Motorola Droid Pro:
Blackberry-Klon mit Tastatur
In den USA erscheint demnächst das Motorola Droid Pro, das mit dem originalen Droid nur wenig zu tun hat.
Auch wenn Android Handys in den USA immer stärker zulegen und jetzt erstmals das iPhone bei den Neuverkäufen hinter sich lassen, sind Blackberrys bei Geschäftskunden immer noch beliebt. Das liegt zum einen daran, dass der Hersteller Research In Motion (RIM) die Handys stapelweise an Firmen verkauft, zum anderen an der immer noch fast unschlagbaren Mailintegration der Blackberrys. Während sich RIM bei der Entwicklung echter Touchscreen-Smartphones aber immer noch etwas schwer tut, greifen andere Hersteller den Marktführer mit em Businesslook an. Neuester Kandidat ist das Motorola Droid Pro, das mit einer Front-tastatur ausgestattet ist.
Mit der hierzulande als “Milestone” bekannten Produktlinie hat das Droid Pro aber nur am Rande zu tun. Schon das Layout macht klar, dass man es auf Blackberry-User abgesehen hat, die auf die praktische Tastatur nicht verzichten wollen. Weil die aber viel Platz braucht, ist beim Droid Pro das Display etwas geschrumpft.
Vergleichsweise schmale 3.1 Zoll misst der Bildschirm, darunter findet sich dann Tastatur. Ein 1GHz-Prozessor sorgt für den nötigen Antrieb, eine 5MP-Kamera macht die Bilder. Viel wichtiger ist aber der CDMA/GSM Chip, mit dem man weltweit fast alle Netze nutzen kann. Ein verlorenes Handy ist dank einer Fernlöschfunktion kein Problem, und VPNs kann man auch nutzen, was allerdings mit allen Android Handys geht. Interessant auch, dass Motorola schon ein Update für 2011 angekündigt hat, mit dem man dann auch die gesamte Speicherkarte verschlüsseln kann.
In den USA kommt das Droid Pro Anfang November über Verizon auf den Markt, einen Termin für Europa gibt es noch nicht.
























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Hallo zusammen
Ein Blackberry-Klon ist wohl etwas übertrieben, wenn auch das Gerät von Motorola und Android als Betriebssystem eine tolle Kombination sind.
Aber ein volles Touchscreen-Handy von Blackberry gibt es bereits – der Blackberry Storm2.
Im Frühjahr 2011 soll der Nachfolger Storm3 rauskommen – darauf darf man sicher gespannt sein.
Was für mich immernoch unerreicht ist bei RIM sind die Akkulaufzeit, die eMail-App sowie die Push-Funktionen.
An die Blackberry-BenutzerInnen unter euch: Was habt ihr denn so für durchschnittliche Akkulaufzeiten? Würde mich einfach als iPhone-Benutzer interessieren, dessen Mail-Internet-Musik-Youtube-Kamera-Gerät spätestens nach zwei Tagen wieder nach einer Steckdose lechzt…
Hallo
Ich kann natürlich nur für mich sprechen – ich benütze einen Blackberry Storm2 und lasse alle Anwendungen immer pushen (WhatsApp, Gmail, Geschäfts- und Privatmails, BlackberryMessenger, Twitter, Facebook, Foursquare etc.) benütze UMTS von Swisscom und mein Akku hält ziemlich genau 2,5 Tage.
Ein weiterer Vorteil sehe ich übrigens auch in der Möglichkeit einen Zweitakku (Akkuwechsel) einsetzen zukönnen, was bekanntlich ja beim iPhone/iPod/iPad unverständlicherweise nicht vorgesehen ist.
Ich kenne in meinem Kollegenkreis viele, die ein iPhone 3GS oder 4 besitzen. Bei den meisten hält der Akku nicht mal einen ganzen Arbeitstag durch, was ich persönlich als definitiv unbrauchbar empfinde.
Soweit meine Erfahrungen mit Blackberry ;-)
Lg Fabian
Mein iPhone 4 hält exakt 2 Tage durch, wenn ich es für meine Verhältnisse “normal” benutze. D.h. mit allen Push-Funktionen wie Mail, Facebook, Twitter, WhatsApp usw., mit Skype im Hintergrund (einer der grössten Akku-Verbrauchskomponenten), mit sehr häufiger Internetbenutzung (ca. 20 min pro Stunde, davon 75% WLAN, 25% 3G/EDGE) sowie alles andere wie SMS und Telefonfunktion.
Das mit dem Akkuwechsel ist sicherlich eine praktikable Sache, doch für die iPhone-Junkies unter uns gibt es ja auch Ersatzlösungen wie Akku-Hüllen oder externe Akkus (gab’s mal vor kurzem einen Test bei neuerdings.com).
Mit dem iPhone 4 hat Apple meiner Ansicht nach die Akkuleistung massiv verbessert, zumindest im Vergleich mit älteren iPhone-Versionen. Das soll natürlich nicht suggerieren, dass die Leistung zufriedenstellend ist, aber es ist schon mal gut, wenn man nicht mehr tagsüber hilflos nach einer Steckdose Ausschau halten muss.