The Inventist Solowheel:
Einrad-Segway für Lauffaule mit Stehvermögen

Das Unternehmen Inventist hat schon einige ungewöhnliche rollende Fortbewegungsmittel auf den Markt gebracht, diesmal ist es das Solowheel: Ein motorisiertes Einrad, das einzelne Personen mit knapp 20 km/h bis zu 20 Kilometer weit transportiert.

Mit voll geladenem Akku hat das elektrische Einrad Solowheel eine Reichweite von fast 20 km, das reicht schon für ein paar ausgedehnte Innenstadt-Ausflüge. Wer nicht zentral wohnt, kann das Gerät auch leicht mit in die Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs mitnehmen, schließlich besitzt es extra dafür zwei Tragegriffe und ist nicht viel größer als eine Aktentasche.

Hersteller The Inventist schreibt, man habe mit dem Solowheel das Rad neu erfunden, aber so ganz neu ist das elektrische Einrad natürlich nicht. Segway hat schließlich schon vor einigen Jahren ein Gerät erfunden, das im Stehen gefahren wird und mit Gewichtsverlagerung gesteuert wird. Und auch das Self Balancing Unicycle scheint mir mit dem Solowheel verwandt zu sein.

Aber so kompakt wie in diesem elektrischen Einrad hat wohl noch niemand Gyroskope, Akku und 1000-Watt-Motor untergebracht.

The Inventist Solowheel: Einrad-Segway für Lauffaule mit Stehvermögen
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Leider steht nirgendwo, wie schwer das Solowheel ist. Dafür gibt es aber andere Daten: Der Akku soll sich innerhalb einer Stunde voll aufladen lassen und liefert dann Leistung für eine Höchstgeschwindigkeit von 12 mp/h (knapp 20 km/h) und eine Reichweite von 12 Meilen (19,3 Kilometer). Beim Bergabfahren lädt sich der Akku durch Bremsenergie selbst auf.

Weitere Infos über das elektrische Einrad Solowheel gibt es auf der Seite des Herstellers The Inventist. Hier könnt Ihr das Gerät auch in Aktion bewundern. Ein bisschen wackelig sieht das Ganze ja schon aus, finde ich.

via Coolest Gadgets

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17 Kommentare

  1. Christian
    schrieb am 17. Februar 2011 um 14:52 Uhr (#)

    20 Kilometer im Stehen? Oder nur 2×10 Kilometer im Stehen?
    Wie halte ich vor einer roten Ampel oder wenn mal wieder ein unbedarfter Passant aus einem Hauseingang stürmt, ohne sich umgesehen zu haben…

    Naja, vor paar Jahren hatte jeder so einen Roller mit Lenker – schaun wir mal, wie es diesmal wird.

  2. Markus
    schrieb am 17. Februar 2011 um 17:59 Uhr (#)

    Ich hab irgendwie ‘nen Knopf. Wie hält sich das Ding denn seitlich in der Balance bzw. in der Vertikalen, wenn ich aufsteige? Hab 2 Videos auf Youtube angeschaut und checke es nicht. Müsste doch seitlich kippen, wenn ich aufsteige. Kann sich ja nicht wie bei vorwärts/rückwärts über das Laufen des Rades ausbalancieren.

    1. MadMike
      schrieb am 17. Februar 2011 um 18:11 Uhr (#)

      Hier siehst du, wie man aufsteigt (am Ende des Videos):

      http://www.youtube.com/watch?v=WyXq2qXqRfw

    2. bitbuerster
      schrieb am 19. März 2011 um 13:19 Uhr (#)

      Wie hält sich das Ding denn seitlich in der Balance bzw. in der Vertikalen, wenn ich aufsteige?

      Wohl nicht anders als beim Aufsteigen auf’s Velo/Trottinet: Gar nicht, sowie Du aber ein paar cm losrollst, dürfte die Stabilisierung via Kreisel greifen.

      Ich denke aber, dass sich das Solowheel ebensowenig wie der Segway durchsetzen wird und das hat nichts mit dem Preis, sondern der Regulierung zu tun: 1000W, 20km/h, damit ist die Sachlage in der Schweiz klar: Das ist ein Töff und braucht entsprechenden Motorrad-Fahrausweis -plus Rückleuchte und Kennzeichen (wobei ich mich frage, wo man DAS anbringen sollte.. :-)

  3. Markus
    schrieb am 17. Februar 2011 um 18:36 Uhr (#)

    Jaja, eben, gesehen hab ich’s schon. Aber es gibt einen Moment, wo der Fahrer mit nur einem Fuss auf dem Rad steht, bis er den zweiten nachgezogen hat. Da müsste das Rad es doch kippen…? Es wirkt aber so, als ob das Rad einigermassen stabil stehen würde, wie wenn es von einem Schwungrad stabilisiert würde (was natürlich nicht der Fall ist).

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 17. Februar 2011 um 18:38 Uhr (#)

      Hi Markus, Ich schätze, das Solowheel wird vom Bein des Fußes stabilisiert, der schon auf der Fußraste steht.

    2. Markus
      schrieb am 17. Februar 2011 um 18:45 Uhr (#)

      Hi Frank, hmmm… das könnte sein, macht physikalisch Sinn. Aber ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig und shaky. Na ja, ist ja auch bloss für ‘nen Augenblick. Danke.

  4. levian
    schrieb am 17. Februar 2011 um 23:36 Uhr (#)

    ich weiß nicht, ob mir die sache ohne lenker sicher genug wäre. wo du grade scooter im artikel erwähnst, wie wärs mit einem ausklapplenker(, könnte eingeklappt ja als griff dienen).

  5. Andreas
    schrieb am 18. Februar 2011 um 07:20 Uhr (#)

    Wäre mal interessant zu wissen, bis wieviel Kilo dieses Rädchen aushält. Das Segway kann ja auch nur bis 120 kg. Alle die, die Probleme mit dem Laufen haben, sind also sozusagen ausgeschlossen :-)

  6. scherii
    schrieb am 18. Februar 2011 um 12:39 Uhr (#)

    Wie angegeben hält ein Gyroskop das Solowheel in der Balance:
    http://www.inventist.com/solowheel/

    Unterstützt ja evtl. auch beim Aufsteigen.

    Auf jeden Fall sehr interessant :)

  7. Hanspeter
    schrieb am 18. Februar 2011 um 13:46 Uhr (#)

    Man könnte es ja mal mit Lauf probieren. Ist zwar nicht ganz so bequem, aber es ist gut für die Linie.

    1. Tom
      schrieb am 19. Februar 2011 um 14:56 Uhr (#)

      Oh ja genau, mal eben 10 km zur Arbeit laufen, dann schwitzt man so richtig schön – da freuen sich Kollegen und/oder Kunden bestimmt! Oder man nimmt das tonnenschwere SUV und erzeugt sinnlos Klimagase. Also dagegen ist so ein PT doch die beste Alternative.

  8. Zierfisch-
    schrieb am 18. Februar 2011 um 14:48 Uhr (#)

    The Solowheel is very portable and weighs only twenty pounds.

  9. 19feber
    schrieb am 19. Februar 2011 um 09:26 Uhr (#)

    nur knappe zehn kilo ist zwar ein wort. Aber es stellt sich für mich dann natürlich bei einem so kompakten – und somit relativ unauffällig zu klauenden – teil die frage: wie schütze ich es am zielort / bei zwischenstops vor diebstahl ? Wenn man es dann nämlich deshalb überall hin mitnehmen muß, dann sind selbst nur knapp zehn kilo einfach zu viel …

    1. Tom
      schrieb am 19. Februar 2011 um 14:59 Uhr (#)

      Simples Fahrradschloss? Laute Alarmanlage? Im Schrank einschliessen? Oder auffälliger Hinweis “Achtung: Selbstzerstörung bei Diebstahl”?

  10. Pepe Rodriguez
    schrieb am 19. Februar 2011 um 11:26 Uhr (#)

    @Hanspeter – Das war früher und ist fürchterlich uncool.

  11. leon
    schrieb am 14. September 2011 um 22:25 Uhr (#)

    würdet ihr mir den solo wheel empfehlen wenn ich im prt etwqas zu tuen hätte oder soll ich mir lieber einen roller kaufen?

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