KSI SonarLocID Tastatur:
Rechnersperre bei Pinkelpause

Das Unternehmen KSI stellt eine Sonartastatur vor, die den Rechner automatisch sperrt, sobald der Nutzer seinen Platz vor dem Bildschirm verlässt.

Nicht erst seit WikiLeaks sind große Unternehmen und Regierungsorganisationen darauf bedacht, ihre Daten besonders zu schützen. Hersteller KSI nimmt sich mit seiner SonarLocID Tastatur des Problems an, dass kaum jemand sich die Mühe macht, den Rechner zu sperren, wenn er für ein paar Minuten den Platz verlässt.

Die Tastatur erfasst per Sonar, ob jemand vor dem Rechner sitzt. ist dies nicht der Fall, sperrt sie den PC automatisch und sofort. Sicherer geht’s kaum.

KSI SonarLocID Tastatur: Rechnersperre bei Pinkelpause (Bilder: Gizmag)
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Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Rechner per Bluetooth an die Handys der Nutzer zu koppeln und zu sperren, sobald sich diese entfernen, aber das erfordert immer individuellen Aufwand für jeden Nutzer (der zudem ein Bluetooth-fähiges Handy besitzen muss) und die Installation und Konfiguration zusätzlicher Software. Die KSI SonarLocID Tastatur schließt man nur an den Rechenr an, konfiguriert sie per mitgelieferter Software und die Sperre setzt ein, sobald der Nutzer aufsteht.

Das Video zeigt, wie die SonarLocID-Tastatur funktioniert. So ab 1:45 wird es interessant.

Die Tastenkombination zur Entsperrung wird nicht auf dem Rechner gespeichert, sondern in der Tastatur selbst. Scheinbar verfügt die Tastatur auch über andere Zugangssperren wie Näherungssensor und Fingerabdruck-Scanner.

Mehr Infos gibt es wohl demnächst beim Hersteller der KSI SonarLocID Tastatur, Spezialist für Sicherheitstastaturen. Im Augenblick ist nur der Link zum Video auf der Seite zu finden. Dafür kann man sich aber die anderen Tastaturen ansehen.

via Gizmag

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4 Kommentare

  1. Florian
    schrieb am 21. Februar 2011 um 14:57 Uhr (#)

    Absolut perfekt! Müsste eigentlich in JEDES Büro! Obwohl ich klar die Meinung vertrete, dass die Sicherheit auch bei diesem Produkt nicht die oberste Prämisse war! Nach wie vor plädiere ich auf eine Einbindung der Herzrhythmus Erkennung per Gurt (bsw. von Polar). Dieser ist dann nicht wie oben beschrieben einfach “nur” per Bluetooth verbunden und erkennt die Entfernung des Nutzers vom Rechner. Vielmehr registriert sich der Nutzer per Pulsfrequenz (dieser ist bei jedem Mensch unterschiedlich) automatisch. Und der Clou: Leistungen werden aufgrund des hierdurch entstehenden Langzeit EKG`s messbar. So kann während der Personalbesprechungen klar darauf hingewiesen werden, dass der Mitarbeiter aufgrund seiner konstanten Herzfrequenz klar unterfordert ist. Ferner sind besagte Informationen für den Betriebsarzt wichtige Quellen um vorgetäuschte Krankheiten (bei grippalen Infekten steigt die Frequenz kontinuierlich) zu ermitteln und verhindern.
    Am einfachsten wären natürlich eine Hundeleine die sich jeder Mitarbeiter um den Hals hängt um diese mit dem Computer zu verbinden. Durch den Namen auf der Marke würde man dann auch besser die süsse fremde aus der anderen Abteilung in der Kantine anbaggern können, da der Name ja um Ihren Hals baumelt.

  2. Vocco
    schrieb am 21. Februar 2011 um 15:01 Uhr (#)

    Ganz nette Geschichte, nur wofür gleich eine ganze Tastatur?

    Ich denke ein reines USB Gadget mit Sonar und Fingerabdrucksensor wäre viel individueller einsetzbar.

  3. jan
    schrieb am 21. Februar 2011 um 22:11 Uhr (#)

    Man könnte auch Windows so konfigurieren, dass es in den Lock-Modus geht, wenn man den Netzschalter drückt (kein großer Aufwand). Kein extra Gerät, kein extra Quatsch.

    Ansonsten würd ich Florians Methode bevorzugen – ganz oder gar nicht :-D

  4. Erdbaer
    schrieb am 22. Februar 2011 um 11:55 Uhr (#)

    Du liebe Güte,
    warum denn immer so ein Aufwand.
    Wenn ich meinen Rechner verlasse, dann drücke ich die Windowstaste und “L” , das bedeutet lock und der Rechner ist gesperrt. So einfach geht das, da brauche ich kein zusätzliches Zeug

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