Android-Apps:
Fünf die man haben sollte

Android bietet eine Menge Applikationen, doch der eher unübersichtliche Shop macht das Auffinden schwer. Hier fünf Apps, die man haben sollte.

Vor ein paar Wochen haben wir schon mal ein fünf interessante Applikationen für Android vorgestellt, hier folgen jetzt fünf neue Apps. Die Auswahl ist eher zufällig, ich habe aber alle Applikationen schon etwas länger auf meinem Milestone (Android 2.1) ausprobiert, so dass ich zumindest einigermaßen sicher über Probleme und Vorteile der Applikationen berichten kann. Bei mir laufen die Applikationen problemlos, aber natürlich kann es immer wieder vorkommen, dass das bei anderen Anwendern nicht der Fall ist, wenn sich zwei Applikationen ins Gehege kommen. Eine Installation findet also auf eigene Gefahr statt.

1. XE Currency

Umrechnungskurse braucht man zwar in Europa dank des Euros nicht so häufig. Aber wenn man irgendwo ist, wo man sich mit der Währung schwer tut, sind kleine so Programme durchaus hilfreich. Ich hab einige ausprobiert, die mich nicht überzeugt haben.

Hängen geblieben ist dann XE Currency. Das Programm ist übersichtlich gestaltet, und man kann auf den Startbildschirm die Währungen packen, die man wirklich braucht. Überzeugt hat mich vor allem, dass ich auswählen kann, wann und auf welche Art die Kurse aktualisiert werden. So kann man unnötigen UMTS-Traffic vermeiden, in dem in den Einstellungen dem Programm vorschreibt, dass es nur dann die Kurse auf den neuesten Stand bringt, wenn man es aufruft und gleichzeitig eine WLAN-Verbindung hat. Das spart dann tatsächlich Geld. Das Programm ist kostenlos, zeigt aber Werbung.

2. 3G Watchdog

Auch bei Programmen, die die Menge des versandten und empfangenen Daten über UMTS kontrollieren, gibt es mittlerweile Angebote wie Sand am Meer. Einige sind recht genau, belasten aber den Akku stark. Andere sind ungenau oder messen zwischendurch einfach mal gar nicht. Irgendwann bin ich auf 3G Watchdog gestossen, das nun seit einigen Monaten bei mir im Einsatz ist. Praktisch ist vor allem, dass der verbrauchte Traffic im Pull-Down-Menü abrufbar ist. Dazu zeigt das kleine Icon oben an, wie die Lage generell ist. “Grün” bedeutet, dass man noch genug Bandbreite zur Verfügung hat, bei “Gelb” wird es schon eng bei “Rot” sollte man spätestens anfangen zu sparen. Das Programm lässt sich vielfältig einstellen und ist kostenlos.

3. Startup Cleaner

Einer der ärgerlichsten Dinge bei vielen Andriod-Applikationen ist die Tatsache, dass sich bei einem Neustart des Handys automatisch mit starten. Das verlängert zum einen den Neustart, zum anderen möchte man vielleicht auch nicht, dass Facebook oder Twitter im Hintergrund Daten ziehen und sich nervend in den Vordergrund stellen. Das kleine Programm “Startup Cleaner” sorgt dafür, dass man den Start dieser Programme unterbinden kann. Das sorgt dann auch dafür, dass nicht unbemerkt etliche Programme im Hintergrund laufen und den Akku leersaufen. Die Bedienung der Applikation ist etwas hakelig, aber im Prinzip muss man erst nur einmal einrichten und kann es dann vergessen. Das Programm selber meldet sich nur beim Start des Handys, um daran zu erinnern, dass es einmal im Hintergrund aufgeräumt hat.

4. AppBrain<

AppBrain ist eine Applikation, die gleich mehrere Dinge gleichzeitig erledigen kann. Dafür muss man sich allerdings auf der Webseite von AppBrain einmal anmelden und einen Account einrichten. Hat man die Applikation dann aus dem Android Markt gezogen, kann man seine Apps zum einen innerhalb von AppBrain speichern, zum anderen kann man über die Weboberfläche neue Apps auch installieren. Das Speichern der Apps hat einen großen Vorteil: Richtet man sein Handy nach einem Hard-Reset neu ein, kann man die vorher gespeicherten Applikationen wie bei einem Backup wieder auf das Handy schaufeln. Das Installieren via Weboberfläche ist ebenfalls eine nette Idee, die ich allerdings eher selten nutze. Nebenbei lassen sich die Applikationen mittels der App auch deutlich leichter verwalten und löschen, als es mit dem internen Android-System geht. Die App ist Freeware.

5. Retro Camera

Eine sehr hübsche, allerdings nicht kleine Applikation. Man kann mehrere alte Kameras simulieren, darunter eine Holga oder eine Pinhole. Im Prinzip werden die aufgenommen Bilder direkt im Handy so verändert, dass sie so aussehen, als ob man sie mit einer Polaroid etc. aufgenommen hat. Retro Camera ist nicht die einzige App in der Art, und sie ist mit Sicherheit nicht schnellste. Aber die Umsetzung ist wirklich sehr hübsch und macht Spaß. Es gibt eine kostenlose Version, die allerdings etwas mit Werbung nervt. Die Bezahlversion kostet 2.99 Dollar und verzichtet dann auf die Anzeigen.

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6 Kommentare

  1. MadMike
    schrieb am 11. Oktober 2010 um 17:57 Uhr (#)

    Danke für die neuen Tipps! Beim Startup Cleaner drehe ich aber am Rad: Wann genau wird ein App vom Reboot ausgeschlossen? Bei den User-Apps als “prevent startup: applied” ohne oder mit Häkchen? Oder als “prevent startup: unapplied” ohne oder mit Häkchen? Bei den System Apps fehlt zudem das Häkchen, wie verhält es sich dort?
    Der Cleaner selbst hat den Status “prevent startup: applied” ohne Häkchen (also “Startup ausschließen: angewandt) – aber der soll doch starten, oder? Für eine klare Anweisung schon jetzt herzlichen Dank!
    PS: Gibt es Unterschiede zwischen dem Startup Cleaner Pro (V 1.1,0) und Startup Cleaner 2.0 (V 2.1); beide sind im Market vertreten.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Don Dahlmann
    schrieb am 11. Oktober 2010 um 19:19 Uhr (#)

    Alles was im Cleaner grün markiert ist, startet nicht. Das kann man ändern, in dem man einfach auf den Namen der App klickt, dann verändert sich die Farbe. Das etwas verwirrende “Batch prevent selected” braucht man nur klicken, wenn viele Apps auf einmal sperren will. Die Unterschiede zwischen beiden Versionen kenne ich leider nicht, da ich bisher nur die Free-Variante genutzt habe. Ich probier die andere die Tage mal aus!

  3. MadMike
    schrieb am 11. Oktober 2010 um 21:15 Uhr (#)

    Die Versionen sind beide free. Ich hab mal die 2.0 genommen. Um ganz sicher zu gehen: Das App startet also beim nächsten Boot nicht, wenn dort “prevent startup: applied” steht, es grün unterlegt und das Häkchen gesetzt ist. Richtig?

  4. Marcus Rumbohm
    schrieb am 12. Oktober 2010 um 14:51 Uhr (#)

    Hi, ich finde die Retro Camera nicht im Android Market?!
    Kann mir jemand helfen?

  5. Jasmin
    schrieb am 4. Oktober 2011 um 23:17 Uhr (#)

    danke für den tipp mit watchdog, bisher hatte ich nur eine app, die das datenvolumen allgemein betrachtet hat und nicht speziell das verbrauchte datenvolumen beim mobilen surfen :)

  6. Dr. Johannes Schumann
    schrieb am 15. Januar 2012 um 21:46 Uhr (#)

    Hallo,

    die app “50languages” (50 Sprachen) hat ein Rating von 4,7347 bei derzeit 2126 Bewertungen. Es lohnt sich vielleicht eine Aufnahme in die Top Android Apps!

    Mit besten Grüßen
    Dr. Johannes Schumann

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