ScentSciences ScentScape:
Dufte Ergänzung für digitalen Inhalt

Das kalifornische Unternehmen ScentSciences hat einen Duftgenerator entwickelt, der per Plug and Play an Rechner oder Spielekonsole angeschlossen wird und das audiovisuelle Erlebnis um ein olfaktorisches erweitern soll.

Wenn es nach ScentSciences geht, dann können Gamer in Zukunft einfach ihrer Nase folgen, um das nächste Level zu ereichen. Möglich wird dies durch ScentScape, einen Duftgenerator, der an Rechner oder Spielkonsolen angeschlossen werden kann und beim Aufrufen entsprechender Szenen den passenden Duft erzeugt.

Voraussetzung ist natürlich eine Software, die auch mit dem Duftgenerator ScentScape zusammenarbeitet. Da es im Moment noch an Blockbuster-Spielen hapert (schließlich ist ScentScape ganz neu auf dem Markt), liefert das Unternehmen gleich noch den ScentEditor mit. Durch diese Software soll man zum Beispiel die eigene Diashow mit eigenem Duft unterlegen können.

So erfüllt dann bei der Vorführung der Weihnachtsbilder der Geruch eines Tannenbaums das Wohnzimmer. Der ScentScape ist mit einer Duftkartusche ausgestattet, die 20 Basisdüfte produziert und auch bei heftigem Einsatz 200 Stunden und mehr halten soll. Die Stärke des Duftausstoßes lässt sich über einen Schalter regulieren.

Als Anforderung an einen PC nennt ScentSciences die Betriebssysteme Windows 98, XP, Vista, 7, 1GB RAM, 250 MB Platz auf der Festplatte und natürlich einen USB Port. Hier ist auf einmal keine Rede mehr von einer Spielkonsole.

Mich würde ja viel mehr die Frage interessieren, wie weit man mit 20 Basisdüften kommt. Und ob es sich wirklich lohnt, einen Film oder eine Bilderschau per Hand mit Düften zu unterlegen. Wer es testen möchte, muss jedenfalls nicht besonders tief in die Tasche greifen. Der Duftgenerator ScentScape kostet 69,99 US-Dollar (ca. 51 Euro), die Software ScentEditor 19,99 US-Dollar (rund 15 Euro). Mehr Info gibt es auf der Seite von ScentSciences.

via Slash Gear

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