CompuExpert McTiVia:
Vom PC ins WLAN und den Fernseher
Die McTiVIa Box von CompuExpert klinkt sich ins Netzwerk ein und streamt den Computerbildschirm an den Fernseher.
Während man beim Aufkommen des PCs immer an den Schreibtisch gefesselt war, surft und schaut man heutzutage von jedem beliebigen Ort aus. In vielen Haushalten ist der PC im Arbeitszimmer aber immer noch die Multimedia-Schaltzentrale, wofür es durchaus Gründe gibt – und wieso sollte man auf dem “kleinen” Display den Film genießen wollen, wenn man es sich im Wohnzimmer auf der Couch bequem machen kann? Es muss nicht immer ein HTPC sein, mit einem Funkrouter wie dem McTiVia steuert man den PC auch vom Fernseher aus.
Video- und Audiosignale über Funk zu transferieren ist sicherlich keine erstaunlich neue Meldung, doch der McTiVia nutzt einen anderen Ansatz, der gar nicht so verkehrt ist. Statt direkt in den PC einen Funkübertrager zu stöpseln, nutzt man ein bestehendes Netzwerk und klemmt sich dazwischen. Der HDMI-Ausgang der Box wird am Fernseher verbunden, während die zwei Antennen oder das Ethernet-Kabel sich im Netzwerk einloggen.
Von hier an übernimmt der PC die restliche Arbeit, das schließt übrigens auch Apple-Rechner mit Mac OS 10.5 oder höher mit ein, dazu wird eine Streaming-Software installiert, die den gesamten Bildschirminhalt über das Netzwerk an die McTiVia-Box übermittelt. Obwohl 720p noch kein FullHD ausmachen, empfiehlt der Hersteller einen Dual Core Desktop-Prozessor ab 1,4GHz und einen n-WLAN-Router oder Ethernetverbindung, da es sonst zu Rucklern und Audioverschiebung kommen kann. Die Box hat einen USB-Anschluss, der nur Mäuse und Tastaturen erkennt, mit denen man den PC aus der Ferne steuert.
Zum Verkaufspreis von rund 140 Euro kommen also noch die eventuelle Neuanschaffung eines n-WLAN-Routers und einer Funk Maus-Tastaturkombi hinzu. Für einen einwandfreien Filmgenuss darf in der Umgebung kein zweites WLAN den Kanal stören, die Verbindung muss mindestens 65% betragen und eventuelle Mitsurfer haben zur “Kinozeit” Sendepause, sonst ruckelt es. Ganz davon abgesehen, dass der FullHD-Fernseher nur halbes HD erhält, das komprimiert wurde.
Im Mai soll der McTiVia in den USA für 200 USD erscheinen, einen Blick kann man vorab schon auf der Compuexpert-Site ergattern.

















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Schon ganz nett das Gerät, ich könnte damit aber nichts anfangen ;) Wobei das mit einem weiteren WLAN dann doch etwas störend sein könnte …
Nicht die Form, sondern auch der Inhalt zählt. Und hier mangelt es bei den meisten neueren Filmen sehr. Die Auflösung muß nicht
besonders großartig sein. Daher reicht es auch, sich einen USB-Stick zu besorgen, z.B. einen Samsung als Fernseher zu haben – den Film von der DVD zu rippen (man mag zwar keinen DVD Player haben, aber der Rechner hat in vielen Fällen leider immer noch einen), den Stick danach in den Fernseher einstöpseln – und kann ebenfalls “geniessen” (es sei denn, es handelt sich um derart intellektuell-ästhetisch ansprechende Videos wie “Star Wars”, WM2006 Videos oder sonstige Flöhe). Den Rechner und den Fernseher zugleich laufen lassen? Dann wohlmöglich auch noch einen Desktop Rechner und den Fernseher nicht im Energiesparmodus… ROFL – Ich wette, daß sich damit keiner Feynman’s oder Walter Lewin’s Vorlesungen anschaut.