Garmin GTU 10:
Kleiner GPS-Schnüffler

Der Garmin GTU 10 GPS-Sender ist ziemlich klein und meldet sich, wenn er ein bestimmtes Gebiet verlässt.

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Trackingsysteme erfreuen sich wachsender Beliebtheit, sind aber netterweise an die Erlaubnis und aktive Nutzung eines Users gebunden. So kann man per Google Latitude der Welt mitteilen, wo man gerade ist, wenn es denn jemand wissen möchte. Aber so was geht natürlich auch, ohne dass jemand das mitbekommt. Wer die Bewegungen einer Person überwachen möchte, kann auf den Garmin GTU 10 (Affiliate-Link) GPS-Sender zurückgreifen, der sich mit Live-Daten meldet, die man sogar per Smartphone abrufen kann.

Im Hinterkopf hatten die Entwickler wohl nicht Privatdetektive, sondern eher besorgte Eltern, die gerne wissen wollen, wohin sich die Nachkommenschaft mit dem elterlichen Auto so bewegt. Natürlich kann man damit aber auch den Ehegatten überwachen, wenn man einen Anlass vermutet.

Der GPS-Sender ist ungefähr so groß wie ein Feuerzeug, lässt sich im Auto also leicht verstecken. Die Daten kann man bei my.garmin.com abrufen, wenn man sich für den Premiumdienst anmeldet, bekommt man die Daten in Echtzeit entweder auf die Webseite oder dank App sogar auf’s Smartphone geliefert. Garmin hält die Daten auch sieben Tag lang vor. Ebenfalls ist sogenanntes Geo-Fencing möglich. Man wählt einen bestimmten Kartenbereich und sobald der Sender diesen verlässt, meldet er sich per SMS oder Mail.

199 Euro soll der Garmin GTU 10 (Affiliate-Link) kosten, wenn der Dienst im April startet. Dazu kommen aber noch mal 49 Euro/Jahr für den Basisdienst (im ersten Jahr kostenlos) oder 99 Euro/Jahr für die Premium-Variante (im ersten Jahr 49 Euro).

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5 Kommentare

  1. Nail001
    schrieb am 20. Januar 2011 um 07:59 Uhr (#)

    Wow, gibt es schon lange, gleiche features, aber kostenlos und an keine (mE) Abzocke-Websites geknüpft.

    SMS kommt mit Google Maps Link direkt als SMS aufs Handy!

    http://konga.biz/GPS-Peil…9-b78f-e1134c16dbe7/

  2. Hugii
    schrieb am 20. Januar 2011 um 11:37 Uhr (#)

    @Nail001: Sorry, putziger, aber nicht sehr gut überlegter Kommentar!
    Gerade mit der GeoFence-Funktion können je nach Objekt mehrere Dutzend Meldungen pro Stunde generiert werden… da spricht dann der Kostenvergleich wohl doch eher für eine Lösung, bei der alle Kosten inkludiert sind. Habe selbst einen OnLine-Tracker im Dauerseinsatz (mein Garagenbetrieb hatte keine Freude an dessen Aufzeichnungen anlässlich eines Services – ich bei der Auswertung auch nicht), aber die Kosten sind eben je nach Aktualität und Genauigkeit (=Häufigkeit der Meldungen) nicht unerheblich (FreeSMS gibts auch nicht in jedem Land).

    Wer einen Tracker nur ganz selten und voraussichtlich mit wenig erzeugendem Traffic braucht, gibt aber mit dem Konga sicher einiges weniger Geld aus, das stimmt.

  3. Hannes
    schrieb am 24. Januar 2011 um 06:28 Uhr (#)

    Normalerweis können die Meldungen in einer Logischen zeitfolge vorgegeben werden die das GeoFence nicht zur Kostenfalle werden lassen. Einfach Bedinungsanleitung lesen.

  4. Jürgen
    schrieb am 1. Juni 2011 um 11:56 Uhr (#)

    man kann aber auch prepaid Karten verwenden, zB. von Aldi, congstar, blau.de, die Kosten im Ausland belaufen sich dann ca. auf 0,49 EUR/MB womit man (ich habe einen CT-24 & MU-201 siehe Vergleichtabelle hier ) ca. 1000 Positionen zu 0,49 EUR im Ausland erzeugen kann, da bekommt man ebenfalls eine gute Route pro Tag für wenig Kosten und eigener SIM angezeigt.

  5. Hugii
    schrieb am 1. Juni 2011 um 20:53 Uhr (#)

    Habe das Gerät nun knapp eine Woche in Betrieb… Hammer. Läuft in 19 Ländern, Abo für 1 Jahr (!) ist im Kaufpreis enthalten. Fragen? Fragen! ;-)

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