Nokia Oro:
Vom Tellerwäscher zum Blingphone

Das Nokia Oro spricht mit seiner teuren Goldbeschichtung und der Saphireinlage vermögendere Klientel an  – obwohl das zugrunde liegende Modell gar nicht so exklusiv ist.

Nokia Oro

Nokia Oro

“Edel geht die Welt zugrunde”, heißt es. Und während Symbian um seine Zukunft kämpft, platziert Nokia seinen Schützling im Luxus-Segment. Die bekannte Vertu-Hochpreis-Serie Nokias erhält Gesellschaft in Form des Nokia Oro.

Hardcore Nokia-Fans erkennen sofort welches “Normalo”-Modell sich hinter dem Oro verbirgt – wer noch überlegen will, am Ende steht die Auflösung. Und so ist die Hardwareausstattung auch wenig überraschend: Pentaband mit n-WLAN, Bluetooth 3.0, GPS, 3.5 Zoll AMOLED-Display mit gehärtetem, kratzfestem Glas und einer 8-Megapixel EDoF-Kamera. Die ist zwar nicht unbedingt das Nonplusultra, aus eigener Erfahrung weiß ich allerdings um die erstaunlich gute Qualität der Bilder.

Das eigentliche Blingbling wird durch die Vergoldung erzielt, welche die verchromten Elemente des Vorbildes ersetzt. Hier setzt Nokia auf 18 Karat und die PVD-Technik, welche eine hauchdünne, aber mit dem Trägermaterial untrennbare Verbindung eingeht. Das Ergebnis ist ein kratzbeständiger, dauerhafter Goldüberzug.

Nun kostet das Nokia Oro jenseits von 800 Euro vor Steuern, weshalb noch mehr Luxus aufgetischt werden muss: Der Homebutton besteht aus einem einzigen, großen Saphirkristall und die Rückseite des Batteriefaches aus einem schottischen Leder “feinster nordeuropäischer Rinderzucht”. Das einzige was mir jetzt noch fehlt ist der dedizierte Knopf für den kostenlosen Concièrge-Service, welchen die Vertu-Geräte besitzen. Aber vielleicht ist die Grundlage des Nokia Oro, das Modell C7-00, nicht teuer genug dafür gewesen.

Die offizielle Pressemitteilung gibt es bei Nokia.

 

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