Aspex Panasonic emPower!:
Elektronische Gleitsichtbrille
Brillenhersteller Aspex und Panasonic Healthcare haben sich zusammengetan, um die Gleitsichtbrille der Zukunft zu entwickeln. Sie nennt sich emPower! und arbeitet mit transparenten Flüssigkeitskristallen in den Brillengläsern, die den Fokus nach Wunsch verändern.
Die elektronische Gleitsichtbrille emPower! wird viele Fehlsichtige glücklich machen. So ab 40 Jahren muss man damit rechnen, dass die Linsen im Auge starrer werden und das Lesen anstrengender wird. Dann beginnt für viele Brillenträger die Zeit der Gleitsichtbrille, sofern sie nicht mit unterschiedlichen Brillen für das Lesen, die Computerarbeit und das Autofahren oder Fernsehen hantieren wollen.
Das Problem:
Gerade Liebhaber kleiner Brillengläser müssen sich jetzt daran gewöhnen, dass sie für jede der drei Zonen nur noch einen winzigen Bereich haben, in dem sie scharf sehen können. Die elektronische Gleitsichtbrille emPower! soll das mit einer Art LCD-Autofokus ändern.
Den Nahsichtbereich einer Gleitsichtbrille braucht man eigentlich nur zum Lesen, in allen anderen Situationen stört er nur. Deshalb wird dieser Bereich bei emPower! nur auf Wunsch aktiviert – durch einen Fingerstrich über den Brillenbügel im manuellen Modus oder per Automatik durch Neigen des Kopfes. Das Fokussieren soll dabei geräuschlos und blitzschnell vonstatten gehen.
Der Akku ist unsichtbar im Brillenbügel untergebracht, nachts wird die emPower!!-Brille auf eine Ladestation gelegt und ist morgens voll aufgeladen. Das reicht dann laut Hersteller für zwei bis drei Tage. Ab Mai sollen die emPower!-Brillen im Südosten der USA erhältlich sein, bis Ende des Jahres in den gesamten Vereinigten Staaten. Ob und wann sie nach Europa kommen steht ebensowenig fest wie der Preis. Man munkelt allerdings etwas von rund 1200 US-Dollar (ca. 840 Euro). Mehr Informationen über die elektronischen Gleitsichtbrillen emPower! gibt es auf der Herstellerseite.
via Coolest Gadgets



























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22. März 2011 um 17:58
Mit Akku ist das leider so eine sache. Und auch der Preis könnte sich als ein Verkaufshindernis erweisen.
22. März 2011 um 19:32
Naja, immerhin soll der Akku 2-3 Tage halten. Und der Preis ist zwar saftig, aber auch nicht viel teurer als der hochpreisiger Gleitsichtbrillen – allein die Gläser kosten da gerne schon mal um die 720 Euro. Ich warte mal noch 10 jahre, dann ist das Ganze vielleicht schon bezahlbar. ;-)
24. März 2011 um 12:15
Gibts denn irgendwo zu lesen, was die Brillen im Test geleistet haben? Würd mich schon interessieren, welche Erfahrungen es da schon gibt. Muss ohnehin eine neue Gleitsichtbrille haben, da könnte man sie mal in Erwägung ziehen. Der Preis würd mich nicht abschrecken, weil gutes Sehen einfach unbezahlbar ist.
Grüße
Danny
06. März 2012 um 20:49
Die Brille überzeugt wirklich von den Angaben – der Preis ist gewöhnungsbedürftig, aber wer oft draußen ist und dort Sport macht kann nur profitieren als Brillenträger.
26. Dezember 2012 um 10:06
Endlich wird die über 2000 Jahre alte Glastechnologie abgelöst. Dies kann ja nur der Anfang einer großartigen Entwicklung sein.
Ein Neigungssensor zur Fokussierung ist etwas antiquiert. Hat doch jede Digitalkamera einen Autofokus, unabhängig der Haltung!