauchbar hinzustellen…

      Windows ME kam nach Windows 98SE, und war noch DOS-Basierend.

      Windows NT 4 war der komplett neue NT-Kernel, basierend auf NT 3.x .. ganze NT-kernel-Reihe: NT3.x, NT4, 2000 (NT5), XP (NT5.1), Vista (NT6), Win7 (NT6.1)

      siehe auch hier: http://de.wikipedia.org/w…ows_7#Versionsnummer

      Hilfe…

      Zum Artikel:
      Die Firmen steigen jetzt auf Windows 7 um, da sie Vista ausgelassen haben, die Support und Bezugsverträge aber nur einen Versionssprung zulassen.
      Wer also auf XP sitzt und bis Windows 8 wartet bezahlt sehr viel mehr, als jetzt auf 7 und dann auf 8/9 umzusteigen.

    • So ein Quatsch! Was soll das? Zwei Versionssprünge? Also wer auf Win2000 setzte hatte mit Vista die gute Wahl?

      Aus meiner Sicht kann man sich gar nie auf solche “Erfahrungen” stützen. Das ist IMHO auch nicht das Problem in den Unternehmen. Das Problem sind ganz eifach inkompatible Applikationen die dann nicht mehr laufen. Und eine Firma wie Nestle & Co. mit mehreren Zehntausend Mitarbeitenden können schlicht nicht alle 3-4 Jahre ein OS tauschen. Vielleicht ist es dann halt Zufall, dass man eine Version auslässt.

      Ausserdem haben bereits sehr viele Vista ausgelassen, so dass wirklich bald ein neues OS her muss!

      Abgesehen davon, aus meiner Sicht war XP SP3 bereits sehr stabil. Genauso wie Vista! Da gab es nur wenig Hardware und die Performance war mies. Aber stabil. Und mit Windows 7 wurde das nahezu Perfekte noch einwenig perfekter.

      Lg jerombl

    • Ich glaube, hier hat wer was falsch verstanden:

      Brauchbar waren/sind:

      • Windows 95
      • Windows 98SE
      • Windows 2000 (mit SP4)
      • Windows XP (ab SP2)
      • Windows 7

      mfg SCORPiON

  3. NT hatte mehr Bluescreens, als ME. Alleine das Installieren der Treiber für eine vernünftige Netzwerkumgebung kostete mich Jahre meines Lebens. Netzwerkkarte installieren? Bluescreen. Mainboardtreiber installieren? Ebenso. Stabil war NT4.0 nicht.

    Zu 98SE: Das lief bedeutend stabiler als als ME. Keine Ahnung was Microsoft hier verbrochen hat – aber es lag sehr viel im Argen. Auch war die Supportzeit im Gegensatz zu allen anderen OS von MS sehr viel geringer. Was mag das wohl aussagen? Eben.

    mfg SCORPiON

  4. ich finde es nicht so toll, dass Windows 8 praktisch für Tablets gemacht wird und warum müssen die die Preview schon so früh veröffentlichen, die wird doch nur verbuggt und schlecht sein.
    (ich kauf mir jetz auch windows 7)
    mfg MoHo

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