SoundScience QSB USB-Lautsprecher im Test:
Lautstärke gut, Klang befriedigend

Hersteller Soundscience hat ein Paar kleine USB-Lautsprecher im Angebot, die über USB angeschlossen werden und keine weitere Stromquelle benötigen. Wir hatten Gelegenheit, sie zu testen.

Soundscience  QSB USB-Lautsprecher

Soundscience QSB USB-Lautsprecher

Vor ein paar Wochen haben wir schon einmal über die Soundscience QSB Lautsprecher berichtet, die als Strom- und Audioquelle nur einen USB-Anschluss benötigen. Da gab es ein wenig Verwirrung um die Leistung. Jetzt konnten wir uns in einem Test mit eigenen Ohren vom Klang der USB-Lautsprecher überzeugen.

Und der ist wirklich deutlich lauter als der der eingebauten MacBook Pro-Lautsprecher. Allerdings gibt es auch Kritikpunkte. Aber zuerst zum Positiven.

SoundScience QSB
Soundscience  QSB USB-LautsprecherSoundscience QSB ZweitboxSoundscience QSB VerpackungSoundscience QSB Rechnerbox
Soundscience QSB  VerpackungSoundscience QSB  mit KabelnSoundScienceQSB Lautsprecher

Die Soundscience QSB USB-Lautsprecher kommen in einer praktischen Transportbox aus Kunststoff, in der alles enthalten ist: Anschlusskabel Mini-USB auf USB für den Anschluss an den Rechner plus Cinch-Kabel zum Verbinden der zwei Boxen. Beide Kabel sind gut einen Meter lang.

Dann sind natürlich noch die Boxen da, die einen hochwertigen Eindruck machen. Chromglänzende Kanten, schwarz schimmernde Flächen, in denen man sich spiegeln kann, schwarzes Metallgitter zum Schutz der Lautsprechermembranen. An der Unterseite befinden sich je vier rutschfeste Gummifüßchen.

Der Anschluss geht blitzschnell. Ein Kabel an den USB-Anschluss des Rechners und in die Mini-USB-Buchse der Box, das zweite Kabel, um die beiden Cinch-Buchsen der Lautsprecher miteinander zu verbinden.

Das erste Mal musst ich beim Mac die Lautsprecher in den System-Einstellungen für Ton auswählen, später hat der Rechner beim Verbinden selbst von den eingebauten Lautsprechern auf die USB-Lautsprecher umgeschaltet.

Der Klang ist – wie zu erwarten – deutlich lauter und bassiger als der der eingebauten Lautsprecher des MacBook Pro. Allerdings ist er auch weniger klar und trasnparent, für meinen Geschmack etwas zu dumpf. Hier ein Vergleich mit den eingebauten Lautsprechern des MacBook Pro. Der Effekt wurde durch das Aufnehmen und Konvertieren verstärkt, ganz so schlimm ist es nicht, aber die Richtung stimmt schon.

Eingebaute Lautsprecher MacBook Pro

Soundscience QSB USB-Lautsprecher

Musik: Despedidos Ska

Fazit: Um aus dem MacBook Pro einen volleren, satteren und lauteren Klang herauszuholen und unterwegs die Umgebung zu beschallen, sind die Soundscience QSB-Lautsprecher gut geeignet. Am iMAc würde ich persönlich sie nicht anschließen, da mir der transparentere Klang der eingebauten Boxen besser gefällt, auch wenn sie vielleicht etwas leiser sind. Zu Hause ernte ich in der Regel sowieso Proteste, wenn ich die Boxen aufdrehe. Wer mehr auf Bass und Lautstärke steht und keine Steckdose frei hat, freut sich über den satten Sound und die Lautstärke der Soundscience QSB Boxen.

Auf Amazon sind die Boxen bisher noch nicht zu finden, aber wir halten Euch auf dem Laufenden.

 

Frank Müller

Frank Müller ist Vater von 4 Töchtern (mit 1 Frau) und vielseitig interessierter Mac-Nerd, der auch Linux nicht abgeneigt ist. Er arbeitet hauptberuflich als Creative Director und Werbetexter und bloggt ab und zu.

Mehr lesen

29.5.2015, 1 KommentareHigh End 2015:
Panasonic macht krumme Sachen und Nubert Verstärker

15.5.2015, 2 KommentareMarshall Kilburn:
Der erste tragbare Bluetooth-Lautsprecher von Marshall

Marshall Headphones und Marshall Amplifications haben Ihrer Reihe Lautsprecher einen neuen hinzugefügt. Der Marshall Kilburn ist der erste tragbare Bluetooth-Lautsprecher von Marshall. Er ist nicht auf einen Netzanschluss angewiesen, sondern verfügt über einen integrierten Akku, der für 20 Stunden Betrieb ausreichen soll

Jarre AeroTwist angeschaut: Ein Donut als mobiler Lautsprecher

28.3.2015, 1 KommentareJarre AeroTwist angeschaut:
Ein Donut als mobiler Lautsprecher

Wer die Musik seines Smartphones satt und laut hören will, der muss es entweder an seine Stereoanlage anschließen oder auf portable Boxen setzen. Diese kriegt man schon ab 15 bis 20 Euro. Wer es edler und damit auch deutlich teurer mag, könnte den AeroTwist von Jarre für über 300 Euro in Betracht ziehen. Wir haben ihn getestet.

Wavemaster Moody in der zweiten Generation: Gewohnt fetter Sound plus Detailverbesserungen

28.2.2014, 0 KommentareWavemaster Moody in der zweiten Generation:
Gewohnt fetter Sound plus Detailverbesserungen

Das 2.1-Soundsystem Moody von Wavemaster ist in der zweiten Generation auf dem Markt. Die zwei Satelliten mit Subwoofer und Bedieneinheit sehen auf den ersten Blick unverändert aus, aber einige Detailverbesserungen sind dazugekommen. Wir haben uns Moody angesehen und angehört.

Edifier Exclaim: Soundsystem als Hingucker

31.10.2012, 0 KommentareEdifier Exclaim:
Soundsystem als Hingucker

Edifier stellt mit Exclaim ein Soundsystem vor, das nicht nur gut klingen soll, sondern auch dem Auge etwas bietet. Das 2.2 Hochleistungs-Lautsprechersystem verbindet strenge Linien und rechte Winkel mit weichen Rundungen.

Creative Soundblaster Axx SBX 20 im Test (1): Der Turm der Töne

28.9.2012, 1 KommentareCreative Soundblaster Axx SBX 20 im Test (1):
Der Turm der Töne

Mit der Soundblaster Axx-Serie stellt Creative 3 Bluetooth-Lautsprecher vor, die mehr können als bisher üblich. Sie dienen außerdem als vielseitige Freisprechanlage und lassen sich über Apps an jede mögliche klangliche Situation anpassen. Wir haben den Soundblaster Axx SBX 20 getestet.

16.6.2015, 2 KommentareDatensicherung auf externe Festplatte im Test 2/2:
Was ist bei der Software zu beachten?

14.6.2015, 14 KommentareDatensicherung auf externe Festplatte im Test 1/2:
Was ist bei der Hardware zu beachten?

Dicota Smart Connect im Test: Ein Schweizer Messer? Nein, ein Ladekabel-Adapter!

10.5.2015, 3 KommentareDicota Smart Connect im Test:
Ein Schweizer Messer? Nein, ein Ladekabel-Adapter!

Es sieht aus wie ein Schweizer Taschenmesser in Weiß. Und die Funktionsweise ähnelt ebenso dem Vorbild. Mit dem großen Unterschied, dass der Smart Connect von Dicota nicht für den Ernstfall in der Wildnis, sondern für Alltag von Technik-affinen Menschen gedacht ist.

Kommentar schreiben

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen.

* Pflichtfelder

  • Sponsoren:


  • Neueste Artikel

  • Newsletter

    Jeden Freitag stellen wir für euch die sieben spannendsten Gadgets und Artikel der Woche zusammen.

    Pflichtfelder
    OK
    Bitte füllen Sie das Feld "E-Mail-Adresse" aus.
    Bitte treffen Sie eine Wahl im Feld "Auswahl".
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Vornamen ein.
    OK
    Bitte geben Sie Ihren Nachnamen ein.
  • Neueste Tests