Samsung Wave II:
Neuer Anlauf mit Bada
Samung versucht mit dem neuen Wave II ein weiteres Mal das eigene Betriebssystem auf dem Markt zu etablieren.
Braucht man neben Symbian, Android und Windows noch weiteres Betriebssystem, das man Hersteller-übergreifend nutzen kann? Auf den ersten Blick neigt man spontan dazu, “Nein” zu sagen, aber es gibt auch durchaus Aspekte, die dafür sprechen.
Für manche Hersteller lohnt sich die Entwicklung eines eigenen Betriebssystems durchaus, denn so macht man sich weniger abhängig von den Softwarelieferanten. Das betrifft dann nicht nur die Software, auch muss man sich bei der Hardwareentwicklung nicht an mögliche Vorgaben richten. Samsung versuchtmit dem Samsung Wave II (Affiliate-Link) weiter, die offene Bada-Plattform zu etablieren.
Auffallend am zweiten Wave ist das große Display. Mit 3.7-Zoll und einer Auflösung 800 x 480 Pixel folgt Samsung dem anhaltenden Trend zu großen, aber Strom-hungrigen Bildschirmen. Man setzt aber nicht auf ein teures OLED-Display, sondern begnügt sich mit einer Super-Clear-LCD Variante. Die soll den OLEDs in Sachen Helligkeit aber nur wenig nachstehen.
Der von Samsung nicht benannte Prozessor leistet 1GHz, es gibt 2 GB internen Speicher. Der lässt sich mittels einer SD-Karte um 32 GB erweitern. Die restlichen Insignien eines Smartphones sind auch dabei. WLAN, Bluetooth 3.0, eine 5MP Kamera, die auch HD-Videos aufzeichnet, und GPS sind vorhanden.
Samsung wird das Wave II (Affiliate-Link) zum Preis von 429 Euro im November auf den Markt bringen.


















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Habe mir das Wave mit Bada gekauft. Das Betriebssystem enthält leider keinerlei Neuigkeiten und ist bis dato überhaupt nicht konkurrenzfähig was die Anzahl, Qualität und den Preis der verfügbaren apps anbelangt. Nicht einmal google maps hat eine App für Samsung vorgestellt. Lediglich überteuerte und nicht funktionstüchtige Navigationessoftware ist erhältlich.
Samsungs Zielvorgabe bis Ende 2010 mehr als 10000 apps im store zur Verfügung zu stellen erweißt sich als utopisch. Ich hoffe immer noch, dass die 1000der Marke durchbrochen werden kann.
Preislich sind die Apps auch absolut uninteressant. Bis zu 10€ werden beim Kauf einer einfachen, schnell programmierten App fällig. Nur um dann festzustellen, dass diese voller Bugs und ungetestet in den App store aufgenommen wurde. Löschen bleibt die einzige Möglichkeit. Das Geld ist natürlich weg.
Fazit: Passables Preis/Leistungs Verhältnis, allerdings Lichtjahre von Iphone, Symbia oder Android entfernt. Fehleranfällige, teure Software, teilweise richtige Abzocke. Gut überlegen, ob Bada die richtige Wahl ist.