Technologiekiller Apple:
Die Kerben in Steves Schreibtisch

Mit der Vorstellung der neuen Macs hat Steve Jobs (mal wieder) eine Reihe von Technologien zu Grabe getragen und die Kontrolle übernommen – ob das alles so gut ist? Ein Kommentar.

Bye, bye, Disk: zukünftig nur noch Flash-Massenspeicher für Apple-Computer? (Bild: ifixit.com, bearb.)

Bye, bye, Disk: zukünftig nur noch Flash-Massenspeicher für Apple-Computer? (Bild: ifixit.com, bearb.)

Wer ein Apple-Endgerät kauft, taucht in ein neues Technikuniversum ein, eines, in dem es viele Dinge nicht mehr gibt oder noch nicht gibt, die im Rest der Welt üblich sind. Steve Jobs hat im Laufe seiner Karriere bei Neuvorstellungen seiner Firma erfolgreich etablierte Technologien über Bord geworfen. Bereits vor Jahren bei der Einführung des ersten iMac (die Knubbeldinger) hatte er die Diskette auf dem Gewissen. Auf seiner aktuellen Abschussliste stehen nicht nur Flash (die Software), sondern auch andere Dinge wie etwa die Maus oder eine ganze Reihe von Massenspeichermedien.

Bei einer der letzten großen Neuvorstellungen führte Steve das Solo-Touchpad ein und betonte bei der Air-Präsentation, dass auf Computern (Macs) Multitouch-Gesten nur mit einem solchen Eingabegerät sinnvoll sind – somit scheinen die Tage der Maus als primärem Bedienelement gezählt zu sein. Ältere Mac-Benutzer wird man später daran erkennen, dass man Ihnen nicht mehr alle Fingerabdrücke abnehmen kann, weil sie sich die am Touchpad abgewetzt haben. Die Maustaste ist ja schon Geschichte.

Der App-Store scheint eine bequeme Lösung zu sein, um Mac-Software zu kaufen, im Download und virensicher. Doch damit übergibt man die Hoheit über die installierten Programme an Apple. Nur was die Weihen aus Cupertino bekommen hat, darf auf den Mac. Noch schlimmer ist für Softwareschmieden, dass Apple die Hand aufhält und an jedem Bit mitverdient, das über diesen Weg auf ihre Computer gelangt. Ich hoffe nur, dass die Softwareinstallation ohne Appstore per Download oder als richtiges Paket noch lange möglich sein wird.

Denn mit dem Appstore stirbt wahrscheinlich auch die optische Datenspeicherung als Massenspeicher. Zukünftig wird es keine CDs oder DVDs mehr geben. Dem MacBook Air liegt bereits ein USB-Stick für die Systemwiederherstellung bei (siehe Bild oben). Weil es Online oder via Stick sowieso praktischer ist, dürfte auch Blu Ray in diesem Leben nicht mehr den Weg in den Mac finden. Filme schaut man dann nur noch im Download oder Stream, in Form und Inhalt auch wiederum kontrolliert durch den Anbieter. Hoffen wir, dass wenigstens das gedruckte Handbuch überleben wird und nicht nur elektronisch überlebt (wobei das ja auch schon von anderen Herstellern geopfert wurde).

Wie ein Kaninchen aus dem Hut präsentierte Steve Jobs mit dem MacBook Air Flash-Speicherung (SSD) als vollständigen Ersatz für die herkömmliche Festplatte. SSD ist zwar schnell, stromsparend und leise, doch haben viele Flash-RAMs andere Probleme – wir sprechen uns in zehn Jahren wieder und schauen dann, was von den Daten noch übrig ist bzw. wie schnell man dann noch darauf zugreifen kann.

Die Abschaffung des Druckers mit der Einführung des iPad musste er dann doch zurücknehmen, möchte man scherzhaft ergänzen – mit der nächsten iOS-Version gibt es auch eine vernünftige Druckfunktion. Was man davon halten soll, dass es beim MacBook Air einen Netzwerkanschluss nur noch per USB-Dongle gibt (und dann auch noch nur mit 100 MBit/s maximal), weiß ich nicht. Funk ist nie so zuverlässig wie Kabel…

Eines muss man Steve Jobs lassen: Er ist in dem was er tut, konsequent, und das gilt sowohl positiv (er ist der erste und bisher einzige, der ein wirklich funktionierendes Tablet auf die Reihe bekommen hat) als auch negativ – sein Verzicht auf Flash zieht ja schon weitere Kreise und lässt auch den Rest im Web langsam auf HTML5 umsteigen. Als nächste Software-Technologie hat Apple offenbar jetzt Java für veraltet erklärt. Dem kann man sich nur entziehen, indem man auf dieser Seite des Spiegels bleibt – in unserer Welt überleben die genannten Dinge vielleicht noch ein wenig länger.

Angeregt durch Cultofmac.com

 

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21 Kommentare

  1. Wenn Flash verschwindet, wäre das super. Was das weltweit an Energie sparen würde…ohne Flashblocker würde mein Notebook 45 statt 15 W ziehen und viel Krach machen.

    Das Verschwinden physischer Datenträger ist dagegen nicht zu befürchten. Der Mensch will nunmal auch sehen können, was er besitzt. Wichtige Filme oder CDs wird man auch zukünftig vorzeigen können wollen. Veschenkt sich auch besser als ein itunes-Gutschein. Und auch Backup kann nicht nur online stattfinden.

  2. Selten soviel Quark gelesen…ich besitze zwar selbst auch den ein oder andere Mac und der Mac an sich erlebt auch einen Aufschwung, jedoch dominiert immer noch der handelsübliche PC den Markt und hier gibt die Masse der User vor, was sie benötigen.

    Gerade im Technologiebereich preschtd er Fortschritt wahnsinnig schnell vorrran. Irgendwann sterben veraltete Techniken nunmal aus bzw. sie verschwinden halt in den Hintergrund…wer heute ein Floppy haben will kann das immer noch haben…auch am MacBook Air ;)

    P.S: Wer sich vorschrieben lässt, welche Software er installiert ist selbst schuld.
    App Store auf dem iPhone/Pod/Pad ok…ich persönlich brauche da nicht mehr…aber auf Mac OS? Nie im Leben…

  3. Sehr schwacher Artikel. Bis auf den letzten Absatz wirkt es aus den Fingern gezogen und ist auch relativ lächerlich. Der letzte Absatz über Java ist aber schon ein Skandal und könnte für Apple schwere Folgen haben: Ich kenne an der Universität viele Menschen, die mit Java arbeiten oder wo Java in der Lehre eine große Rolle spielt. Da ist ein Wechsel auf eine andere Programmiersprache zumindest um einiges schwerer als ein Wechsel auf eine andere Plattform.

  4. Der Steve, hat natürlich schon ein gewisses Gespür, was das abschneiden alter Zöpfe (Flash, Floppy, CD/DVD) anbelangt. Er ist momentan auch in einer guten Position das voranzutreiben, weil er noch nicht ganz auf dem Massenmarkt angekommen ist.

    Persönlich denke ich, dass die Entwicklung nicht so schnell geht, wie es Steve recht ist. Ich meine, die meisten Homeuser haben einen PC meist länger als 4 Jahre bei sich rumstehen. Auch viele Unternehmen setzen PCs länger ein. Genauso sieht es mit Software und Programmiersprachen aus.

    Dass Steve gegen Flash wettert, kann ich nachvollziehen. Die Konkurrenz würde Flash vielleicht auch gerne verbannen, kann es aber nicht weil man ja Etwas gegen den Erzrivalen Apple in der Hand haben möchte.

    Java = alt, vielleicht. Aber da hat Apple wohl die weit schlechteren Karten. Weil da muss sich Apple nicht nur gegen andere Handy-Hersteller sondern auch gegen den Rest der Welt durchsetzen können. Und das wird ihnen wohl nicht gelingen.

  5. Das schlimme bei Apple ist doch immer, dass Sie nicht Innovationen anbieten, sondern diese einen aufdrücken. Man hat ja keine andere Chance wen man Apple user ist.
    Da wäre die Maus, Apple hat noch nie eine gute Maus produziert. Entweder man wusste nicht wo oben oder unten war, sie waren alle nicht für eine gesunde Handhaltung gedacht und immer lebten sie nur kurzzeitig.
    Bei Flash und Java haben sie deutlich den Bogen überspannt. HTML 5 steht noch lange nicht zur Verfügung und wen dann wird es viele Probleme mitbringen. Ausserdem möchte man ältere Seiten ansehen und es gibt dazu keine schönere Lösung als Flash. Ich jedenfalls hab noch keine wirklich tolle HTML5 Seite entdecken können.
    Aber sicher treibt Apple auch Innovationen voran, Sony war mit dem MP3 Player nicht erfolgreich, aber Apple hat damit den größten Erfolg seiner Geschichte erzielt. Man fragt sich oft wieso es keinen designten PC, mit kleinen Ausnahmen von Sony und HP gibt? Lediglich Apple scheint sich die Mühe zu geben die Hülle zu gestallten.
    Letztendlich entscheidet der Verbraucher, Apple kann man mögen, selbst mit seinen Fehler, so wie man halt Windows mag oder Dell, etc…

    • Gegen die Sache mit der Maus möchte ich doch protestieren! Die magic Mouse ist meiner Meinung nach ein gutes Produkt. Vielseitig nutzbar und sehr hübsch. Zudem hat sie nicht so einen blöden Funkadapter.
      Wenn es um die Geschichte mit den Batterien geht, ist das sicherlich fragwürdig, aber dass die Magic Mouse keine gute Maus ist kann man nun wirklich nicht sagen.
      Klar für Spiele ist sie definitiv nicht geeignet, aber wer spielt hat auch nicht Mac.

      Grundsätzlich teile ich aber ihre Meinung im Hinblick auf die Aufdrängung der Innovationen. Es gibt Dinge die zwar tolle Ansätze haben, aber halt noch nicht ausgereift genug sind, wie eben HTML 5.
      Auch mir ist es unverständlich, warum es nicht mehr Hersteller gibt, die Versuchen ihre Computer schöner zu machen. Es macht doch viel mehr Spaß an einem Gerät zu arbeiten, dass man schön findet. Man fährt ja auch lieber in einem Auto, das einem gefällt.

    • design ist eine frage des geschmacks, ibm notebooks sind auch designt, nur nicht auf hübsch sondern auf praktisch! und ganz nebenbei finde ich die eckigen schwarzen nicht nur super praktisch durchdacht sondern auch schön. :)

  6. Es fühlt sich immer mehr so an, als würde Apple das machen, was man Microsoft seit Ewigkeiten vorwirft. Durch Reglementiewreungen und Einschränkungen das eigene Produkt dermaßen zu exklusivieren…. Leider wird das nicht Fort- sondern Rückschritt bedeuten…

    Aber ich lasse den Fanboys und -girls gern ihre weiße Religion… :D

    • die apple-maus ist doch total unergonomisch.
      vielleicht arbeiten einige damit gern. doch ich glaube für meinen teil, dass sie das nur tun weil sie ne maus benutzen wollen. ergonomie bietet diese aber sicher nicht. und das ist auch der grund aus welchem sich das ding mehr schlecht als recht verkauft.

  7. Die Maus wird laut Apple nicht aussterben. Immerhin gibt es die Magic Mouse von Apple! Diese wurde auch verwendet als Mac OS X Lion vorgestellt wurde.

  8. Das einzige, was mir wirklich Kopfschmerzen bereitet, ist der neue Store bei Mac OS 11. Das ist nichts, womit ich mich anfreunden kann und werde. Und als Folge dessen und vieler anderer Aspekte stört mich bei Apple einfach die Arroganz und Abneigung derjenigen User gegenüber, die etwas mehr wollen als “nur einen einfachen Mac”. Kleines Beispiel: Ich habe eine Gamer Maus von Logitech, mit dem Multitouch-Zeug von Apple kann man nicht spielen. Und auch zum Arbeiten sind die vielen Tasten mindestens genauso praktisch – im Gegensatz zu Multitouch muss ich meine Hand in den meisten Fällen gar nicht bewegen, um etwas auszuführen. ABER: Apple unterstützt solche Mäuse nicht. Drei Tasten erkennt der Mac, danach ist Schluss und wer seine Maus vernünftig will, muss sich Dritthersteller-Software dafür kaufen.

  9. Und nochmal Schwachsinn.

    Wer die Keynote gesehen HÄTTE, hätte gemerkt, dass Jobs sagt: Der AppStore wird nicht die einzige Variante zum Installieren von Software sein, aber die sicherste und einfachste. Es bleibt also weiterhin dem Kunden überlassen, ob er da kaufen will, oder nicht. Zumal wenn ich seh, dass man da die iWork Apps für 20 Dollar, also vielleicht 17 Euro einzeln kann, dann freu ich mich. Ich brauch maximal Keynote, also rechnet sich das für mich. Und natürlich wird auch hier wieder kostenlose Software Einzug halten. Wenn ich da an Umsteiger denke, die neu sind und jetzt nen Twitter, Facebook, ICQ App suche, dann ist das für ich deutlich einfacher, als die Suche im Netz.

    Vielleicht beim nächsten Mal besser recherchieren. Und die Geschichte mit: Maus stirbt aus, da hätte man besser auch die Keynote geguckt, denn da ging es nur um Touchbedienung, nicht die allgemeine Bedienung und oh Wunder, die Maus von Apple ist eine Touchmaus, wer das noch nicht verstanden hat…..

  10. Seit Wochen mal wieder auf neuerdings gesurft um dann wieder feststellen zu müssen, das sich absolut nix geändert hat…
    Wo recherchiert ihr?! Ließt hier keiner gegen? Das ist ja noch genau so grausam News über Apple zu lesen wir vor ein paar Monaten…
    Ihr wart echt mal der Feed, den ich morgens als erstes gelesen habe…

    Wer sagt das ein Trackpad die Maus ersetzen soll?
    Es dient lediglich als Ergänzung zur Bedienung. Multitouch wird kommen. Da führt kein Weg dran vorbei. Wer schon mal mit einem Macbook und dem Trackpad + Multitouch durch die weite Internetwelt gesurft ist – wird es kaum mehr missen wollen.

    Die Maustaste ist auch keine Geschichte. Sie ist weiterentwickelt und nun vielseitiger einsetzbar!

    Wo kommt die Info her, dass man Software die nicht aus dem App-Store kommt nicht auf dem Mac installieren kann? Nur weil das bei dem iPhone so ist? Es bringt viele Vorteile leider aber halt auch Nachteile… auf dem Mac kommt das sicherlich nicht. Sieh es eher als ein Add-on zum Bezug zur sicheren Softwarequelle.

    CD/DVD ist sicher auch noch in der nächsten Version in den Macs, Blue Ray versuchen sie wohl auszusitzen. Mal sehen ob’s klappt. Ich persönlich hatte noch nicht das Bedürfnis eine Blue Ray einzuwerfen. Der alternative Filmbezug über den Store ist IMHO noch keine gute Alternative (OV-Filme, Auswahl,…). In diesem Punkt gebe ich dir aber Recht. Blue Ray ist nunmal Standard und sollte auch im Mac verfügbar sein. Zumindest als externes Laufwerk.
    Das Macbook Air hat genau wie andere “Netbooks” kein optisches Laufwerk, braucht es ja auch nicht. Also ist die Idee mit dem USB Stick doch eigentlich Klasse. Man muss sich kein zusätzliches externes Laufwerk kaufen. Auch das aufwändige Erstellen eines Boot-Sticks entfällt.

    Welche Probleme haben denn Flash Platten? Ich empfehle mal Wikipedia als Info. Für eine erste Recherche zur SSD Technik sollte das ausreichen…

    Der Netzwerkanschluss ist klobig und braucht viel Platz. Er passt einfach nicht zum Macbook-Air. Finde das schon okay. Wer’s braucht nimmt eben das Dongle. Und mal ehrlich, wann brauchst du an einem solchen Gerät bitte Gigabit?

    Java – ich stimme dir voll zu.

    Eine Änderung im Filesystem müsste mal kommen (Time Machine Problematik großer Backups). Auch im Bereich Synching kann noch einiges passieren! Darüber solltest du dich beschweren :)

    • Als Apple das Air eingeführt haben alle gemeckert, uh das hat kein Laufwerk, Schande über Apple. Ein Jahr später rennt jeder 2. mit einem Netbook rum. Und da wird kein Stick beigelegt, mit dem man das System widerherstellen kann. Da muss man ein externes anschließen, oder das ISO auf einen anderen PC übertragen. Von daher ist das was Apple macht ideal, wenn man ehrlich nicht. Ich versteh deswegen die Aufregung nicht. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass Apple im iMac, oder Mac Pro keine Laufwerke mehr einbaut.
      Bei Blue-Ray geb ich dir Recht. Auch normale Filme laufen auf einem iMac mit 27 Zoll gut und scharf. Ich halte das auch jetzt für viel zu teuer. Wenn Apple das macht, dann schreien ja auch wieder alle, wenn man 100 oder 200 Euro mehr will.
      Zur Maus hatte ich noch vergessen, sah es so aus, als würden da neue Gesten hinzu kommen, oder verändert werden.

    • @Marcus: Das klingt so, als hätte Apple das optische Laufwerk abgeschafft oder gar Subnotebooks/Netbooks erfunden. Dieses Konzept gab es aber bereits etliche Jahre/Jahrzehnte vorher. Es gibt dafür einen einfachen Grund: kompaktere Bauformen, erhöhte Robustheit durch die fehlende anfällige Mechanik, geringerer Energieverbrauch und Preis.

  11. Als nächste Software-Technologie hat Apple offenbar jetzt Java für veraltet erklärt. Dem kann man sich nur entziehen, indem man auf dieser Seite des Spiegels bleibt – in unserer Welt überleben die genannten Dinge vielleicht noch ein wenig länger.

    eure rechere ist nicht vollständig.

    http://mactechnews.de/new…skussion-148131.html

  12. Wer sagt eigentlich, dass Java auf dem Mac verschwindet? Soweit ich das verstehe, wird es bloss nicht mehr von Apple kommen. Ich bin zwar kein Java Fan-Boy, aber hingen wir auf dem Mac nicht immer ein paar Release Version hinter den offiziellen Releases her? Ist zwar erstaunlich, da Steve und Larry doch Kumpels sind, aber scheinbar fragt sich Steve, warum er da Kohle reinstecken soll, wenn es doch Oracle selbst (viel besser?) machen kann.

    Auch wenn uns Steve auf der Keynote gesagt hat, dass der Appstore nicht die einzige Möglichkeit sein wird Programme (und ich habe bewusst nicht App geschrieben) auf dem Mac zu bekommen, macht es doch Angst. Ich würde es mal als Versuchsballon werten, der nächste Schritt kommt bestimmt….

  13. Der App-Store scheint eine bequeme Lösung zu sein, um Mac-Software zu kaufen, im Download und virensicher. Doch damit übergibt man die Hoheit über die installierten Programme an Apple. Nur was die Weihen aus Cupertino bekommen hat, darf auf den Mac. Noch schlimmer ist für Softwareschmieden, dass Apple die Hand aufhält und an jedem Bit mitverdient, das über diesen Weg auf ihre Computer gelangt.

    Grad für kleine Softwareschmieden dürfte das endlich ein günstiger Kanal werden weltweite Kundschaft zu erreichen. Siehe http://goo.gl/Vm0z

  14. erstens. Apple gehörte mit seiner Magic Mouse (als einzigem Modell) Anfang des Jahres zu den größten Maus-Anbietern (also auf Augenhöhe zu beispielsweise Logitech mit zahlreichen Modellen). Sicher ist es Geschmackssache, aber im Arbeitsalltag haben sich abgesehen von der runden iMac-Maus (1998) alle bewährt, sowohl in Ergonomie als auch in Haltbarkeit. Apple erklärt auch weder die Maustaste für obsolet (nur weil sie nicht sichtbar ist, heißt es nicht, dass es keine gibt) noch soll die Mausbedienung durch Touchpads ersetzt werden. Die Rechnerbedienung (die nun einmal zeigerabhängig ist) benötigt nun einmal Eingabegeräte, und mit Touch gibt es nur eine gute zusätzliche Möglichkeit zur Maus (für manche sogar eine Alternative)
    zweitens. Der App-Store für den Mac wird für niemanden (weder für Nutzer noch für Software-Anbieter) der zwingend einzige Weg sein. Dass Apple einen Anteil möchte, ist nur legitim (die übernehmen das Hosting, Rechnungsstellung, Inkasso, Präsentation im Store). Wer einmal versucht hat, selbst ein Programm zu vermarkten, soll mal durchrechnen, ob er günstiger kommt, wenn er selbst einen Online-Store aufsetzt und betreibt oder Datenträger über den realen Handel anbietet.
    drittens. Apple erklärt Java nicht für obsolet, sondern pflegt nur nicht mehr ihre eigene Version. Wenn Java so wichtig ist, wie es sein soll, wird Oracle oder OpenSource sicher eine gute Version anbieten. Die wäre dann auch aktueller als die stets hinterher hinkende Apple-Java-Version. mehr qualifizierte Gedanken dazu: http://roughlydrafted.com…h-doomed-on-the-mac/
    fazit. dieser beitrag/kommentar ist wissensarm und verzerrt und mehr als fragwürdig in intention und recherche.

  15. ist eigentlich alles gesagt: peinlicher Text. Eine Meinung darf man haben, aber begründen sollte man sie schon. Du lässt hier einfach deinen geistigen Müll ab.

  16. Richtig schlechter Artikel. Hier wird eigentlich nur rum gejammert und sich gegen einen Fortschritt bzw. eine Alternative gestellt. Außerdem glaube ich, dass der Autor noch nie in seinem Leben einen Mac wirklich bedient hat. Tatsächlich gibt es auf der MagicMouse die Möglichkeit, mehrere “Tasten” zu definieren. Physisch gesehen hat diese Maus keine Tasten, merkt jedoch, wo der Finger liegt. Meiner Meinung nach hat der Mac nicht Dinge nicht mehr oder nicht, die Andere haben, sondern eben Technologien, die den anderen voraus sind.
    Was dagegen spricht, dass man Handbücher nicht auf Papier druckt, verstehe ich nicht. Hier kann man sich eigentlich das Papier sparen für (manchmal) unnötige Handbücher. Und wer dann doch Hilfe braucht, kann einzelnd Dinge nachschlagen.

    Wirklich sehr schlechter Artikel.

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