Docomo Gartensensor:
Einen grünen Daumen per Internet
Das japanische Mobilfunkunternehmen Docomo hilft bei der Pflanzenzucht mit einem Gartensensor.
Wenn man von grüner Technik spricht, meint man im allgemeinen recyclingfähige Materialien oder ökologisch genutzte Technologien. In unserem Fall widmen wir uns dem Grünen: Gemüse und Blumen. Denn das Mobilfunkunternehmen Docomo startet in Japan ein Pilotprojekt, dass auch dem unbedarftesten Gärtner zu schönen und prallen Früchten oder leuchtenden Blumen verhilft – ein Gartensensor übernimmt die Arbeit.
Diese Idee ist unseren Lesern natürlich nicht neu, vor ein paar Monaten berichteten wir bereits über EasyBloom, welchem ein ähnliches Prinzip zu Grunde liegt. Durch Berater im Hintergrund wird man Stück für Stück geführt und erarbeitet sich das Fachwissen.
In der Gartenhilfe verstecken sich mehrere Sensoren für Lichteinfall, Temperatur und Feuchtegehalt, diese senden die Daten per “Z-Wave” (funkt im 2,4GHz Bereich) an eine Empfängerbox im Haushalt. Von dort aus geht es direkt ins Internet an eine Zentrale für Spezialisten. Nachdem man diesen mitgeteilt hat, um welche Pflanzen es sich handelt, erhält man an wichtigen Terminen Emails: Eine Aufforderung zum Düngen, mehr zu gießen oder eventuell den Standort gegen einen mit mehr Licht zu wechseln. Es soll auch eine Art Forenfunktion geben, über die man sich mit anderen Nutzern austauschen kann.
Die Testphase (ausschließlich in Japan) läuft bis Ende Februar 2011 in Kooperation mit einem Saatgut-Unternehmen, in dieser Zeit kostet die Gartenhilfe um die 20 Euro.
Eine von Google übersetzte Version findet man bei Impress Watch.
Via DVice.



















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Kleiner typo gleich im ersten Absatz…”…hilft bei der Pfanzenzucht” Pfanzen? :)
have a nice day!
chris
Huch! Da habe ich wohl den ‘ald vor lauter ‘äumen nicht gesehen. Danke.
Japaner können schon seltsamst sein…