HTC 7 Mozart:
Musikalische Kamera
Auch HTC hat für die neue Windows Phone 7 Plattform ein Handy parat, das vor allem Fotofreunde ansprechen soll.
HTC war lange ein Hersteller, der fast ausschließlich auf Windows Mobile gesetzt hat. Doch dann kam Android – und der Konzern stellte sein Portfolio um. Die Zusammenarbeit mit Google ging so weit, dass man dem Suchmaschinengiganten im Auftrag sogar ein eigenes Handy, das Nexus One, herstellte. Doch auf einem Bein kann man nicht stehen, so ist also nur nachvollziehbar, dass HTC auch beim Start der neuen Windows Phone 7 Plattform mitmachen möchte. Das HTC 7 Mozart (Affiliate-Link) benamste Gerät wird in Deutschland exklusiv über die Telekom vertrieben.
Dort muss man den Verlust der exklusiven iPhone-Rechte ja irgendwie kompensieren, aber ob das mit Windows befeuerten Handys gelingt, ist eine andere Frage.
Das Mozart hat, wie fast alle Handys, die mit Windows laufen, einen 1 GHz Prozessor von Snapdragon, der dem Betriebssystem Beine machen soll. Es ist schon auffällig, dass alle bisher bekannten Windows-Geräte mit einem hochgetakteten Prozessor laufen, darunter scheint die Software nur schwerfällig zu laufen. Natürlich hat das Smartphone alles, was man so braucht: WLAN, Bluetooth (2.1), GPS, UMTS und 16 GB Speicher. Allerdings muss man auf einen eigenen Speicherslot verzichten. Das Display misst 3.7 Zoll und hat eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln.
Die Kamera sticht etwas raus. Neben den 8 Megapixeln bekommt man auch einen Xenon-Blitz, der einem LED-Blitz deutlich überlegen ist. Dazu kann die Kamera auch Videos im 720p Format aufnehmen. Allerdings werden aufnahmefreudige User dann wohl ziemlich schnell an die Grenzen des auf 16GB begrenzten Speicher stossen.
HTC gibt an, dass das HTC 7 Mozart (Affiliate-Link) im UMTS-Modus etwa sieben Stunden Sprechzeit bietet, was außergewöhnlich lang wäre. Die Telekom hat bisher weder einen Preis noch ein Veröffentlichungsdatum genannt, aber der November dürfte wohl ein realistischer Zeitpunkt sein.

























Artikel per Feed
Newsletter abonnieren
Artikel bei Facebook
Artikel bei Twitter
Foursquare
Flickr-Profil
12. Oktober 2010 um 20:25
Beim Prozessor handelt es sich um einen 1GHz “Snapdragon” Prozessor von Qualcomm, nicht um einen 1GHz Prozessor von Snapdragon.
Weiteres siehe hier: http://qualcomm.de/produc…sets/snapdragon.html
15. Oktober 2010 um 10:36
Ich begreife nicht wie man immer noch Telefone ohne Speicherslot herstellen kann.
Aber vermutlich soll das dann die nächste “gigantische Innovation” werden.
20. Oktober 2010 um 22:05
die 1Ghz sind von microsoft vorgeschrieben, ebenso wie nicht ohne weiteres austauschbare speicherkarten (bzw. flash-speicher, je nach hersteller) (schutz für apps gegen raubkopierer).
21. Oktober 2010 um 4:08
Es ist mir klar, dass diese Vorgaben aus dem Hause Microsoft stammen.
Dennoch verstehe ich diese Firemenphilosophie nicht.
Für mich ist eine Speicherkarte absolute Bedingung, da ich gern viel Fotografiere, Musik dabei habe und Apps nutze.
Auch bei 16gb wäre ich da schnell am Limit.
Schutz gegen Raubkopierer schön und gut, allerdings denke ich, dass es zwei Typen von Nutzern gibt.
Die einen sind Raubkopierer und finden eh Wege dies zu tun, die anderen sind es nicht und tun es auch nicht, wenn sie eine Speicherkarte nutzen können.