Olympus XZ-1:
Kamera mit lichtstarkem Objektiv

Die Olympus XZ-1 sieht von außen wie eine normale Digitalkamera aus, ist aber deutlich lichtempfindlicher als die Konkurrenz.

Die Bildqualität mancher kompakten Digitalkameras ist auch nur dann gut, wenn das Licht perfekt ist. Und selbst dann sieht man bei 100% immer noch Artefakte, Körnung oder Unschärfen. Das liegt zum einen am zu kleinen Sensor, der zu viele Pixel bedienen soll, zum anderen aber auch am Objektiv. Die sind bei den kleinen Kameras meist nicht besonders lichtstark und versagen vor allem dann, wenn es anfängt dunkel zu werden. Die Lücke in Sachen Bildqualität zwischen den Digicams und «richtigen» DSLRs ist dann doch recht groß. Das soll die Olympus XZ-1 (Affiliate-Link) nun ändern.

Olympus XZ-1
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Dafür setzt man auf einen für diese Kamerakategorie, brauchbaren Sensor. Der 1/1,63 Zoll High Sensitivity CCD-Sensor ist deutlich größer und wird zudem vom TruePic V-Prozessor unterstützt. Der steckt auch in den deutlich teureren DSLR aus dem Hause Olympus. Dazu kommt, dass man aus dem Pixelrennen aussteigt und es bei 10 MP belässt.

Auch beim Objektiv hat man nicht gespart. Die Brennweite reicht von 28 – 112 mm, ist aber mit einer Anfangslichtstärke von 1:1.8-2.5 sehr lichtempfindlich. Zusammen mit dem neuen Sensor bekommt man also eine Kamera, die auch in Situationen mit schwachem Licht nicht direkt aufgibt und nur verrauschte Bilder abliefert. Auf die 6400 ISO hätte man allerdings verzichten können.

Videos werden im FullHD-Format aufgezeichnet, die kürzeste Verschlusszeit liegt bei 1/2000 Sekunde, der manuelle Eingriff wird gestattet und man kann die Bilder sogar im RAW-Format speichern. Klingt also alles danach, dass sie von Profis als Dritt-Kamera erworben werden könnte.

Die XZ-1 hat natürlich auch ihren Preis. Mit 479 Euro liegt der schon etwas höher, vor allem wenn man bedenkt, dass man eine neue PEN E1 (Affiliate-Link) aus dem gleichen Hause für einen ähnlichen Preis zu haben ist. Die Olympus XZ-1 (Affiliate-Link) ist jetzt erhältlich.

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6 Kommentare

  1. Kommentator
    schrieb am 10. Januar 2011 um 11:08 Uhr (#)

    bin wirklich sehr gespannt auf diese kamera.
    hoffentlich ist der sensor nicht zu stark beschnitten.
    ich glaube guten gewissens, dass ich mir diese digicam holen werde. der preis ist angemessen.
    endlich blüht olympus ein wenig auf. hat auch wirklich lange gedauert. schade dass die e-5 so teuer ist, ansonsten wäre die auch schon in meinen armen :-)

    1. SCORPiON
      schrieb am 10. Januar 2011 um 12:47 Uhr (#)

      “Olympus has also implemented a 1/1.63-inch 10-megapixel (3664 x 2752) CCD, which is double the size of a 1/2.33-inch CCD used in other Olympus compacts. Both the sensor size increment and the fast aperture setting, all lead to a better low-light shooting capabilities and low-noise images.

      The XZ-1 also utilizes a sensor shift image stabilization (effective compensation range of approx. 2EV steps). Combine that with the bright lens, TruePic V image processor, larger sensor and high ISO sensitivity, you can shoot pictures in tough conditions without many difficulties.”

      Quelle: Link

      Also doch mehr im Durchschnitt…

      mfg SCORPiON

  2. Rainer
    schrieb am 10. Januar 2011 um 15:39 Uhr (#)

    Nachteil wie bei der LX5 = CCD Sensor kein CMOS. Heisst man muss mit senkrechten Lichtstreifen eventuell rechnen. Großer Nachteil gegenüber der Panasonic LX5 = Man kann nur ein paar Minuten (ich glaube 5) Video drehen und die nur als Motion jpg speichern, nicht im AVCHD Format. LX5 = 30 Minuten! Keine automatische Klappe vor dem Objektiv, also immer schön ne voluminöse Tasche noch für rundherum bestellen. 28mm Anfangsbrennweite ist ja schon langweilig , die LX5 bietet 24 mm. Und ob die Lichtstärke der Pansonic von 2.0 – 3.3 soviel schlechter in der Praxis ist, sei dahingestellt.

    Ergo Für jemanden der nur fotografieren will ok. für jemanden der youtube Filme einstellt…weniger.

  3. Josef
    schrieb am 10. Januar 2011 um 18:25 Uhr (#)

    Hatte mich schon auf die Daten zu der Kamera gefreut, aber ich glaub ich bleib noch bei meiner Canon S95.

  4. Kommentator
    schrieb am 10. Januar 2011 um 19:16 Uhr (#)

    @rainer: 7 minuten in hd und 14 in sd?

    ich freue mich schon sehr auf die cam und olympus hat bei jpegs eh die nase vorn. da spar ich mir das umwandeln von raw auf jpeg.
    und übrigens, videos interessieren mich eh nicht.
    dafür gibt es gute fullHD kameras. keine knipse kommt an eine gute kamera heran.

  5. Rainer
    schrieb am 10. Januar 2011 um 20:10 Uhr (#)

    @Kommentator – danke für die Zeiten. DAs ist exakt. Und wenn Du nur mit ihr fotografieren willst, sicherlich ok und prima, vor allem die Blitzsteuerung wie bei einer grossen sodass man mit dem eingebauten Blitz andere Olyblitze mit steuern kann.

    Ich habe übrigens die Panasonic GH2 , die hat einen 4/3 Sensor und ist zur Zeit das Beste auf dem Markt was Videos angeht (in einer Fotokamera)

    Übrigens: bis vor einem halben Jahr habe ich kaum Filme gemacht, inzwischen wo ich mit iMovie umgehen kann bin ich verrückt nach Filmemachen und auf youtube stellen.

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