SanDisk Cruzer Blade und Slice im Test:
Zwei kleine USB-Sticks im Vergleich

USB-Sticks kann man eigentlich immer brauchen. Wir haben uns zwei Kleine von SanDisk einmal näher angeschaut, den Cruzer Blade und den Cruzer Slice.

Beide sind als Speicherreserve gedacht, die man am Schlüsselbund mit sich herumträgt und haben eine kleine Öse, durch die man mit etwas Geschick eine Schlaufe fädeln kann. Beide sind zwar aus nur aus Kunststoff, aber dafür so gestaltet, dass sie auch als kleine Handschmeichler durchgehen.

Der SanDisk Cruzer Slice ist so groß, wie man sich einen normalen USB-Stick vorstellt. Um den USB-Stecker zu schützen, kann man ihn über einen Schiebemechanismus ein- und ausfahren. Das schont auch den Stoff der Hosentaschen, der nicht durch scharfe Kanten durchgerieben werden kann. Der rote Schieber leuchet pulsierend, sobald der Cruzer Slice an den Rechner angeschlossen wird.

Der nur halb so große SanDisk Cruzer Blade erinnert trotz seines Namens nicht an eine Klinge sondern wirkt eher so, als habe man eine MicroSD-Karte mit Reader zu einer Einheit verschmolzen.

SanDisk Cruzer Blade und Slice - zwei USB-Sticks für die Hosentasche
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Beide Sticks sind im SanDisk-typischen Schwarz und Rot gehalten, und beide sind nicht die Schnellsten. In meinen Messungen mit MBBench kam der SanDisk Cruzer Slice auf eine Schreibgeschwindigkeit von höchstens 4,7 MB pro Sekunde. Beim Lesen waren es immerhin 14,6 MB/s.

Der kleine SanDisk Cruzer Blade ist nicht viel schneller: 5,7 MB/s Schreibgeschwindigkeit und 19,4 MB/s Lesegeschwindigkeit stellen nicht gerade einen Geschwindigkeitsrekord dar.

Also nichts für Leute, die schnell ungeduldig werden oder regelmäßig große Datenmengen auf den Stick schaufeln. Dafür kosten die beiden Marken-USB-Sticks auch nicht die Welt, fühlen sich gut an und sind nett anzuschauen. Den SanDisk Cruzer Blade 8 GB (Affiliate-Link) gibt es online für knapp 12 Euro, wer noch 4 Euro drauflegt, bekommt sogar den SanDisk Cruzer Blade 16 GB (Affiliate-Link) mit doppelt so viel Platz. Der Cruzer Slice ist etwas teurer (ob das pulsierende Licht schuld ist?) und kostet in der 8 GB-Version (Affiliate-Link) gut 15 Euro, in der Version mit 16 GB (Affiliate-Link) sogar knapp 25 Euro.

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5 Kommentare

  1. Husten
    schrieb am 7. Februar 2011 um 17:37 Uhr (#)

    Hab hier auch einen älteren Cruzer rumfliegen und er ist echt, nennen wir es mal nett, eine “Seuche”. Egal wo man ihn in einen Rechner steckt, er meldet sich immer als 2 Laufwerke an. Das zweite ist der eigentliche Speicher und das erste ist readonly, meldet sich als CD-Rom, und versucht über Autostart gleich mal die tolle USB-Stick-Verwaltungssoftware von Sandisk zu installieren.

    Man kann den Stick unmöglich benutzen um was mit zum Kunden zu nehmen, da jeder Kunde gleich blöde schaut, wenn mein Stick versucht was zu installieren. Das wirkt einfach superunprofessionell. Selbst wenn man es erklärt kommt das rüber als könne man sich keinen normalen USB-Stick leisten.

    Das zweite Problem hat man, wenn man versucht über den Stick auf einem Netbook ein Betriebssystem zu installieren. Ich habs jetzt nur einmal probiert, beim eeepc meiner Freundin. Das Bios hat immer nur automatisch vom ersten Laufwerk, das mit der Sandisk-Software, versucht zu booten. Es war mir daher nicht möglich den Stick für die Installation eines Betriebssystems zu benutzen.

    Keine Ahnung ob das bei den aktuellen Sticks die hier vorgestellt wurden auch noch so ist, aber für mich ist sowas ein Grund einen grossen Bogen um die Sticks dieser Firma zu machen.

    vg

    1. Schreibt hier auf dem Blog Frank Müller
      schrieb am 7. Februar 2011 um 17:53 Uhr (#)

      Das hört sich in der Tat nicht schön an.

      Auf den beiden Sticks, die ich getestet habe, war jedenfalls nichts außer Speicherplatz – keine nervende Verwaltungssoftware. Es war auch immer nur ein Laufwerk pro Stick zu erkennen. Ich habe die Sticks zwar nur am Mac getestet, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es beim Windows-Rechner anders ist.

      Vielleicht hat SanDisk ja aus dem Unmut der Nutzer gelernt.

    2. Manuel
      schrieb am 7. Februar 2011 um 22:03 Uhr (#)

      Ganz mühsame Sache, hab mich auch schon geärgert. Aber man bekommt es entfernt mit dem “U3 Removal Tool”:

      Removing U3 Launchpad on a PC

      Danach hat man nur noch eine leere Partition, keine CD-ROM-Emulation und komische Software mehr.

    3. Husten
      schrieb am 8. Februar 2011 um 11:03 Uhr (#)

      Habs grad ausprobiert hier im Office. Also bei Macs sieht man wirklich nur ein Laufwerk, bei Windows werden brav 2 Laufwerke angezeigt, wobei das eine eine nicht beschreibbare CDRom sein soll.

      Ich muss gestehen, auf die Idee mal zu googlen, ob man die Software entfernen kann, kam ich noch nicht lol Werds gleich mal machen, dann ist der Stick auch wieder benutzbar :)

  2. Werner H.
    schrieb am 19. Juli 2011 um 10:41 Uhr (#)

    @Husten

    Du bist echt ein Vollposten :)

    Möglicherweise geht es sogar ohne dieses Tool und du musst einfach nur alle Partitionen löschen und eine neue erstellen und anschließend formatieren.

    Booten geht auch von der 2. Partition, allerdings musst du dafür einen Bootmanager installieren (z.B. grub oder lilo)

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