Nikon P500:
36fach Zoom mit Weitwinkel

Die neue Nikon P500 schraubt den Zoom-Rekord noch weiter nach oben. Das schafft Probleme.

Nikon ist spät in den Markt der Bridgekameras eingestiegen, hat sich aber dank hervorragender Bildqualität gut in diesem Segment etabliert. Auf der Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal hat man der neuen Kamera ein extrem langes Zoomobjektiv verpasst. Die Brennweite reicht von 22.5 bis sagenhaften 810mm. Damit dürfte die Nikon P500 (Affiliate-Link) im Moment wohl den längsten Zoom auf dem Markt anbieten. Doch das lange und nicht gerade leichte Objektiv hat einige Nachteile.

Nikon P500
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Das fängt logischerweise schon mal bei der Lichtstärke an. Am oberen Ende bei 22.5 mm sind das F3.4, bei einem voll ausgefahrenen Objektiv sinkt der Wert auf F5.7. Das zweite Problem ist das Gewicht des Objektivs. Da es relativ weit ausfährt und keinen eigenen Anschluss für das Stativ besitzt, muss man es mit der Hand unterstützen. Damit der Nutzer das auch macht, hat man den Zoom-Schalter an der Seite der Optik angebracht. Allerdings gibt es einen weiteren Schalter am Auslöser.

Wirklich ruhig halten kann man die Kamera auch nicht, wenn man das Objektiv voll ausnutzt. Daher gibt es einen Bildstabilisator, der allerdings nur den Sensor bewegt. Der leistet 12.1 MP bei der üblichen 1/2.3 Zoll Größe.

Videos werden im vollen HD aufgenommen, eine ganze Palette von Motivprogrammen sorgt dafür, dass man sich nicht allzu sehr um die Einstellungen kümmern mus. Eine manuelle Kontrolle gibt es aber auch. Verzichten muss man dagegen auf den Blitzschuh, denn dort sitzt bei der Nikon das Mikrofon für die Videoaufnahmen.

Die Nikon P500 (Affiliate-Link) ist jetzt verfügbar.

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6 Kommentare

  1. Rainer
    schrieb am 11. Februar 2011 um 12:34 Uhr (#)

    Toll und weiter geht der Zirkus mit den 1/2.3 Zoll Sensoren….

    1. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
      schrieb am 12. Februar 2011 um 09:22 Uhr (#)

      Naja, wenigstens ist der Megapixel-Wettbewerb halbwegs beendet ;-) – dafür fängt jetzt der Idiotentanz mit XXX-fach-Zoom so richtig an.

  2. Florian
    schrieb am 12. Februar 2011 um 11:27 Uhr (#)

    XXX-Zoom ist ja auch genial. Allerdings macht es die Kombi zwischen Belichtungsdurchlässigkeit und Größe (in Zoll) des Sensor aus ob das Bild auch entsprechen rauschfrei bleibt. Eine Mittelformat Kamera ist da preislich weniger das kriterium als dass des Objektiv`s. Es muss nicht immer das teuerste sein aber auch ein gutes Tamron mit 800mm liegt schon bei €6.499. zuzüglich besagter Mittelformat liegen wir bei über 8000.-€. Aber ich denke mit meinem kleinen Exzerpt gehe ich am Thema vorbei zumal genau diese Milchmädchenrechnung die Verkaufsstrategie der Hersteller ist. Eine Kamera im selben Pixel & Zoom -Bereich wie eine “große” für 450.-€ Aber ich denke soweit denkt auch ein Laye beim Schnäppchenkauf.

  3. Rainer
    schrieb am 12. Februar 2011 um 19:19 Uhr (#)

    Ich gehe mal davon aus, dass Otto-Normalknipser eigentlich 95 % seiner Fotos in einer Zoomrange von 24 mm ( 28mm Weitwinkel ist ja popelig, ausser man macht Innenaufnahmen nur im “eigenen Schloss” da reicht die Ausgangsbrennweite denn) bis 150 mm. Gehe ich mit meiner Pana Gh2 raus, überlege ich mir vorher was ich fotografieren will und schleppe so wenig mit wie möglich. Bei diesen Mega XXX-Zoom nehme ich alles mit. Richtig früher war es der Pixelwahn (obwohl ich bei einem 1/2.3 Zoll Sensor auch noch von Pixelwahn spreche), sind bei der Sensorgröße 8 oder 10 Megapixel nicht genug? Ist den Nikons noch nicht aufgefallen, dass eine Pana tz7 (10MP) bei Amazon teurer gehandelt wird, als eine Tz10, also ein Generationen weiterentwickeltes Gerät mit 12 MP? Woran man sieht: Konsumenten sind nicht doof.
    Machogehabe: Früher: Wer hat die meisten Pixel = heute: wer hat den Größten! (Megazoom). Aber wenn man sich so manche Canontüten ansieht mit denen die Leute so rumlaufen, wer soll da die Kamera nicht als Phallus Symbol erkennen?

    1. Florian
      schrieb am 16. Februar 2011 um 12:32 Uhr (#)

      Hihihihi. Super :-) Es ist wirklich wahr! Mir fehlt leider total das Fotoauge, demzufolge sind alle Kameras die mehr als die eines Handy beherrschen “Perlen vor die Säue”. Allerdings meine Freundin ist da das Gegenteil und Sie besitzt tatsächlich besagte 5D MarkII und da Sie mit 1,68m Größe ziemlich “überschaubar” ist, wirkt es tatsächlich etwas ulkig wenn Sie im Tierpark mit ausgefahrenem Tele rumläuft :-)))

  4. Kommentator
    schrieb am 14. Februar 2011 um 06:18 Uhr (#)

    Die kleinste Blende ist schon eine Frechheit….

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