Sony Ericsson:
Exklusive Hacker-Erlaubnis
für ausgewählte Xperia-Modelle
Sony Ericsson geht einen Schritt weiter und erlaubt Bootloader-Hacking auf ausgewählten Xperias.
Puuh, das waren ereignisreiche Tage im Sony Ericsson Lager: Zuerst gab es Buuh-Rufe, weil das Xperia X10 keine weiteren Updates erfahren würde, nach den vielen teilweise recht heftigen Kommentaren dann die Kehrtwende: Ja, auch das Xperia X10 bekommt ein Update auf Android Gingerbread. Ganz offensichtlich ist Sony Ericsson sich langsam bewußt geworden, dass der Kunde für die Geräte zahlt und zwar nur solche, die von SE auch mit Updates beliefert werden.Nun geht Sony noch einen Schritt weiter und gibt sich offen:
Entwickler, die sich zutrauen, eigene Android Images zu erstellen, erhalten die Chance, auf ausgewählten Xperia-Geräten ihr Können unter Beweis zu stellen. Dazu will Sony Ericsson noch vor Sommerbeginn einen speziellen Webservice online stellen, der unter Angabe der IMEI-Nummer die Codenummer zum Entsperren des Bootloaders generiert. Damit wird es möglich, ganz legal eigene ROM-Images aufzuspielen.
Wie immer hat die Sache einen Haken. Erstens werden nur provider-unabhängige Modelle diese Möglichkeit überhaupt unterstützen, SIM-Locked und subventionierte Geräte schließt Sony Ericsson aus. Ob das Xperia sich wirklich flashen läßt, kann man nur erkennen, wenn man es über Fastboot verbindet; wird es erkannt, geht das Flashen. Eine super Idee, sicherlich wird man im Elektromarkt nichts dagegen haben, wenn man schnell mal seinen Laptop mitbringt und das Androidphone auspackt, anschließt und bei Nichtgefallen eben nicht kauft. Zweitens handelt man sich eine Menge Unannehmlichkeiten bei Garantie- oder Reparaturansprüchen ein.
Es gilt wie so oft das übliche Blabla: Zuallererst könnte man bei solchen Eingriffen die Garantie verlieren, interessanterweise soll man dafür die Garantiebedingungen durchlesen, das Sony Ericsson eigene Blog sieht sich zu einer Erklärung dessen nicht im Stande. Dann könnte der SE Reparaturservice länger mit der Überprüfung der Smartphones beschäftigt sein, was eine erhöhte Reparaturpauschale nach sich zieht – oder man spielt einfach das Original-Abbild wieder ein und streicht diesen Nonsense. Das Xperia könnte beschädigt werden, z.B. durch Überhitzung, oder einfach nur langsamer reagieren aufgrund von schlechter Anpassung. SE warnt Ahnungslose ausdrücklich davor, Hand anzulegen, es sei denn, sie sind sich im Klaren darüber, was sie tun.
Sony ist uns aus der Multimediabranche bekannt: Der erste Walkman, der erste MiniDisc-Player, die erste Cybershot, der erste Clié. Aber auch eine andere Sache ist uns von dem japanischen Partner Ericssons bekannt: Die proprietären Formate. Sony gab sich schon immer sehr verschlossen, ähnlich wie Apple – gute Hardware hinter ‘zig Schlössern und Sperren. Ich finde es immer noch unglaublich, dass Sony auf den Memorystick verzichtet hat und sogar SD-Karten in seiner Elektronik erlaubt. So gesehen ist es nur konsequent, auch den Bootloader freizugeben. Vor allem zeigt sich, dass all die Anfragen, die eigentlich “unmöglich” waren, in so kurzer Zeit realisiert wurden.
Sony Ericsson hatte es in der Vergangenheit schwer, auf dem Smartphone-Markt Fuß zu fassen. Die leichtfertige Aussage, es gäbe für das ehemalige Spitzenmodell Xperia X10 keine Updates, hat das Vertrauen vieler Kunden bitter enttäuscht. Die letzten Ankündigungen sind ein guter Schritt in die richtige Richtung, doch am Ende entscheiden die Kunden.





















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können die nicht einfach ein voll funktionierenden ROM anbieten zum down, denn mann mit xR. booten kann! =) wer nicht weißt wie es geht, halt hat pech gehabt. Kann sich doch dann das Arc hollen!
Ich denke das Problem besteht wohl darin das Google Android als reines Betriebssystem anbietet.Also es enthält keinerlei Grätetreiber.Und es hat auch keine Funktion,das man Gerätetreiber nach dem Flashen aufspielen könnte.
Jeder Komponentenhersteller kocht da sein eigenes Süppchen so das man nicht einfach Standart Treiber ins OS integrieren kann.Und die Treiber für die Komponenten aller Geräte die mit dem OS ausgeliefert worden sind und eine automatische Erkennung zu integrieren würde wohl den Hauptspeicher eines so manchen Gerätes überfordern.
Du müsstest also zuerst die Treiber für die Komponenten in deinem Gerät herunterladen diese ins OS integrieren und es danach aufs Gerät aufspielen.
Nur sind mit dieser Prozedur die Hype Anwender die einfach nur so tun wollen als ob sie da auch dazugehören überfordert.