Apple iPad 2 Test (3/3):
Kompletter Ersatz fürs Netbook?

Das iPad 2 konnte bisher in vielen Disziplinen des Tests überzeugen. Aber wie sieht es, wenn man damit wirklich arbeiten möchte?

Apple iPad 2 - Nicht nur für das heimische Sofa (Bild: Apple)

Apple iPad 2 - Nicht nur für das heimische Sofa (Bild: Apple)

In den ersten beiden Berichten (Teil 1, Teil 2) des iPad 2 Tests ging es um die technische Ausstattung des Tablets von Apple. Dabei steht das iPad 2 im Moment in der ersten Reihe, der Akku hat eine geradezu fantastische Laufzeit, und die Grafik ist umwerfend. Nur die Kamera ist eher ein Scherz, da hilft auch die kleine HD-Auflösung im Videomodus nicht wirklich weiter. Doch wie schlägt sich das iPad eigentlich so im Alltag? Braucht man es wirklich? Kann es ein Netbook ersetzen? Und wie steht um den UMTS Empfang?

Apple iPad2
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Ich habe das iPad 2 ein paar Wochen zu Hause und unterwegs getestet. Zunächst war ich skeptisch, ob das iPad tatsächlich den Weg in meine Gadget-Sammlung finden würde. Warum ein 10 Zoll Gerät mitschleppen, wenn ich die meisten Sachen auch auf meinen Smartphone sehen und lesen kann? Warum auf einer Tagesreise noch ein Ladegerät mitschleppen?

Genial für Unterwegs

Apple iPad 2 - arte gibt es auch als App

Apple iPad 2 - arte gibt es auch als App

Doch schon nach ein paar Tagen kristallisierte sich heraus, dass das iPad 2 mehr ist als ein Smartphone-Ersatz mit einem etwas größerem Display. Viele Dinge sind auf ihm einfach angenehmer. Das Lesen von Webseiten ist da nur eine Sache. Auch die Applikationen für Twitter, Facebook, Foursquare, Gowalla oder andern Social Networks machen die Arbeit mit dem iPad sehr angenehm. Von TV-Sender “arte” gibt es eine App, die direkt mit deren Mediathek verbunden ist und die auf dem iPad ganz wunderbar funktioniert.

Gute Tastatur

Mit der Tastatur kommt man sehr gut zurecht. Etwas störend, vor allem für Android-User, mag die Anordnung mancher Sonderzeichen sein, aber im Grunde gewöhnt man sich schnell daran. Selbst längere Blogeinträge oder Mails lassen sich bequem schreiben, auch wenn man einen Roman nun nicht gerade auf dem Bildschirm eintippen möchte, aber dafür ist das iPad ja auch nicht gedacht.

Das tolle am iPad ist, dass man es tatsächlich auch im Produktiveinsatz nutzen kann. Es ist kein Gerät, was man ausschließlich auf dem Sofa nutzt, im Gegenteil. Auf längeren Zugfahren habe ich damit völlig normal arbeiten können, der sehr gute Akku führte dazu, dass ich mir auch keine Sorgen um eine Steckdose machen musste.

Apple iPad 2 - Das große Display zahlt sich aus

Apple iPad 2 - Das große Display zahlt sich aus

Das große Display hat auch seine Vorteile, wenn man unterwegs ist. Die Straßenkarte sieht nicht nur extrem gut aus (auch wenn die Streetview-Variante fehlt), durch den großen Bildschirm bekommt man auch einen größeren Überblick auf der Karte, wenn man sich mal verfahren hat oder in einer Innenstadt eine Straße sucht. Als Navigationsgerät ist es aber logischerweise nur bedingt einsetzbar.

Nach und nach hat sich das iPad 2 in meinen Alltag eingeschlichen. Wenn ich tagsüber unterwegs bin, nehme ich es gerne mit, wenn ich auf eine Konferenz bin oder für zwei, drei Tage unterwegs bin, wird es auch eingepackt. Am Anfang habe ich das Netbook noch zusätzlich mitgeschleppt, mittlerweile lasse ich es dann eher zu Hause. Nur wenn ich weiß, dass ich wirklich viel arbeiten muss, wenn ich unterwegs noch Präsentationen basteln oder andere Dinge erledigen muss, kommt das Netbook mit ins Reisegepäck. Allerdings dann zusätzlich, denn abends im Restaurant oder im Hotel nutze ich viel lieber das iPad, einfach weil es deutlich praktischer ist.

Der UMTS-Empfang ist gut

Apple iPad 2 - Gerade Foto-Apps sind sehenswert (Bild: Guardian App)

Apple iPad 2 - Gerade Foto-Apps sind sehenswert (Bild: Guardian App)

Wenn man unterwegs ist, braucht man auch einen guten UMTS Empfang. Das iPad enttäuschte mich auch in dem Punkt nicht. In seinem (etwas fummelig zu erreichenden) Kartenslot stecke eine “Simyo”-Karte (Das iPad 2 war eine Leihgabe von “Simyo”). Hinter “Simyo” steckt E-Plus, und die sind ja nicht gerade bekannt dafür, dass sie eine brauchbare UMTS-Abdeckung haben. Tatsächlich war das mit dem UMTS außerhalb von Berlin auch so eine Sache – oder besser gesagt: Man musste sich keine Sorgen machen, es gab einfach keines. Das gilt im Osten in vielen Ecken aber für alle Provider, wie viele leidgeprüfte Nutzer der Bahnverbindung zwischen Berlin und Hamburg zu vermelden wissen.

Da E-Plus nicht zwingend die erste Wahl für UMTS-User ist, ergibt sich aber ein überraschender Vorteil. In den Ballungsgebieten, in denen E-Plus/Simyo über ein brauchbares Netz verfügt, ist man relativ allein auf weiter Flur. Ich kann es nur von T-Mobile und O2 aus Berlin berichten, aber hier kommt es vor allem am Tag in Berlin-Mitte schon mal zu Engpässen in der UMTS-Versorgung. Manchmal kommt keine Verbindung zustande, manchmal muss man etwas länger warten. Das ist bei E-Plus/Simyo nicht, dafür bieten die auch nur UMTS, nicht aber die deutlich schnellere Variante HSDPA an. Das reicht fürs Surfen, bei Downloads muss man allerdings sehr viel Geduld mitbringen. Im Grunde ist es mir in Berlin aber nie aufgefallen, dass ich im Netz des kleinsten Providers unterwegs war. Außerhalb von Berlin dann schon.

Noch nicht perfekt, aber gut genug

Apple iPad 2 - Kann man auch mit kochen

Apple iPad 2 - Kann man auch mit kochen

Nach ein paar Wochen mit dem iPad 2 war die Sache für mich dann aber doch klarer, als ich es vor dem Test gedacht habe. Ich habe mir ein iPad 2 an dem Tag gekauft, an dem ich das Leihgerät zurück geschickt habe. Die Vorstellung, abends im Hotel nicht mal eben noch etwas im E-Reader zu lesen, oder unterwegs in der Bahn mal nicht schnell und bequem eine Mail zu schreiben, war dann doch nicht so schön. Entschieden habe ich mich für das 16GB/UMTS iPad, was es für 599 Euro gibt. 32 GB wären mir vielleicht sogar noch lieber gewesen, aber Apple will dafür 100 Euro mehr, was ich etwas übertrieben finde. 659 Euro hätte ich gezahlt, nur mal so als Hinweis an Apple. Und vermutlich werde ich in einem Jahr, wenn das iPad 3 mit noch besseren Spezifikationen kommt, wieder überlegen.

Ein Hinweis noch am Ende für die Nutzer der ersten iPad, die sich die Frage stellen, ob sich ein Neukauf lohnt: Da würde ich eher warten. Der schnellere Prozessor mag Spaß machen, aber der A4-Prozessor ist jetzt auch nicht so langsam, dass man verzweifelt auf sein Tablet einschlägt. Bis Applikationen auf dem Markt sind, die einen A5 Prozessor verlangen wird es noch etwas dauern, und dann kann auch noch die paar Monate bis zum iPad 3 warten.

Das iPad 2 gibt es im Apple Store ab 499 Euro.

 

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20 Kommentare

  1. Hallo,

    kurze Anmerkung: Street View funktioniert auf dem iPad 2 ebenfalls oder habe ich Deinen Kommentar falsch verstanden?

    VG

    Michael

  2. Also mein iPad beherrscht StreetView. Die Funktion ist eher versteckt, aber vorhanden.
    Für Vielschreiber erwähnenswert ist sicher das die Apple Bluetooth Tastatur auch mit dem iPad funktioniert. Für “Normalschreiber” allerdings weniger empfehlenswert.

  3. Zum arbeiten benötigt man oft einen USB Anschluss für den Stick. Gibt es dafür einen Adapter?
    Zum arbeiten benötigt man auch eine Tastatur und eine Maus.
    Und manchmal muss man eine CD einlesen. Dafür gibt es externe Geräte.
    Also alles mit einpacken und los gehts.
    Sehr praktisch ist das zum arbeiten allerdings dann wieder nicht. Also doch lieber ein Laptop?
    Ich habe den Eindruck das ich unter “arbeiten” etwas anderes verstehe. Für mich ist ein Tabletcomputer etwas zum surfen in der Freizeit. Alles andere ist zwar machbar aber nicht sinnvoll.

    • Den USB Anschluss vermisse ich tatsächlich auch. Aber das CD/DVD Laufwerk? Habe ich auch nicht am Netbook und das vom Laptop habe ich vielleicht zweimal genutzt um Filme zu schauen. Gut, es mag Jobs geben, wo man Daten aus Sicherheitsgründen nur auf DVD weiter gibt, aber in denen wird man dann vermutlich auch nicht mit einem iPad arbeiten dürfen.

    • Finde den Erfahrungsbericht ehrlich gesagt ein bisschen dünn, zumindest angesichts der durch die hochgesteckte Fragestellung induzierten Suggestion, dass hier beantwortet werden würde, ob das Gerät nun allgemein als Notebookersatz herhalten kann oder nicht.

      Subjektive Snippets, die wenig aussagekräftig sind.

      Vor allem der “Netzdichte-Report” passt hier nicht rein, weil er hier an die “Bahnverbindungs-Erfahrungen” gekoppelt wird. Das ist Murks. 1. Man hat in Zügen immer eine schlechtere Verbindung als im Auto, egal welcher Netzbetreiber vorliegt. Züge wirken wie Käfige, die die Signale abschirmen. Die Repeater in vielen Zügen, die das ausgleichen sollen, werden wohl oft nicht aktiviert. 2. Ist noch die Geschwindigkeit der Züge entscheidend. Der Wechsel von einer Funkzelle zur anderen, klappt bei Umts/Hsdpa OFFIZIELL BIS max. 300 km/h. Na, und in der Praxis sinds weniger. D.h. je schneller der Zug fährt, desto schlechter wird der Empfang, unabhängig von der Region.
      [Bei LTE wird sogar OFFIZIELL bei 150 km/h Schluss sein.
      ICE- Reisende brauchen sich dann da nicht über ihren Anbieter beschweren. Die Technik gibt nicht mehr her.]

      Ergo: Netzvergleiche lassen sich nur im Ruhezustand tätigen, nicht auf dem weg von hier nach da.

      Btw: das UMTS- Modell braucht man nicht zwingend. Mit einem mobilen Wifi wie dem E5 (das billiger in der Anschaffung ist als der Aufpreis beim Ipad) kann man 5 Geräte befüttern, und ist vor allem flexibel bei der Ausrichtung: in “schlechten Ecken” kann man den portablen Hotspot direkt am Zugfenster positionieren, und den Empfang damit manchmal verbessern. Das geht mit dem Ipad schlecht…
      Allerdings hält der Akku dieser Hotpsots keine 10h durch, sondern nur 4-6.

      @juergen
      Einen bessere Antwort zu der Frage nach der Tauglichkeit des Ipad2 als Arbeitsgerät durch entsprechende Applikationen gibt es hier:

      http://dr-spehr.de/2011/0…ad-zum-arbeitsgerat/

      Da wird auch auf passende Cloud-Dienste eingegangen, so das Du Dir content auf Schillerscheiben evtl. sparen kannst.

      Falls du dennoch Adapter-Varianten für den Dock-Anschluss checken willst, kriegst du bei http://www.dealextreme.com eine gute Übersicht, was es wofür alles gibt, und wofür es gut ist. Musst da nicht bestellen, aber die bieten immer alles, was es am Markt gibt. So hat man eine gute Übersicht und kann auch die verlangten Preise in Deutschland für diese Artikel besser einschätzen.

  4. Auch die Applikationen für Twitter, Facebook, Foursquare, Gowalla oder andern Social Networks machen die Arbeit mit dem iPad sehr angenehm

    Welche App fuer Facebook kam denn zum Einsatz?

    • Ich hab mypad2 uns Friendster probiert. Ersteres war zuverlässiger, Friendster dafür hübscher (finde ich).

    • Ich kann Friendly absolut empfehlen. Eine geniale App, welche – allen Unken-Comments zum Trotz – einfach das macht, was sie soll. Facebook grafisch genial darzustellen.

  5. Ich muss dir voll und ganz Recht geben: Seit ich das iPad habe, habe ich mein Samsung N220 nicht mehr angefasst – und auch nicht vermisst.

    Das iPad ist für viele Aufgaben einfach praktischer und kompakter. Obwohl ich eigentlich ein Android-Anhänger bin muss ich zugeben, dass es derzeit absolut keine gleichwertige Alternative zum iPad (egal ob Version 1 oder 2) gibt.

    Ich habe mich übrigens für die 16GB WiFi Variante ohne UMTS entschieden, da ich über mein Android-Handy tethere und das auch wunderbar funktioniert. Ein weiterer Vorteil ist, dass man damit das Handy an einen für den Empfang günstigeren Ort aufstellen kann …

  6. Für’s Streetview einfach eine Stecknadel setzen (entweder einen Punkt lange gedrückt halten oder über das versteckte Menü unten rechts) und dann auf der Stecknadelbeschriftung auf das rote Symbol (Männchen) klicken, sofern Streetview-Daten vorhanden sind. Fertig.

  7. Sicher ein tolles Gerät, aber den Hauptanwendungszweck,eines Taplet PCs, erfüllt auch das Ipad 2 nicht.

    Mit einem Stift darauf schreiben zu können, wie beim Papier. Daher ziemlich sinnlos für mich und ich hoffe auf das Erscheinen von Noteslate.
    Ach ja und die Apple Firmenpolitik, Geräte nicht für den Nutzer, sondern für den Profit. Adapetkabel für SD Karten und eingeschränbkter USB Anschluss. LOL

    OK vielleicht mit dem Stift, http://de.shop.wacom.eu/Bamboo/Bamboo-Stylus, trotzdem nicht von Apple.

    • In zwei Punkten muss ich Ihnen widersprechen.
      Seit geraumer Zeit existieren Apps, welche Handballenerkennung oder -Ausblendung unterstützen. stiftpfade von stylus stiften werden extrem gut umgewandelt. Beide Punkte schlagen das Papier um Längen. Ich studiere Informatik und nutze seit 2 Semestern das iPad. Ich erspare mir die Ordner schlepperei, kann meine Dokumente Digital durchsuchen und habe sie (dank Dropbox) auf mehreren Rechnern (redundant). Verloren geht nichts und ausdrucken kann ich immer noch alles.
      Zum zweiten punkt. Apple ist für mich die einzige hard und software Schmiede, welche hinsichtlich usability und Interaktion Design im Privatkunden Bereich absolut führend ist.
      Ich gaube, dass kein Unternehmen sich so ernsthaft mit den wünschen des kunden auseinandergesetzt wie Apple. Das andere Hersteller den Trends hinterher eifern und unfertige (kopierte) Produkte und konzepte auf den Markt bringen ist für mich ein Beleg dafür.

  8. der bericht beantwortet die frage nach dem notebookersatz denke ich schon:

    Das ipad kann nichtmal ein netbook ersetzen. Zum arbeiten ist es nicht geeignet.

    Der Tester benutzt es zum Mails schreiben, ebooks lesen und spielen. Das kann ein Netbook ja auch ;-)

    Der Preis spricht eine deutliche Sprache. Für 600 Euro bekomme ich nicht nur ein Netbook sondern schon ein ganzes Notebook. Wem das für ein Spielzeug nicht zuviel ist –> kaufen. Aber scheinbar habe ich in meinem Leben was falsch gemacht und kann mir sowas nicht leisten ;-)

    • Das verstehe ich jetzt nicht:
      Wie zum arbeiten nicht geeignet? Es kann Word, Excel, PowerPoint, Exchange und die iWork Programme. Ich verwalte darauf meine Blutzuckerwerte in einem selbstgeschriebenen Excelfile und die komplette Firmenmail-Handhabung habe ich aufs iPad verlegt. So kann ich den Arbeitsrechner ungestört zum arbeiten brauchen.

      Der Vergleich mit einem 600€-Notebook hapert zudem gewaltig da es weder dieselbe Gerätekategorie noch die selbe Anforderungsstufe ist. Für mobiles Surfen, Video-kucken und co. ist das iPad für mich jenseits der Konkurrenz – natürlich auch von Note-/Netbooks (wegen der Akkulaufzeit und Geschwindigkeit der Bedienung).

      Kamera hingegen ist der Total-Flop aber wer macht Bilder mit einem Bilderrahmen :D

  9. Was ist denn mit Skype auf dem iPad 2 ?

    Ist das eingebaute Mikrofon gut genug fürs Skypen ?
    Gehen Videokonferenzen mit der eingebauten Cam ?

  10. In Ihrem Artikel hätte ich Erfahrungen mit dem arbeiten externer Tastaturen, mit Handschriftenerkennung Apps, mit dem Umgang von Dateien usw erwartet..
    Das ‘arbeiten’ mit Twitter, Facebook und Co. sowie die Beschreibung der netzqualität von simyo ist unter Ihrer Artikelüberschrift auch nicht ganz passend. Schade, da ich objektive faktische artikel zum arbeiten mit dem iPad im web schmerzlich vermisse.

    • Kurzfassung: Die Apple BT-Tastatur funktioniert perfekt, inkl. Lautstärke- und Helligkeitsregler! Zudem sei die Kensington-Tastaturhülle gemäss unserem IT-Mitarbeiter der Hammer.

      Handschriftenerkennung ist ein Relikt aus Palm-Zeiten und als Eingabemethode in meinen Augen einfach nur schlecht. Langsam, ungenau, unnatürlich, überholt.

      Objektivität ist beim iPad schwierig. Habe es als “mal sehen wozu ich es brauche” Gerät gekauft und es ist innert Wochenfrist zum “wozu soll ich mein Notebook mitschleppen” Gerät geworden. Ging mir also gleich wie Don :-)

  11. Mein Netbook hat den Flashplayer. So kann ich viele Videos ansehen, die mir mein iPad selbstherrlich vorenthält.

  12. @Gerald
    Dein Argument ist wie ein Film-Klassiker: gern gesehen, dennoch und leicht angestaubt.

    Mobilseiten für Idevices liefern mittlerweile Bewegtbildinhalte oft in passender Form.
    Und sollte es tatsächlich mal nicht der Fall sein, surff man eben mit Skyfire: der Browser erkennt Flash-Videos, puffert sie und wandelt sie in ein kompatibles Format um.

    Es gibt sicherlich noch viele diskussionswürdige Aspekte gegen das Ipad, aber das “Flash”- Argument, das gehört nicht mehr dazu, da von der technischen Entwicklung seitens Content-Anbietern, Plattformbetreibern und Browser-Funktionen
    längst überholt.

  13. natürlich das iPad kann nicht völlig ein PC ersetzen. Aber ich persönlich arbeite mit dem ipad jeden Tag. Ich spare viel Zeit und arbeite effizienter. Durch App wie Evernote und Beesy kann ich einfacher in Meeting Notizen machen und nach dem Meeting meine Protokolle erstellen, verteilen und aus meine To-Do, Projekte, und Team verwalten. Ich benutze dem iPad als Arbeitstool um mich besser organisieren. Es kann eine gutes Managementstool sein

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  1. [...] fest: Die zweite Variante des iPad ist zwar als Netbook-Ersatz noch nicht perfekt, aber gut genug.Hier geht’s zum Test bei neuerdings.com. Teilen Twittern Flattr.flattr{margin-top:0px !important}Mehr leseniPad16.5.2011, 0 [...]

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