Google Chrome OS:
Der erste Versuch
Google wird sein Betriebssystem Chrome OS offenbar nächste Woche vorstellen. Die Erwartungen sind hoch.
Seit einigen Zeit schon arbeitet Google an einem eigenen, offenen Betriebssystem namens Chrome OS. Der Grundgedanke des neuen Systems basiert auf der Idee, dass man eine schlanke Software konstruiert, die ihre Komponenten je nach Gebrauch aus dem Netz zieht. Die Daten werden ebenfalls zum größten Teil in der “Cloud” gespeichert. Der Vorteil liegt auf der Hand, und Android-Nutzer kennen ihn schon teilweise:
Richtet man einen neuen Rechner ein, muss man die Daten nicht auf kompliziertem Wege exportieren, sondern einfach runterladen. So hätte man auch auf jedem Rechner identische Systeme. Gedacht ist Chrome OS zunächst nur für Netbooks und Tablets. An einen Einsatz auf Desktop PCs denkt Google zwar langfristig sicher auch, aber zur Zeit wiegelt Google jedes Gerücht in diese Richtung ab. Man will wohl nicht eine weitere Front im Kampf mit Microsoft aufmachen.
Das System soll mit dem eigenen Chrome Webstore um beliebige Komponenten erweitert werden können. Das kennt man ja von den Smartphoneanbietern, und es ist im Grunde nur eine Erweiterung auf dem PC-Markt. Spannend dabei ist sicher die Synchronisierungsfunktion, die der Webstore haben wird. Neue Rechner sind so innerhalb von Minuten mit Chrome OS voll einsatzfähig.
Es wird nicht erwartet, dass Google das System sofort zum allgemeinen Download und Einsatz zur Verfügung stellt. Die Verschiebung von Android 3.0 und die seit Monaten erwartete Verschmelzung von Chrome OS mit Android lässt wohl weiter auf sich warten. Vermutlich wird Google eine Beta-Version zeigen, die man Entwicklern zur Verfügung stellen möchte.
Mehr wird werden wir am 7.12.2010 erfahren, denn dann gibt es eine große Pressekonferenz von Google in den USA.
Via Engadget.
























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Meine Erwartung ist wirklich sehr hoch. Ich hoffe nur, dass ich nicht enttäuscht werde.
Ich kann mich einfach nicht damit anfreunden, dass meine Daten in die Cloud sollen. Mit den grossen Fortschritten bei den Speicherkapazitäten ist das doch auch gar nicht nötig; ich nehme meine Daten einfach auf ‘nem Stick mit x GB mit. Dass hingegen das OS und die Applikationen modularer werden und mehrheitlich dynamisch aus dem Netz gezogen werden können sollen, scheint mir zukunftsträchtig.
Funktioniert Chrome OS, anders als die heute verfügbaren Google Apps, auch offline?