Apen A2 Smart Pen:
Digitalstift ohne Papier-Haken

Apen A2 Smart Pen ist ein Stift, der analoge Notizen und Zeichnungen in ein digitales Format umwandelt. Anders als andere Lösungen benötigt Apen A2 aber kein Spezialpapier.

Der A2 Smart Pen des Unternehmens Apen ist nicht der erste Stift, der analoge Notizen und Kritzeleien beim Anfertigen digitalisiert. Aber anders als zum Beispiel Livescribe Echo benötigt der A2 kein teures Spezialpapier. Er lässt sich mit jedem normalen Blatt Papier benutzen.

Weil viele Nutzer keine Lust haben, sich von Spezialpapier abhängig zu machen, das es nicht in jedem Schreibwarenladen gibt und das zudem deutlich mehr kostet als normales Papier, geht Apen einen anderen Weg als die Konkurrenz.

Möglich macht dies ein kleiner Transmitter, der oben an das Blatt geklemmt wird und die Bewegungen des Stifts digitalisiert und bis zu hundert Seiten speichert. So kann man auch sein gewohntes Lieblingspapier benutzen.

Außerdem verfügt der A2 Smart Pen über einen Echtzeit-Modus, bei dem die Zeichnungen und Notizen während des Anfertigens auf dem Bildschirm eines andgeschlossenen Rechners erscheinen.

Jede Seite kann als JPEG per eMail verschickt oder auf Flickr, Facebook etx. hoch geladen werden. Und Dokumente in Word, Excel, PowerPoint und Outlook lassen sich mit dem A2 Smart Pen mit Anmerkungen versehen und signieren.

Der A2 ist kompatibel mit Windows 2000, Windows XP, Windows Vista und Windows 7 sowie mit Mac OSX ab 10.5. Zu Linux gibt es leider keine Angaben.

Den Apen A2 Smart Pen gibt es momentan scheinbar nur in den USA, dort kostet er 99,99 US-Dollar, umgerechnet rund 75 Euro.

via Slash Gear

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4 Kommentare

  1. Theo
    schrieb am 8. Dezember 2010 um 09:28 Uhr (#)

    Das ganze tönt ja schon einmal interessant. Aber wie muss ich mir das nun konkrett vorstellen, wenn ich ein MS- Office Dokument direkt auf meinen Computer mit Notizen versehen will.

    Muss ich dann das Dokument trotzdem ausgedruckt haben und dort meine Notizen machen? Oder muss ich ein leeres Blatt verwenden?

    1. SCORPiON
      schrieb am 8. Dezember 2010 um 17:58 Uhr (#)

      Den Stift kann man sich so vorstellen: Ein Grafiktablett ohne Tablett – nur der Stift. Natürlich hat Wakom hierfür dennoch noch Geräte, welches ein Schreiben/Zeichnen auf dem zugehörigen Monitor ermöglichen (Business-Geräte). Dennoch kann ich mir Vorstellen, dass der Stift viele Tabletts ablösen kann/wird.

      mfg SCORPiON

  2. Stefan S.
    schrieb am 8. Dezember 2010 um 22:43 Uhr (#)

    @SCORPiON: Der Stift und das Tablett sind eine komplett andere Welt, weshalb kaum ein Tablett abgelöst werden wird. Tablets werden vor allem für Bildbearbeitung genutzt. Geschrieben wird darauf kaum.

    (btw: ich LIEBE mein Uralt-Wacom-Intous und will das Bamboo Special Edition – mit Touchpad Funktion inkl. Multitouch :P)
    und nein das soll keine Werbung sein sondern ‘n Wunsch :D

    1. SCORPiON
      schrieb am 9. Dezember 2010 um 09:04 Uhr (#)

      Lt. Beispielen auf der Seite ist der Stift druckempfindlich, sodass man ihn schon als Ersatz für Tabletts sehen kann. Es fehlt eben nur eine unwesentliche Komponente.

      Wie Frank schon geschrieben hat, verfügt dieser Stift nicht nur über einen Speicher, sondern kann eben – wie ein Grafiktablett verwendet werden.

      Was spricht dagegen, mit dem Stift nicht auch zu zeichnen (wie auf der Herstellerseite angegeben)? Ich habe es ja bereits oben erwähnt: Druckempfindlichkeit scheint vorhanden zu sein. Man müsste sich den Stift zum Testen bestellen um ihn ausgiebig auf dieses Kriterium zu testen. Möglicherweise fehlt hier die Kompatibilität zu Photoshop & Co. – aber das weiß man eben erst dann, nachdem man es probiert hat.

      mfg SCORPiON

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