Nokia N9:
Angemeldet zur Zulassung

Das N9 ist von den Toten auferstanden und soll bereits die Zulassung der Komunikationsbehörde FCC erhalten haben.

Nokia N9

Nokia N9

Potentiellen Smartphone-Käufern, die sich mit den drei Großen (Symbian, Android und iOS) nie richtig anfreunden konnten und praktische Exklusivität suchten, bot Nokia mit dem Betriebssystem MeeGo im N900 eine gute Alternative. Es ist schnell, es ist Linux, es ist schön.

Jetzt sind 1,5 Jahre vergangen, und ein Nachfolger muss her. Nokia plante als Verbesserung das N9 oder N950, doch laut Reuters ließen Insider verlauten, dass Nokia die Entwicklung Anfang Februar 2011 eingestellt hätte. Nun behauptet die russische Website GSMarena, aus Anträgen bei der FCC ginge hervor, dass das N9 doch gebaut würde.

Nokia dementierte den damaligen Reuters Bericht nie; da die Quell-PDFs durch ein Passwort geschützt sind, läßt sich die Aussage der Russen nicht verifizieren. Sollten ihre Angaben stimmen, so wird das neue MeeGo-Gerät mit einem 4 Zoll großen Amoled ausgeliefert werden, das, ähnlich wie das Nokia E7, mit sonnentauglicher CBD-Technologie, kratzfestem Gorilla-Glas und Multitouch ausgerüstet sein wird, aber mit hochauflösenden 800×480 Pixeln sehr viel mehr darstellt.

Nokia wird angeblich auf einen 1GHz Scorpion-Prozessor vertrauen, den auch Sony in seinen neuesten Xperia Modellen einsetzt. Dies widerspricht ersten Gerüchten, dass es sich um eine Intel Atom CPU hätte handeln sollen.

Im Vergleich zum N900 wird sich die Speicherkapazität auf 64GB verdoppeln, zusätzlich zum 32GB-microSD-Slot, und MeeGO großzügige 512MB RAM und 1GB ROM anbieten. Man erwartete die gleiche hervorragende 12MP Kamera wie im Nokia N8, stattdessen ist jetzt von einer 5-Megapixel-Kamera die Rede. Ab hier bewegt man sich auf recht sicherem Terrain: Umgebungslicht-, Annäherungs- und Lagesensor, Pentaband-Funk, GPS, n-WLAN, Bluetooth 3.0, USB-Host für diverse Geräte, Tastaturen und Festplatten, HDMI-Ausgang (720p, Dolby Digital Plus), Radio und Noise Cancelling darf man beim Finnen getrost als Standard betrachten. Leider scheint sich auch der unterdimensionierte Akku zu etablieren, der BL-4D liefert nur 1200mAh und zwang schon die Schwestermodelle N97, E5, N8 oder E7 frühzeitig an die Steckdose. Das In-Ear Headset WH-701 mit drei unterschiedlich großen Ear-Caps und ausreichend gutem Klang soll ebenfalls mit von der Partie sein.

Die letztendlichen Daten sind bis zum Erscheinen nicht in Stein gemeißelt und unterliegen den üblichen “Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen”.

Via GSMarena.

Die angebliche FCC-Bescheinigung mit dem Nokia-typischen Kürzel LJP RM-680.

 

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