Blackberry Bold 9900 und 9930:
Wenig Neues von RIM
RIM stellt mit dem Blackberry Bold 9900 und 9930 gleich auch noch das neue Blackberry OS7 vor. Ob es den Verkaufszahlen helfen wird?
Research in Motion (RIM), der Hersteller der Blackberry Smartphones, steckt in Schwierigkeiten. Die Blackberrys verkaufen sich dank der Konkurrenz von Apple und Android immer weniger, der Marktanteil vor allem in den USA schrumpft.
Der bisherige Vorteil in Sachen Sicherheit – da man die Geräte aus der Ferne zur Not sperren kann – und die starke Einbindung bei großen Firmen helfen im Moment noch, aber demnächst muss sich RIM da was einfallen lassen. Die bisherigen Versuche, mit dem “Storm” einen iPhone-Klon zu basteln, sind alle rettungslos gescheitert. Zwei neue Handys sollen zumindest die Basis absichern.
Das Blackberry Bold 9900 und das 9930 sind beide mit dem neuen OS7 ausgestattet, das eine verbesserte Grafik und vor allem einem Browser mit bringt, den man auch nutzen kann. Bisher war das bei RIM ja so eine Sache mit dem Browser. Der neue ist dann gleich mit HTML5 (auch Videos) und einem neuen JIT-Compiler ausgestattet. Letzterer sorgt dafür, dass Javaskripte besser laufen, was aber gleichzeitig ein Albtraum für die Sicherheitstechniker ist. Ebenso dabei ist NFC (Near Field Communications), so dass man das Telefon demnächst auch zum Einkaufen nutzen kann.
Wie üblich hat das Bold eine große Tastatur unter dem Display, das aber dennoch über eine Auflösung von 640 x 480 Pixel verfügt. Der Einzelkern-Prozessor leistet 1,2 GHz, der interne Speicher beträgt 768 MB. Dazu kommen 8 weiter Gigabyte Speicher, die man mit einer MicroSD Karte erweitern kann. Der Rest ist Smartphone-Standard. GPS, WLAN, Bluetooth, dazu eine Kamera, die über fünf Megapixel verfügt und Videos im 720p Format aufzeichnet.
Beide Geräte sollen im Sommer auf den Markt kommen, einen Preis gibt es noch nicht.


















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