Erfahrungsbericht:
«Memonic füllt eine Lücke»
Informationen sammeln mit Memonic klappt einfach hervorragend, findet Alessandro nach sechs Monaten mit dem Webdienst. Abgesehen von einigen Holperern beim iPad und mit Frame-Websites.
Um es vorweg zu nehmen: Genau auf so ein Tool habe ich schon lange gewartet, und auch wenn es noch nicht hundert prozentig meinen Erwartungen entspricht, hat es mir im letzten halben Jahr doch schon einen braven Dienst erwiesen. Aber eins nach dem anderen.Das ist einer der drei Sieger-Beiträge unseres Memonic-Wettbewerbs, bei dem es Bargeld, Premium-Accounts und Süsses für die besten Reviews zu gewinnen gab.
Natürlich kommt inzwischen viel Information im Web daher. Doch manchmal scanne ich auch etwas selber. Oder ich fotografier`s mit dem iPhone, schreibe es gar auf einen Zettel, kriege es per Email, lese es in einer Zeitung. Wichtig ist mir dann nur, dass das sammeln so einfach wie möglich abläuft und auch das Organisieren keinen Studiengang in “Master of Advanced Studies in Information Management” voraus setzt.
Vielleicht etwas mit Farben. Farbige Töpfe, Flächen, Knöpfe… irgend was, was man auch noch sieht, wenn man schon zwölf Stunden gearbeitet hat, müde im Zug Richtung Basel sitzt und knapp noch das Display des eigenen iPads erkennen kann. Wenn auch verschwommen. Aber die farbige Fläche sieht man dann trotzdem noch.
Doch genug der Wünsche. Memonic ist cool! Es hat ein paar wichtige meiner vielen Wünsche erfüllt, und das auf eine wirklich clevere Art. Ich habe sechs Monate fleissig gesammelt, organisiert, gelöscht, rumgeschoben, reorganisiert und – natürlich – später fleissig wieder gelesen. Denn darum geht es ja. Verstaubte Archive helfen keinem was, oder? Die Idee mit dem Speichern über die Memonic-Leiste bzw. das Firefox-Plugin ist schlicht genial. Nun ja, also wenn es dann auch noch mit Frame-Seiten funktionieren würde (doch doch, die gibt es noch! Und JA, ich will deren Inhalte AUCH! Unbedingt sogar!!), wäre es fast schon göttlich. Sagen wir halb-göttlich, denn sonst dürfte ich nachher nicht auch noch etwas stänkern.
Also: Das Sammeln funktioniert schon mal ganz gut (ausser auf Frame-Seiten… aber das hatten wir schon, ich wollte es nur nochmals erwähnen). Und seit kurzem weiss ich nun auch, für was der Knopf “Optionen” im Memonic-Balken ist. War der schon immer da? Der sollte leuchten, glühen, funkeln und am besten auch gleich noch “Plopp” machen. Der ist nämlich wichtig!
Aber zurück: Das Sammeln funktioniert. Zumindest auf meinem Notebook. Auf meinem iPad ist das so ne Sache. Genau dort surfe ich nämlich ziemlich viel und genau da raufe ich mir dann die Haare wenn ich was memonisieren will. Wie kann ich dieses blöde Kästchen genau dort hin kriegen, wo der Text steht? Rüber, rauf, runter, wieder rüber und doch daneben. Ich krieg`s einfach nicht hin! Keine Chance! Ich will den Text aber! Auch wenn`s die ganze Seite ist, so als Kopie und nicht als URL, das ist mir sogar Wurscht. Denn wenn ich die URL speichere, kommt in der Verwaltung dann auch nur die URL, und das ist mir deutlich zu wenig. Also warum nicht gleich die ganze Seite übernehmen? So als Option im Dialog “Diese URL speichern”? Und, um hier wirklich fair zu bleiben: Ich kann meine diesbezüglichen Probleme von früher heute nicht mehr reproduzieren. Heute geht alles ganz prächtig. Mein iPad malt genau dort Kästchen wo sie sein sollen, wechselt nicht mal mehr plötzlich auf andere Seiten.. habt Ihr da was gefixt? Falls ja nehme ich alle Kritik zurück und behaupte das Gegenteil!
Jetzt zum Organisieren meines Inhalts. Liebe Leute: Warum sind Tags jetzt plötzlich Sets? Haben aber das Symbol eines Tags, oder? Da dies aber reine Haarspalterei ist, zu wichtigerem. Ich habe nämlich inzwischen ganze dreissig Tags… sorry, Sets. Das ist ziemlich viel und ziemlich unübersichtlich. Jaja, ich weiss, ich bin selber Schuld, aber ich brauche die! Und gewisse Sets machen nur in gewissem Kontext Sinn. Also irgend eine Form von Hierarchie wäre hier wirklich sinnvoll. So eine Art Toppic-Map? Na? ;o) Und jetzt noch eines oben drauf, dann höre ich auf zu stänkern: Also das “Verschieben nach” und “Hinzufügen zu” ist etwas gewöhnungsbedürftig. Irgendwie im Moment noch ein Bisschen weder Fisch noch Vogel, bzw. weder Folder noch Set noch Tag.
Vielleicht scheint dieser Erfahrungsbericht jetzt etwas gar kritisch und setzt mich ins Licht eines unzufriedenen Pilot-User. Dem ist aber absolut nicht so. Um es hier nochmals in aller Deutlichkeit zu sagen: Memonic füllt eine Lücke, die seit langem besteht und es füllt sie besser, als jedes andere Tool das mir bisher in die Finger gekommen ist. Dank Memonic habe ich endlich eine Plattform, welche all meine gesammelten Inhalte aufnehmen und organisieren kann. Gerade weil ich es täglich und intensiv nutze, wünsche ich mir das eine oder andere Feature auch noch im Memonic-Universum. Vorerst begnüge ich mich aber einfach damit wie es gerade daher kommt und nutze Memonic täglich weiter.














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Hallo Alessandro, wenn du so lange auf so ein Tool gewartet hast, würde mich interessieren, ob du auch evernote genutzt hast – mich würde interessieren, was das eine Tool vom anderen unterscheidet und was es besser macht.
@neuerdings: Ich weiß, da steht Werbung drüber. Damit ist diese erneute Anzeige natürlich völlig in Ordnung. Als treuer Leser nervt mich die Penetration mit diesem Dienst im gesamten Netzwerk aber dennoch. Vielleicht wäre auch dem Kunden zu vermitteln, dass ein wenig weniger am Ende vielleicht viel mehr böte.
So passiert zweierlei: Ich bin kurz davor dieses schöne Blog aus meinem Reader zu schmeißen und was schon entschieden ist: Ich werde Memonic nicht nutzen. Einfach, weil meine Erfahrung zeigt, dass die Tools die wirklich Mehrwert bieten ohne Werbung auf meine Endgeräte schaffen. Ist nicht so schnippig gemeint, wie es klingen mag – einfach nur ein Anstoß, Beratung, Werbung und Kommunikation zu überdenken.
Hallo Valentin.
Ehrliche Kritik in freundlichem Ton, danke. Die ganze Aktion (die hiermit abgeschlossen ist) war ein Experiment, zu dem wir gerne Hand geboten haben und aus dem wir für uns, für die Leserschaft und für die Werbepartner Lehren ziehen werden. Memonic hat viel investiert – nicht nur Geld und Unterstützung für uns, sondern auch die Bereitschaft, neues zu probieren und offen zu sein. Wir werden die Aktion gemeinsam analysieren und die hoffentlich richtigen Schlüsse ziehen.
Hinweise von Eurer Seite, was Ihr akzeptabel, störend oder durchaus auch nützlich findet, nehmen wir gerne entgegen. Am liebsten direkt per mail an verlag@blogwerk.com.
Hallo Alessandro,
mich würde es interessieren, wie es Dir gelingt auf dem iPad im Safari Browser “genau dort Kästchen” zu malen wo sie sein sollen um Memos zu erfassen. Ich habe zwar auf dem iPad die memonic-App installiert, habe aber bislang noch keine Möglichkeit gefunden im Browser memos zu erstellen. Über Tipps wäre ich dankbar.
Viele Grüße: Christoph