Lito Sora:
Bike-Bolide mit Elektroantrieb

Lito Green Motion präsentiert ein vollelektrisches Bike, das mit einem 12 kWH-Lithium-Polymer-Akku bis zu 300 km weit reicht.


Lito Sora

Lito Sora

Das schwierigste an Elektro-Mobilen – egal ob mit zwei oder vier Rädern – ist die Unterbringung eines Akkus, der das Gefährt weiter bringt als nur bis zur nächsten größeren Stadt. Und so ist es auch kein Wunder, dass das E-Motorrad Sora des kanadischen Herstellers Lito Green Motion einen kompakten Block in der Mitte hat, in dem der Stromspeicher untergebracht ist. Damit wirkt das Gerät fast wie mit Dampf betrieben.

Doch der Bolide fährt elektrisch: ein 12 kWh Lithium-Polymer-Akku feuert einen dreiphasigen, flüssigkeitsgekühlten Wechselstrom-Induktionsmotor, der mit einer Ladung ca. 300 km weit fahren kann – genau richtig für eine Tagestour. Das Sora ist das Ergebnis von zwei Jahren Entwicklungsarbeit und enthält feinste Technik: ein Chassis aus Carbonfiber, GPS und Navi mit Touch-Display.

Der Elektrohobel beschleunigt von 0 auf 100 in etwa vier Sekunden bis zur Maximalgeschwindigkeit von ca. 190 km/h. Es gibt drei Fahrmodi: Eco, Leistung und Sicher – letzterer sorgt mit Hilfe des integrierten GPS dafür, dass Sie auf jeden Fall mit dem verbleibenden “Saft” im Akku den sicheren Elektrohafen erreichen.

Sogar der Sitz lässt sich elektrisch verstellen und an die Fahrweise anpassen: hoch für optimalen Überblick im City-Dschungel und niedrig für hohe Geschwindigkeiten auf offener Strecke.

Lito Green will den Prototypen des Sora im Juni beim Formel-1-Rennen in Montreal präsentieren und ab Oktober ausliefern, der Preis liegt bei umgerechnet rund 31500 Euro.

Via elektrive today und Green Autoblog.

 

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5 Kommentare

  1. Für 31500€ kaufe ich mir ein Auto und tanke mindestens 83 Monate voll (bei 2x tanken / Monat mit je 60€).
    Öko gut und schön – aber wo ist hier die Relation?

    mfg SCORPiON

    • Abzüglich deiner Tankungen bleiben 21.540.- für das von Dir erworbene Fahrzeug. Nun entspricht es allerdings auch den Tatsachen das für den, von Dir genannten, Betrag ein Anderer gerade so die Unkosten für sein Auto begleichen kann. Und dies nicht selten. Nach der diesjährigen Schätzung gibt der durchschnittliche D-Bundesbürger knapp über 20.000 für sein Fahrzeug aus. Dieser Betrag rechnet natürlich auch Gebrauchtwagen die weit unter diesen Betrag liegen mit ein. Infolge dessen kommt auf einen gebrauchten 10.000 € Wagen ein 40.000€ Fahrzeug um den Durchschnitt halten zu können. Tatsache hat meine Frau (ich selber interessiere mich nicht für Autos und fahre einen 19 Jahre alten Passat) in den letzen 2 (!) Jahren knapp 20.000 € für neue Reifen, Bremsen ausgegeben. Und das heutzutage Bremsscheiben so teuer sind ist de Facto keine Seltenheit. Weswegen ein Motorrad mit diesen besonderen Spezifikationen sicherlich mit 30000 kein Schnäppchen aber der ultimative Hingucker ist. Und darum gehts doch wenn man etwas mehr beim Fahrzeugkauf springen lässt.

  2. Mopped mit Auto oder Neues mit Hergebrachtem vergleichen verzerrt die Relation. Aber das hier bringt auf jeden Fall mehr Mopped pro Fünfhunderter als manches prestigeträchtige eBike.

    • Gut, dann eben anders:

      Honda Fireblade um 10.000€ und den Rest kann man sich selbst ausrechnen. Neu muss nicht immer “brachial teuer” bedeuten. Entweder man will dass sich Neues etabliert, oder für immer nur ein Randstück bleiben wird.

      mfg SCORPiON

    • Das ich als Early Adopter das Dreifache für ein Produkt vor seiner allgemeinen Verbreitung zahlen muss – oder müsste –, ist gewiss normal. Man sollte das Ding zur Zeit wie einen Café-Racer betrachten: überteuert, voller Einschränkungen, aber unglaublich cool

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